Archiv für Mai 2013

Mittwoch, 22. Mai, 22.15 Uhr

Rad-Tour wieder ausgefallen. Wetter zu garstig. Ich erwähne es nur, weil Blog-Leser nachfragen.

Götzes Ausfall: Schon gehen wilde Gerüchte um.  Aber ein – richtig diagnostizierter – Muskelfaserriss heilt nicht so schnell, dass es bis zum Finale klappen könnte, das war klar. Man konnte nur hoffen, dass es eine überdiagnostizierte Zerrung war. War es also nicht.

Sinken nun Dortmunds Chancen? Nein. Hummels Ausfall wöge schwerer. Klar, Götze ist ein riesiges Talent. Aber ohne ihn ist Dortmunds geradliniger Überfallfußball noch überfallartiger. Und falls Sahin endlich der alte Sahin ist, Gündogan weiter vorne spielt und Reus meine Vorahnung bestätigt (der entscheidende Mann des Spiels zu werden),  dann gewinnt der BVB ein Spiel, das er dem Kräfteverhältnis nach nicht gewinnen kann.

Aber stimmt das überhaupt? Wenn ich am Freitag den Sport-Stammtisch schreibe, will ich versuchen, aus dem Stand und ohne mich vorher damit beschäftigt zu haben eine Gegenüberstellung der Spieler und der wichtigsten Faktoren zu machen, mit Punktwertung. Bin selbst gespannt, was dabei herauskommt.

Bis dahin ruht auch der Blog. Er soll technisch auf den neuesten Stand gebracht werden. Bis dann.

Huch, nein, was ist das? Haben wir schon den neuesten Stand? Plötzlich sind die Dinger wieder da, die Tools, oder wie das Zeug heißt. Mal damit spielen: Halbfett schreiben, kursiv, hei, es geht. Sogar farbig? Ja. Ich werd verrückt. Auch Bilder? Hab nur ein altes in der Datei. Schwupps, es ist da! Danke, Herr Lindenthal!

Veröffentlicht von gw am 22. Mai 2013 .
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Pfingstmontag, 20. Mai, 7.10 Uhr

Scheiße. Fast fertig gewesen mit dem Frühmorgenblog, da macht es „pling“, alles fliegt weg, ist nicht mehr zu finden. Das alte Zauberwort („neu laden“) hilft, jetzt bin ich wieder da. Trotzdem Scheisse. Hatte es ja geahnt, als die Buchstaben auf dem Bildschirm den auf der Tastatur geschriebenen immer mehr hinterherhinkten.
Was hatte ich geschrieben? Dass der Mensch sich selbst das größte Rätsel ist und sich freut, wenn er wenigstens einem kleinen auf die Spur kommt: Warum schaue ich im Sommer kein Fernsehen? Jetzt dämmert es mir. Ist wie mit dem Alkohol, im Hellen kein Drang dazu. Da bietet das Schauen aus dem Wintergarten ein Panorama, das kein Fernseher bieten kann. Leider ist mir schon vor Monaten all das technische Rüstzeug (in Tools? Wort richtig benutzt?) weggeflogen, so dass ich hier im Blog nur noch Fließtext schreiben kann, sonst würde ich ein Beweisbild reinstellen. Soll ich’s mal auf Facebook versuchen? Bin da zwar inaktiv, linse nur ab und zu rein, aber da könnte ich es wenigstens posten (auch dieses Wort richtig benutzt? „Posten“ kannte ich früher nur vom Basketball, zum „Posten“ stellte man sich irgendwie aufgeplustert hin, passt also). Vor Monaten ein Bild reingestellt, von 1975, mit Al Feuerbach. Der hat sich dann tatsächlich gemeldet, der alte Weltrekordler konnte sich an den alten Versager noch gut erinnern.
Jetzt fängt die Kacke wieder an zu lahmen. Entschuldigung, aber das nervt wirklich. Ich drücke mal schnell den Knopf „Publizieren“, damit nicht wieder alles wegfliegt.

Bin wieder da. Im Weggeflogenen hatte ich auch über die Pädophilie-Affäre der Grünen, über die Schwulen, die sich vor den kriminellen Ekelkarren der Pädophilen („SchuP“) spannen ließen, und über Daniel Cohn-Bendit geschrieben … aber das zu wiederholen wird verschoben, soeben wird mit einem Knicks der Kaffee serviert, Schluss mit Blog. Danach Montagsthemen für Dienstag, später am Tag vielleicht noch ein paar Notizen zu Cohn-Bendit und den Grünen, natürlich grundsätzlicher Art, drunter mach ich’s nicht. Bis dann.

