Archiv für Januar 2014

Donnerstag, 30. Januar, 11.45 Uhr

Uff. Geschafft. WBI-Rangliste zusammengestellt, Kolumne dazu geschrieben, viele schöne Mails  in die Mailbox gestellt. Bitte reinklicken.

Der „Schnösel“ im Sportstudio, bei dem Schwarzenbeck in Strömen schwitzte, war ein Hinweis, aber ich weiß jetzt gar nicht mehr, ob es so war, ob es wahr war, oder ob mir die Erinnerung einen Streich spielt. Bei mir ist die Szene mit dem früheren ZDF-Moderator Bernd Heller verbunden, unserem Gießener Bub‘ und Ex-Klasse-Stabhochspringer, den ich mal hinter den Kulissen des Sportstudios besuchte, mit interessanten Einblicken. War eine schöne Sonderseite. Falls Bedarf besteht, stelle ich den Text mal in den Blog.

Ich kann es also nicht beschwören, dass Heller den Katsche ins Schwitzen brachte, weiß aber noch, dass ich mit ihm (Bernd, nicht Katsche) über sein Image als arroganter Schnösel gesprochen hatte, das Heller so gar nicht nachvollziehen konnte. Er stand aber dazu, kein Mitleid mit schwitzenden Gästen zu haben, die sich kaum artikulieren können. Bei Heller haben viele geschwitzt, er sprang ihnen bewusst nicht zur Seite und ließ sie schwitzen, aber ob Schwarzenbeck dabei war, könnte ich nicht mehr überzeugt behaupten.

Die Erwartungen, Wondratscheks sehr „eckiges“ Gedicht auf Katsche komplett abzudrucken, erfülle ich lieber nicht. Wer weiß, wie es um das Copyright steht, und ich habe keine Lust, abgemahnt und auf Nachzahlung verdonnert zu werden. Aber wenn Sie den Namen und die Pralinenschactel eingeben, sind Sie mit einem Klick im Gedicht.

Veröffentlicht von gw am 30. Januar 2014 .
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Montag, 27. Januar, 17.30 Uhr

Ein Zug Kraniche am Himmel, laut kreischend Richtung Süden unterwegs. Was hat das zu bedeuten, Ende Januar? Hatten sie gedacht, hier überwintern zu können und fliegen jetzt los, weil’s geschneit hat?

Zur Willensfreiheit noch auf interessante Artikel gestoßen. In der Zeit ein Interview mit einem US-Genomforscher. Auf die Frage „Sind wir für Sie eigentlich nur Datenbündel?“ antwortet er sehr unnaturwissenschaftlich ausweichend, laviert herum, aber man spürt darin die Antwort, die er offenbar vermeiden will, an die er aber glaubt: JA!

Wer daran glaubt, nein, wer glaubt zu wissen, für den ist der Weg von Mendels Erbsen (oder was für ein Gemüse war’s) zur Willensunfreiheit und zum Datenbündel ein sehr kurzer und direkter.

In der FAS gibt ein isländischer Genom-Forscher auf die Frage nach dem freien Willen eine seltsame Antwort: „Wenn ich so schnell nach Hause laufen will, wie ich kann, ist das eine ganz andere Sache, als wenn Usain Bolt dasselbe will. Mein freier Wille ist in dieser Hinsicht sehr verschieden von Usain Bolts freiem Willen.“

Beim besten Willen: Ist das nicht ein selten dämlicher Vergleich?

Vielleicht bringe ich diesen Blog-Eintrag demnächst im Blatt als Abschluss. Hat ja ein bisschen was mit Sport zu tun. Vielleicht ziehe ich dann auch wieder mal die Rassismus-Karte, hat auch über ein paar Ecken was mit Sport zu tun: Die Frau des Chelsea-Potentaten Abramowitsch wird von ihrer Freundin Zhukova, der angesagten „Stilikone“ und „Liebling der Kunstwelt“ fotografiert, auf einem Stuhl sitzend. Der sieht in der FAS-Beschreibung so aus: „Unter einer Sitzfläche aus Leder befindet sich das Modell einer dunkelhäutigen Frau in Reizwäsche, die auf dem Rücken liegt. Der Sitz drückt ihre Schenkel gegen den Bauch, so dass ihr Busen hervorquillt. Der Gesichtsausdruck ist ergeben, der Körper wirkt wehrlos.“

Allgemeiner Aufschrei der Empörung: RASSISMUS!

Ist das auch Ihre erste Empfindung?

