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Walther Roeber zum Sport-Stammtisch

Kompliment für einen sehr gelungenen Stammtisch, messerscharf und sehr auf den Punkt.

Es bleiben immer noch viele Fragen offen und ob die “Öffentlichkeit” darüber noch alles erfahren wird, bleibt abzuwarten.
Süchte sind Krankheiten, ich habe bisher nirgends etwas darüber gelesen, dass Herr H. irgendwelche Anstalten dazu getroffen hätte,
diese Spielsucht behandeln zu lassen, das widerspräche wohl auch seinem “EGO”.

Bei solchen Saulus-Paulus-Wechseln bin ich skeptisch, das mag aber auch daran liegen, dass ich zu kirchlichen Institutionen und ihren Vertretern
ein “gestörtes” Verhältnis habe. Im Moment wird Herr H. genau das zugeben, was nachweisbar sein könnte und keinen Cent mehr.

Vielleicht trifft auch im Fall H. das folgende Zitat zu:

Ist der Ruf erst ruiniert,
Lebt es sich ganz ungeniert.

(Dieses Zitat wird neben Wilhelm Busch u. a. auch Bert Brecht zugeschrieben. Tatsächlich soll das Zitat vom Kabarettisten Werner Kroll um 1945 erstmals öffentlich vorgetragen worden sein. Es ist allerdings nie in gedruckter Form erschienen, so dass der Ursprung im Laufe der Zeit im Dunkel verschwunden ist.)

Jedenfalls wird er erhebliche Probleme haben, seinen doch stark angekratzten Heiligenschein wieder zu reparieren.
Er sah jedenfalls am Mittwoch ziemlich müde aus.
Er wird damit leben müssen, dass selbst seine Freunde bei der CSU ihn aus Wahlkampfspots herausschneiden oder dass er Herrn Daum leid tut.
Bei mir überwiegt die Enttäuschung, “Hoch”achtung habe ich nie empfunden, weil er für mich ein typischer Vertreter des Neo-Liberalismus ist.
Die Selbstbeknirschung hat für mich einen faden Beigeschmack, egal, was er sonst -ohne es an die große Glocke zu hängen- getan hat.

Ob die jüngere Generation sich noch an Jürgen von Manger (Adolf Tegtmeier) erinnert? Immerhin ist er auch schon fast 20 Jahre tot.
Der Schwiegermuttermörder ist einer der ersten Links, die man findet, wenn man nach J.v.M. sucht… Schöne Erinnerungen, woll?! (Walther Roeber/Bad Nauheim)

Baumhausbeichte - Novelle