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Sonntag, 2. Februar, 11.40 Uhr

Die Montagsthemen flutschten, auch schon ins Online-Kästchen. Dort bleiben sie so, wie sie sind, nämlich Stand Sonntag, 11.40 Uhr. Fürs Blatt habe ich den Jungs in der Redaktion schon über den Tunnel die Anmerkung auf die Seite gestellt (ja, ich arbeite direkt auf der ersten Sportseite), dass ich später eventuell drei Mal aktualisieren muss: Falls die Eintracht punktet (vielleicht will Veh die Bayern mit seiner Vorab-Kapitulation narkotisieren), van Marwijk geht und/oder Storl  (er hat heute noch einen Wettkampf) weiter stößt als gestern.

Zum Sonntagmorgen-Blog kamen schon die ersten Reaktionen und Anmerkungen, die von Doris Heyer (Aragones/Schwarzenbeck) habe ich gleich in die „Mailbox“ gebeamt, denn die „Steilvorlage“ (die sich auch die Floskel-Welt außerhalb des Fußballs  angeeignet hat) zur „Wer bin ich“-Auflösungskolumne habe ich jämmerlich verstolpert bzw. ganz verpasst. Dass die Leserin bemerkt, jetzt die Sprengung des Uniturms live anschauen zu wollen, was ich auch wollte, aber vergessen hatte bzw. was im Flow des Kolumnenschreibens untergegangen ist, hat mich zum Fernseher eilen lassen, aber es war schon vorbei. Wenigstens erhaschte ich noch eine Wiederholung. Das Bild aus Frankfurt wird heute um die Welt gehen und noch jahrelang oft wiederholt werden – in Doku-Sendungen wie „Die größten Dingsbums der Welt“, in diesem Fall ein Dings, das wirklich bums gemacht hat: „Die größten Sprengungen der Welt“.

Das. Muss. Für. Heute. Genügen. (Danke, Herr Zeigler, für die Anleihe).

Oder. Auch. Nicht. Falls. Mich. Die. Begeisterung. Packen. Sollte (Eintracht/Storl).

Baumhausbeichte - Novelle