Veröffentlicht von gw am 20. Mai 2013 .
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Samstag, 18. Mai, 22.40 Uhr

Soll ich gleich mal den Fernseher einschalten? Beim Grand Prix könnte die Entscheidung nahen. Doch sie interessiert mich kaum bis nicht. So ändern sich die eigenen Zeiten. Früher war’s fast so spannend wie ein Bundesliga-Finale. Heute geht mir’s wie Rod Stewart. Ist auch nicht schön, diese Rührseligkeit. Kryptisch? Näheres spare ich mir für meine nächste „Nach-Lese“-Aushilfe auf (15. Juni). Dann kommt auch Bob Dylan zur Sprache, plus Willie Nelson, Kris Kristofferson und ein auf den Fernseher pinkelnder Sam Peckinpah.

In der Mailbox ein Einspruch von Prof. Peter Schubert gegen den WBI-Hinweis, die Sportart der gesuchten Person habe mit Griechenland nichts zu tun. Sorry, so weit zurück habe ich nicht gedacht.

Für die Montagsthemen am Dienstag sollte ich wohl mal auf den Uraltgag von Pfingsten, das ja gut anpfing usw. verzichten, obwohl Fingsten mit der Eintracht ja nun wirklich gut anfing.

Der BVB bestätigte Vorbefürchtungen seiner Fans, dazu ist Hummels angeschlagen, ein wichtigerer Faktor als Götze – gäbe es Hin- und Rückspiel, wäre das Finale wohl schon gelaufen. So aber: In einem Spiel ist alles möglich (ach ja, Binse), und ein bisschen Hoffnung gibt die andere Borussia: Auch gegen diese Über-Bayern kann man drei Tore schießen.

Knoten ins Taschentuch für die Montagsthemen: Der unaufhaltsame Vormarsch des Islamismus in Deutschland: Es fehlen nur noch 57. Jungfrauen als Paradiesprämie. Auch kryptisch? Montagsthemen abwarten.

Aber nicht auf den Sonntagmorgen-Blog warten. Der kommt an Ostern und Pfingsten erst am Montag. Bis dann.

Veröffentlicht von gw am 18. Mai 2013 .
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Freitag, 17. Mai, 17.55 Uhr

Soeben die Lösungs-Mails für die Steffi-Graf-Runde von „Wer bin ich?“ gelöscht. Eigentlich hatte ich vor, die zum Teil herrlich falsch gedachten Lösungswege in die „Mailbox“ zu stellen, vor allem die mehrmals hintereinander eingetroffenen mit jeweils neuen falschen Lösungen, weil die alten falschen verworfen wurden. Auf welch verschlungenen Wegen man in die Irre gehen kann! Doch da ich nicht sicher bin, ob sich der eine oder andere auf den Schlips getreten und vorgeführt fühlen könnte, lass ich’s lieber, leider.
Der heutige „Sport-Stammtisch“ (siehe „gw-Beiträge Anstoß unter den Links rechts) ist wieder einmal Beispiel eigenen Scheiterns: Von den vorgesehenen Themen und Themchen, die ich mir notiert, gegliedert und mit einem roten Fädchen verbunden hatte, schafften es nur wenige in die Kolumne, weil ich zu ausschweifend begonnen und dann auch noch ebenso weitergemacht habe. Kleine Auswahl der nicht verworfenen, sondern von mir verlaberten Themen:
Grenzwert für Cannabis drastisch erhöht – schöne Munition für meine Logik, warum es kein Anti-Doping-Gesetz im echten Wortsinn geben kann. Denn wer hat erhöht? Der zuständige Sportverband. Müsste der Staat, hätte er denn ein Anti-Doping-Gesetz, jetzt nachziehen und das Gesetz entsprechend ändern? Und so weiter. Aber selbst wenn ich mich sehr am Riemen gerissen hätte, wäre die Darlegung selbst bei Prägnanz zu lang für eine Viel-Themen-Kolumne geworden.
Oder: Warum hört Bayer-Geschäftsführer Holzhäuser auf? Wer wird sein richtiger Nachfolger? Der jetzt Genannte scheint nur Platzhalter zu sein. Für wen? Für einen Knaller? Für den, über den ich vor Monaten mal im Stammtisch gemunkelt habe? Oder hat alles was mit der Teldafac-Affäre zu tun? Oder ist es am Ende doch „nur“ eine höchst private und normale Entscheidung Holzhäusers? Aber auch das hätte viel zu weit geführt und wäre, im Gegensatz zum Anti-Doping-Gesetz, nur im Nebel gestochert.
Aussortiertes hübsches Schmankerl: Die IFFA (Internationale Leitmesse der Fleischwirtschaft) in Frankfurt mit ihrer Abschluss-Gala „Spirit of Meat“. Das hätte ich noch toppen können mit den alten Geschichten von „Brät“ Pitt und ähnlichen Absonderlichkeiten der Fleisch-Werbung. Aber das hol ich nach, auch die Cannabis-Geschichte.
Wegen einiger Nachfragen: Die beschriebene und solo getestete Rad-Tour mit zwei alten Schulfreunden startet nun erst am nächsten Mittwoch. Letzten Mittwoch waren Regen und Gewitter angesagt, deswegen haben wir am Dienstag verschoben. Tags darauf war dann prima Radwetter.
Regen, Regen, Regen. Draußen ist es schon dämmrig. Ob der angesagte Starkregen kommt? Im Online-Wetterbericht gelesen: Heute früh Schauer, heute mittag leichter Regen, heute abend Starkregen, morgen früh Nieselregen, morgen mittag Schauer, morgen abend Regen … Trotzdem: Schöne Pfingsten!