Doch der Stuhl, auf dem die Abramowitsch-Freundin sitzt, ist das Werk eines norwegischen Künstlers und eine Art ironisches Zitat ähnlicher Werke  eines Engländers vor 50 Jahren, die keinen Skandal provozierten, sondern „heute als etablierte Kunst gelten“. Unterschied: Damals waren es weiße Frauen.

Wer also spontan RASSISMUS! ruft, ist auf einem seiner politisch korrekten Augen blind. Egal ob schwarz oder weiß, es ist, das Wort habe ich, glaube ich, noch nie ernsthaft benutzt, aber hier muss es sein: Frauenverachtend. Vor allem aber: saudoof.

 

 

 

Veröffentlicht von gw am 27. Januar 2014 .
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Sonntag, 26. Januar, 6.45 Uhr

Muss ich Schnee schippen? Draußen geschlossene Schneedecke, aber schon tauend. Ich warte schön ab, im warmen Zimmer. „Draußen geschlossene Schneedecke“? Blöder Satz. Wo denn sonst? Drinnen?

Vor dem Block noch Interviews gelesen, von dem Stapel, den die Woche geliefert hat. Arbeitsweise: Alle Zeitungen, die ich von der Redaktion bekomme, werden gesichtet, Kurzes überfliege ich, Längeres, das interessant scheint, reiße ich raus. Die rausgerissenen Seiten kommen auf den Stapel. Aus den abonnierten eigenen Zeitschriften darf ich erst rausreißen, wenn die Chefin sie gelesen hat. Denn wenn sie, sagen wir mal: die „Zeit“, liest, einen Artikel, der sie interessiert, und plötzlich fehlt eine Seite, wird mir vorübergehend Gunst entzogen.

Mist, während ich schreibe, merke ich, dass der Tunnel wankt. Die Buchstaben auf dem Bildschirm hinken meinen – zwei – Fingern immer langsamer hinterher. Das könnte böse ende.

Interviews: Jerofejew und Harting. Beide mit schönem Material für „Ohne weitere Worte“. Beim Schriftsteller (in der FAZ) dachte ich: Mensch, warum lässt der sich sooo fotografieren? Im Interview zum Thema Sotschi ein riesengroßes Bild: alter Mann mit Kapitänsmütze und knappem Badehöschen, sonst nichts. Erst später lese ich die kleine Bildunterschrift: Das ist gar nicht Jerofejew, sondern „Ein Russe genießt den Sommer am Schwarzen Meer“. Irgendeiner also. Als alter Mann habe ich eine ziemlich altendiskriminierende Geschmacksmeinung: Ab einem gewissen Alter sollte man (und frau) sich nicht mehr in Badehose fotografieren lassen. Sobald ein „noch“ in den Satz  „Sieht aber gut aus“ kommt, gehört das nackte Fleisch verhüllt. Wenn ein 80-Jähriger „noch wie 60“ aussieht, sieht er eben wie 60 aus. Schlimm genug für ihn selbst, da muss man niemanden teilhaben lassen. Ich sehe mit 66 auch figürlich besser aus als mancher 65-Jährige, halte meinen Körper aber in Erinnerung an knackig-muskulös-schlanke 40er-Zeiten (zwischen 22 und 33  gehörte ich zur Monster-Kategorie) dezent bedeckt.

Was man so alles an Blödsinn bloggen kann. Statt 65 wollte ich erst, scheinbar objektiv, 45 schreiben. Dann dachte ich: Wenn ich so manchen 25-Jährigen sehe, sieht meine Figur ja noch jünger aus. Wenn ich schreibe, ich sehe aus wie 15, komme ich aber ins Heim.

Bevor’s hier zu albern wird ein Hinweis auf die Mailbox: Schöne, hochwertige Diskussion zwischen Dr. Hauschild und Pfarrer Lenz zum Thema Willensfreiheit (und Christentum). Ist wohl mit Pfarrer Lenz‘ letzter Mail abgeschlossen. Er hängte noch ein Interview aus dem christlichen Magazin „Andere Zeiten“ mit dem Kriminalpsychiater Prof. Hans‑Ludwig Kröber an. Stammt zwar aus dem Jahr 2008, da ich aber nicht weiß, wie es mit dem Copyright steht, zitiere ich nur einige Sätze Kröbers. Vorab merkt das Magazin an: Für einen der gefragtesten Kriminalpsychiater Deutschlands hat jedes Mitglied unserer Gesellschaft einen freien Willen, aber auch ein Recht auf angemessene Strafe.

