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Pfingstmontag, 20. Mai, 7.10 Uhr

Scheiße. Fast fertig gewesen mit dem Frühmorgenblog, da macht es “pling”, alles fliegt weg, ist nicht mehr zu finden. Das alte Zauberwort (“neu laden”) hilft, jetzt bin ich wieder da. Trotzdem Scheisse. Hatte es ja geahnt, als die Buchstaben auf dem Bildschirm den auf der Tastatur geschriebenen immer mehr hinterherhinkten.
Was hatte ich geschrieben? Dass der Mensch sich selbst das größte Rätsel ist und sich freut, wenn er wenigstens einem kleinen auf die Spur kommt: Warum schaue ich im Sommer kein Fernsehen? Jetzt dämmert es mir. Ist wie mit dem Alkohol, im Hellen kein Drang dazu. Da bietet das Schauen aus dem Wintergarten ein Panorama, das kein Fernseher bieten kann. Leider ist mir schon vor Monaten all das technische Rüstzeug (in Tools? Wort richtig benutzt?) weggeflogen, so dass ich hier im Blog nur noch Fließtext schreiben kann, sonst würde ich ein Beweisbild reinstellen. Soll ich’s mal auf Facebook versuchen? Bin da zwar inaktiv, linse nur ab und zu rein, aber da könnte ich es wenigstens posten (auch dieses Wort richtig benutzt? “Posten” kannte ich früher nur vom Basketball, zum “Posten” stellte man sich irgendwie aufgeplustert hin, passt also). Vor Monaten ein Bild reingestellt, von 1975, mit Al Feuerbach. Der hat sich dann tatsächlich gemeldet, der alte Weltrekordler konnte sich an den alten Versager noch gut erinnern.
Jetzt fängt die Kacke wieder an zu lahmen. Entschuldigung, aber das nervt wirklich. Ich drücke mal schnell den Knopf “Publizieren”, damit nicht wieder alles wegfliegt.

Bin wieder da. Im Weggeflogenen hatte ich auch über die Pädophilie-Affäre der Grünen, über die Schwulen, die sich vor den kriminellen Ekelkarren der Pädophilen (“SchuP”) spannen ließen, und über Daniel Cohn-Bendit geschrieben … aber das zu wiederholen wird verschoben, soeben wird mit einem Knicks der Kaffee serviert, Schluss mit Blog. Danach Montagsthemen für Dienstag, später am Tag vielleicht noch ein paar Notizen zu Cohn-Bendit und den Grünen, natürlich grundsätzlicher Art, drunter mach ich’s nicht. Bis dann.

Baumhausbeichte - Novelle