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Dr. Sylvia Börgens löst das Schemel-Rätsel

Eine kurze Erklärung, warum dreibeinige Schemel nicht wackeln, vier- und mehrbeinige Möbel aber durchaus:

Durch drei beliebige Punkte im Raum lässt sich immer genau eine gedachte Ebene legen. Probieren Sie es aus, indem Sie zwei Tischtennisbällen irgendwie in den Raum halten, Ihre Liebste hält einen dritten dazu. Ab vier Punkten funktioniert es nicht mehr allgemein verbindlich. So schön und nützlich ist die Mathematik, sie hilft wirklich, Alltagsfragen zu beantworten!

Bezogen auf den Schemel: Drei Füße berühren zuverlässig zugleich den Boden. Sind die Beine sehr verschieden lang, ist das Ding natürlich zu schepp zum Sitzen, fällt schlimmstenfalls auch um, weil sein Schwerpunkt in der Luft hängt. Aber die Schemelbauer halten die Beine doch “ungefähr” gleich lang, also funktioniert es in der Praxis. (Dr. Sylvia Börgens/Wölfersheim)

Baumhausbeichte - Novelle