 

„Ein Straftäter unterscheidet sich nicht groß von Nichtstraftätern. Man muss nicht psychisch krank sein, um Straftaten zu begehen. Psychische Gesundheit reicht dazu völlig aus.“

 „Viele Menschen haben überhaupt kein Verschuldenskonzept. Besonders problematisch sind die Leute, die immer wieder versagen. Das macht sie gefährlicher. Ihr Lebenskonzept ist oft, dass immer die anderen schuld sind und sie alles richtig gemacht haben. Natürlich weiß auch so einer, wenn er jemanden niederschlägt und der hinterher schwer behindert ist, dass er daran schuld ist. Er wird sich aber schwer damit tun, das einzugestehen. Es gibt allerdings auch Täter, die ganz massiv mit dem Bewusstsein ihrer Schuld leben und meinen, sie könnten deshalb nicht mehr weiterleben.“

 „Ich glaube, dass Schuld ein angeborenes Lebensgefühl ist. Wir wissen, was das Böse ist, auch wenn wir nicht immer wissen, was das Gute ist. Wenn wir schlimme Sachen machen, wissen wir das. Das können auch kleine Gemeinheiten sein. Es gibt Täter, die zuvor noch nie verurteilt waren, aber wenn man genau hinschaut, findet man kleine niedrige Gemeinheiten. Die moralischen Maßstäbe sind abhanden gekommen. Das ist ein Selbstverlust, der den Boden dafür bereitet, dass man auch andere Sachen macht, nach dem Motto: Ich bin sowieso ein Dreckschwein, schlimmer kann es nicht werden.

 „Die Grundannahme ist, dass jeder Mensch im Stande ist, das Richtige zu tun und das Böse zu lassen ‑ sofern nicht eine schwere psychiatrische Erkrankung vorliegt. Das ist Teil unserer Würde, dass der Mensch einen freien Willen hat und verantwortlich ist für sein Tun. Zur Würde und Verantwortung des Täters gehört das Recht auf angemessene Strafe.“

 Es ist schon eine spannende Frage, wo eigentlich die Quellen des Hasses und der Zerstörungswut sind. (…)  Völlig aufdecken lässt sich vieles nicht, aber man ahnt, dass früher einmal dieser Hass geschmiedet wurde, alltäglich, in Vernachlässigung, Lieblosigkeit, Zurückweisung, Kränkung. Manche Menschen haben sich dann darauf verlegt, zu sagen: Irgendwann kommt die Stunde der Rache, und dann werde ich es allen zeigen.“

„Es gibt Menschen, die haben ein emotionales Potenzial, das man aus ihnen rausgeprügelt hat. Wenn die über einige Jahre hinweg wirklich Zuwendung erfahren, Aufgaben bekommen und andere Erfahrungen mit sich selbst machen, wenn sie Wertschätzung erfahren, vielleicht zum ersten Mal im Leben, dann blühen sie auf wie chinesische Papierfiguren, die man in ein Wasserglas tut und die sich dann plötzlich entfalten. Da werden dann manchmal wirklich tüchtige Leute draus. Das gibt es.“

 

Zur laufenden „Wer bin ich Runde?“-Runde (morgen ist Einsendeschluss) nur schon mal die Notiz, dass der Gesuchte bei uns einen späten Sympathiesturm erlebt, mit bemerkenswerten und liebevollen Anmerkungen. Ich werde sie sammeln und demnächst veröffentlichen, zumindest in der Mailbox, vielleicht sogar im Blatt (wenn’s blattmäßig platzmäßig möglich ist). Dass auch ich in diesem Sympathiesturm eine kleine Brise mitkriege – Dankeschön.

 

 

Veröffentlicht von gw am 26. Januar 2014 .
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Sonntag, 19. Januar, 11.20 Uhr

Das hat geflutscht, das macht Spaß. „Montagsthemen“ stehen schon online. Leider habe ich keine Ahnung, warum die Kolumnen manchmal leicht von der Hand gehen und manchmal zäh wie ein … ein passender bildhafter Vergleich fällt mir auf die Schnelle nicht ein, im Blog denke ich auch nicht darüber nach. Zäh also. Da ich vom Dingsbums aufs Stöckchen kam (fürs „Dingsbums“ gilt dito), mussten einige der am Samstag im Blog angekündigten Themchen zurück ins Materiallager. Macht aber nichts. Im Gegenteil. Immer beruhigend, einige Kleinode in petto zu haben. Kleinode im Kasten helfen gegen Großöde in der Kolumne.

Walther Roeber ist einer der absoluten Stammleser von Blog und Kolumne und schreibt viele Randbemerkungen, immer willkommen, von denen aber nur selten eine in die Mailbox kommt, aus Proporzgründen. Diesmal habe ich aber seine Anmerkungen zum Sonntagmorgen-Blog, die schon gleich nach dem Online-Stellen eintrafen, sofort in die Mailbox rübergeschoben, denn seine Frage zur Odenwald-„Hölle“ traf offenbar fast in der selben Zeit ein, in der ich die „Montagsthemen“ schrieb, die mit der „Hölle“ enden.

