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Freitag, 14. Februar, 12.00 Uhr

So. “Sport-Stammtisch” ist erledigt, auch die “Nach-Lese” fürs Feuilleton. Beides steht schon online, auch ein früher Kommentar von Walther Roeber in der “Mailbox”. Dort auch Mails von Karin Scheunemann und Dr. Hans-Ulrich Hauschild (beiden stimme ich heftig zu).  Das zum Teil schwer lesbare Schriftbild bitte ich zu entschuldigen, ich habe keine Ahnung, wie das kommt. Mir sagt ja keiner was, hier oben auf dem Berg.

Was in der “Nach-Lese” steht, habe ich ja im Blog schon vorweggenommen. Schön dazu passt noch die Schrulle mit dem Borstenwurm (Danke, Jackie, für den Tipp!). Beim Nachgoogeln las ich, dass die Hirn-Geschichte schon einmal ein Thema war, im Netz und in irgendeinem Fernsehquiz (Pilawa?), aber mit genau umgekehrter Hirnentfernung. Biologisch richtig ist aber meine Version, die andere muss ein bewusster oder Freudscher Fehler in einem (nicht vorhandenen) Macho-Gehirn sein.

Fast schon pervers, nein, richtig pervers finde ich, wie die Affäre um Kinderpornos zu einer politischen hochgespielt wird. Da spielt kaum noch eine Rolle, ob die schlimmen Vorwürfe zutreffen, sondern nur, dass auf politischer Ebene nicht alles regelkonform gelaufen sein könnte. Pervers, weil Missbrauch von Kindern widerwärtig und schlimm genug ist, und dass – auch am Tag der belgischen Entscheidung – beides tief existenzielle Bedeutung hat, aber die parteipolitische Rumturnerei in den Medien viel mehr Raum und Interesse bekommt.

Man stelle sich im übrigen nur mal vor, Friedrich hätte sein Wissen für sich behalten, die SPD nicht gewarnt, deren Vertrauen verspielt und einen Koalitionsskandal wissentlich herbeigeführt.

Passt ein bisschen auch zum ADAC-Absatz im “Sport-Stammtisch” und dem blinden deutschen Vertrauen in offiziell Obrigkeitliches. Glaubt denn jemand, irgendeiner in einer ähnlichen Position wie Friedrich hätte schon jemals anders gehandelt?

Baumhausbeichte - Novelle