Veröffentlicht von gw am 17. Mai 2013 .
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Sonntag, 12. Mai, 6.25 Uhr

Draußen nur Kännchen? Kannen! Wie aus Kannen gießt es. An solch einem Tag bleibt man gerne im Bett. Oder wie ich am Computer. Hat der Regen etwas damit zu tun, dass ich viel schneller schreibe (obwohl genauso schnell bzw. langsam mit meinen flinken zwei Fingern wie immer), als der Computer die getippten Buchstaben auf die Reihe bringen kann? Einen Satz geschrieben, aufgeblickt, und auf dem Bildschirm materialisiert sich erst das zweite oder dritte Wort. Nervt.
Ist mein Computer schuld oder der Tunnel in die Redaktion? Das Problem jedenfalls kenne ich, ist meistens ein Alarmsignal, dass alles in die Knie geht. „Neu laden“ heißt das Zauberwort. Ich mach’s heute anders, schreibe nur einen kurzen Blog und gehe dann an die „haptische“ Arbeit („haptisch“ war auf dem Weg zu einem Modewort, muss sich dann aber in eine Sackgasse verirrt haben, es taucht jedenfalls kaum noch auf) mit Zeitungen, Zeitungsausschnitten, Notizen, Wer-bin-ich?-Auswertung usw. … ha, beim Blick auf dem Bildschirm: Das System hat sich selbst geheilt, beim Aufblicken sehe ich wieder den letzten Buchstaben des zuletzt geschriebenen Wortes.
Also weiter ohne Kniegang-Angst. Zwei-Finger-System: Damit bin ich zwar nach jahrzehntelangem Training schneller als mancher SMS-Profi auf dem Handy, doch dass Zwei-Finger-Hacken mit starrem Blick auf die Tastatur hat einen blöden Nachteil: Manchmal blicke ich auf und sehe, dass alles seit dem letzten AUFBLICKEN IN gRO?- UND kLEINSCHREIBUNG AUF DEM bILDSCHIRM STEHT; WEIL ICH WOHL VERSEHENTLICH NEBEN DAS a GETIPPT HABE:
So, umgeschaltet. Frage an meine Leser, von denen erfahrungsgemäß immer mindestens einer weiß, was ich nicht weiß, aber wissen möchte: In diesem Jahr, beginnend schon im Winter, wurde überall in der Landschaft, vorwiegend neben Straßen und an Bachläufen, kilometerlang alles abgeholzt, was viele Jahre gewachsen war. Also nicht die übliche jährliche Gebüschwucherungswegrodung … oh, schönes Wort, gefällt mir, kam aus der Lameng, dafür will ich einen Preis … sondern eine Totalflächenoperation, die nur alle etwa zwei Jahrzehnte in dieser Radikalität möglich ist. Wie kommt’s? Ist es das, eine lagzeitturnusgemäße Ordnungsmaßnahme, oder, da es fast immer gemeindliche, städtische oder Bundes- und Landesflächen sind, eine radikale Ad-hoc-Maßnahme, um mal schnell mit Biomasse ein paar Zusatzeuros zu machen? Als fixer Redakteur findet man das schnell heraus, aber ich bin weder fix noch noch Redakteur. Außerdem habe ich meine Leser, oder?
In den Meldungen der Nacht finde ich nichts hier Erwähnenswertes, das heißt nichts, was so wenig erwähnenswert ist und dennoch vermeldet wird, dass ich es zum Besten geben kann. „Etwas zum Besten geben“ – wer so etwas sagt oder schreibt, sagt und schreibt auch etwas über sein Geburtsdatum. Und das ist so früh, dass der Klick in die Online-Nachrichten nur ratlos macht: „Nina Dobrev und Ian Somerhalder trennen sich“. Mit Ausschlussverfahren käme ich der Sache näher (keine Sportler, die Namen würde ich kennen; keine Politiker; keine Schriftsteller; keine Rock- oder Popstars früherer Jahre usw.), aber will ich wissen, wer das ist? Gegoogelt wär’s blitzschnell. Soll ich? Nee, zu uninteressant.
Zu googeln war die Wer-bin-ich?-Lösung nicht. Boris Becker ist übrigens voll daneben. Also, wie man’s nimmt, ist ja doppeldeutig. Daher ergänzt: Boris Becker wurde am häufigsten getippt, ist aber knapp daneben. Sechs Richtige! Nicht im Lotto, sondern bei WBI. Mehr dazu in den nächsten Tagen.

Veröffentlicht von gw am 12. Mai 2013 .
Abgelegt unter: Blog – Sport, Gott und die Welt | Kommentare deaktiviert für Sonntag, 12. Mai, 6.25 Uhr