Und nun ist Pause. In dieser Woche folgen noch die Standards (Ohne weitere Worte und Sport-Stammtisch) sowie entweder eine neue WBI-Folge (die zu ermittelnde Person habe ich mir schon ausgeguckt) oder eine etwas schräge Mensch-Tier-Sportvergleichskolumne. Bis dann.

Veröffentlicht von gw am 19. Januar 2014 .
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Sonntag, 19. Januar, 7.05 Uhr

Ruhige Welt, wenn man den Meldungen der Nacht glauben darf. Die Top-Nachricht kommt daher aus dem Sport: Serena Williams bei den Australian Open ausgeschieden. Bei Nowitzki/Dallas habe ich bei meiner „Alles ist Serie“-Ulkerei ein Wort vergessen. Denn die Texter machen zwar aus allem eine „Serie“, aber was, wenn Dallas gewinnt, verliert, gewinnt, verliert (wie heute Nacht)? Dann „geht die Achterbahnfahrt weiter“.

Heute früh zuerst ein FR-Interview mit einem Sportler gelesen. Hübscher Satz für „Ohne weitere Worte“, wenn ausnahmsweise ein weiteres Wort hinzu kommt: „Das sind schon Super-Jungs, und das wissen sie auch. Die machen alle ein Studium, meistens gut, und nebenbei kriegen die auch noch 40 Stunden Sport auf die Reihe.“ Sagt nicht ein Profifußballer über seine Mannschaftskameraden, sondern der Steuermann des Deutschland-Achters über seine Jungs im Boot. Passt zu meiner Trainings-Kolumne vom Donnerstag, über die wichtigste Zeit des Jahres. Die paar Tage Trainingslager sind nur ein kleiner Teil davon, die wichtigste Zeit des Jahres sind die vier Wochen vor Liga-Neustart am kommenden Wochenende. Dabei kann ein Trainingslager sogar kontraproduktiv sein, je weiter weg, um so mehr. Zum Beispiel die acht Tage der Frankfurter Eintracht in Abu Dhabi: Da fallen zwei Reisetage komplett aus,  nach Rückreise ein freier Erholungstag (vor Hinreise evtll. ebenfalls frei), der erste Tag im Trainingslager ist Eingewöhnung – da fällt insgesamt fast eine Woche einer Woche Trainingslager zum Opfer. Die Kollegen der FR, die (mit anderen Kollegen) eine hübsche Reise für lau nach Abu Dhabi gemacht und über alles Mögliche und Unmögliche geschrieben haben, sollten sich mal das Interview ihres Kollegen mit dem Steuermann anschauen, das gibt auch interessante Fußball-Erkenntnisse.

Der Steuermann, Martin Sauer heißt er, spricht auch über andere Themen, die schon oft Kolumnenthemen von mir waren. Zum Beispiel Freundschaft im Team, die schon für Karl Adam kein Leistungsfaktor war, eher im Gegenteil. Sauer: „Harmonie hilft, aber wenn man sie zum obersten Prinzip erklärt, fällt alles zusammen, was mit Erfolg und Leistung zu tun hat. Harmonie kann dem Erfolg auch im Wege stehen.“

Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Frauen und Männern, nicht nur im Sport, waren schon oft mein Thema, demnächst sind sie es wieder in der „Nach-Lese“ fürs Feuilleton am nächsten Samstag. Für den Sport interessant, was Sauer über Steuerfrauen bei den Männern sagt: „Im Trainingslager probieren wir das manchmal aus. Frauen können sich einen autoritären Stil erlauben. Meine Jungs sind dann ganz zahm. Wenn ich mit denen so umspringen würde, könnte ich einpacken. Ich bezweifle aber, dass das auf Dauer gutgeht. Führungsfragen sind keine Frage des Geschlechts.“

Aber da es im Rudern getrennte Wettkämpfe gibt, kann es keine Frau im Deutschlandachter geben und keinen Mann im Frauenboot. Oder lassen die Ruder-Regeln da eine geschlechtliche Ermessenslücke?

Dass Führungsfragen keine Frage des Geschlechts seien, stimmt allerdings nicht. Jedenfalls nicht bei mir. Von Männern lasse ich mir nichts sagen, von Frauen manches, von einer alles. Sie kommt gleich und serviert mir meinen Sonntagskaffee. Mit einem ironischen Knicks.

 

 

Veröffentlicht von gw am 19. Januar 2014 .
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