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Otto A. Böhmer: Veh und die Nachfolge

Die jetzt gehandelten Nachfolge-Kandidaten reissen einen allesamt nicht vom Hocker, allen voran (der vom »Kicker« als heißester K. ausgerufene) Babbel, dem die interessierten Kreise im Netz auch schon gleich diverse Unfreundlichkeiten zugerufen haben. Mir geht’s da ähnlich: — bloß nicht. Interessant auch ein Satz, den ich mir gemerkt habe: Wenn B. verpflichtet würde, sei das »ein typischer Bruchhagen«; »Hübner, übernehmen Sie!«
Spekulieren (ohne Geld) macht ja auch Spaß: Also, wer käme in Frage – außer den üblichen Verdächtigen?
Schaaf fällt mir ein, den ich mir aber irgendwie nur in Bremen vorstellen kann. Und sonst eigentlich nur Leute, die in Amt & Würden sind.
(Pikant: Vor einiger Zeit wäre Frankfurt für Tuchel noch ein kleiner Aufstieg gewesen, jetzt: ein Rückschritt; so ändern sich die Zeiten …)
Vielleicht sollte die Eintracht sich mal beim SC Paderborn erkundigen, wie man für kleines Geld an gute Trainer kommt: Der jetzige (Breitenreiter) ist erfolgreich; der Vorgänger (jetzt unter Rangnick bei Salzburg) war es auch und kommt dort, nach anfänglichen Rückschlägen, anscheinend prima zurecht.
Und eine Hausmacher Lösung: Schur, Corrochano …? Eher wohl nicht.
Blieben noch die lauernden Größen von einst: Matthäus geht (leider?) nicht; Effenberg?
(Man könnte auch den überaus rüstigen Heynckes von seiner Ranch weglocken – mit dem Hinweis, daß er als Welttrainer ja noch einen Makel hat, der in seiner Frankfurter Zeit liegt, und es nun die einmalige Chance gibt, späte Wiedergutmachung zu betreiben …
Kleiner Scherz.) (Otto A. Böhmer/Wöllstadt)

Baumhausbeichte - Novelle