Archiv für Mai 2013

Lothar Kinnschewski zu Blog und Kolumne

Zu Ihrem Blog: Der ist genauso lesenswert wie die gedruckte Kolumne. Ein schöner Service für Ihre Leser wäre noch die Einrichtung eines RSS-Feeds, dann bekäme man den neusten Blog-Eintrag automatisch in die Mailbox. Aber klar, ohne geht es natürlich auch. Apropos ohne, in dem Fall ohne kleines Diktiergerät. Gegen das Vergessen guter Gedanken hilft eine Diktiergerät-App auf dem Smartphone, so ein Ding haben Sie doch bestimmt auch, oder? Man darf beim Radeln nur nicht zu sehr außer Puste sein, sonst wird es undeutlich. Ansonsten kann ich es gut nachvollziehen, beim Radeln sind die Gedanken frei und entsprechend kreativ, geht mir auch so.

Sie haben gestern ja Fußball-Abstinenz angekündigt, aber ein paar Worte zu Bayern-Boss Rummenigge sind vielleicht drin. Stichworte: Mit 1,8 Promille gegen Stuttgart, die Worte skandalös, unmenschlich im Zusammenhang mit der Abstellung brasilianischer Nationalspieler. Finde nur ich das ziemlich daneben? (Lothar Kinnschewski/Friedberg)

 

Veröffentlicht von gw am 31. Mai 2013 .
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Sport-Stammtisch (vom 1. Juni)

Aus Kreisen der liebsten Zielgruppe wird schärfste Kritik laut: Immer nur Fußball in der »gw«-Kolumne, das ist ja kaum auszuhalten! Meine Damen, haltet durch! Der Sommer kommt, der Fußball geht, obwohl beides momentan schwer vorstellbar sein mag.
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Ich gehe dem Sommer mit gutem Beispiel voran und verringere heute den Fußball-Anteil drastisch. Eine Rolle spielt weder das Ekuador-Länderspiel (bei dem trotz des netten Kicks niemand mitmachte, der bei der WM in der Anfangself stehen wird), noch das deutsche Pokalfinale (das zweistellig enden müsste, da die Bayern wohl nüchtern antreten, aber selbst volltrunken klar gewännen, wie ihr Ober-Kalle siegestrunken behauptet hat).
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Besoffen vom deutschen Fußball sind wir ja alle, selbst die steife FAZ lässt alle Hemmungen fallen. Schlagzeile am Montag auf der Titelseite, unter dem Bild des harfezupfenden Münchners im Himmel: »Luja. Luja, sog i. Luja!« Daneben der Leitartikel mit der Überschrift »FC Deutschland« und dem apodiktischen Beginn: »Bayern München hat endgültig den europäischen Fußball-Thron bestiegen.«
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Was ist schon endgültig? Nur, was am Ende gilt, und das naht zwar jedem, ist aber nur einmal endgültig. Da weiter Fußball gespielt wird, haben die Bayern den Thron nicht endgültig, sondern vorerst für ein Jahr bestiegen.
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Na ja, statt über den falschen Gebrauch des Füllwortes »endgültig« zu tönen, sollte ich lieber kleinlaut nachzählen, wie oft ich schon »endgültig mein letztes Wort zum Thema Doping« geschrieben habe.
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»Endgültig« mein letztes Wort dazu: Warum es kein Anti-Doping-Gesetz geben sollte, das hat der Gießener Kriminologe Prof. Artur Kreuzer am Dienstag in unserer Zeitung überzeugend dargelegt. Bislang fehlte solch eine fachlich fundierte Stellungnahme eines bundesweit anerkannten Strafrechtlers. Stattdessen beherrscht eine Einheitsfront die veröffentlichte Meinung mit ihrer Forderung nach einem Anti-Doping-Gesetz.
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Wie absurd diese Forderung ist, zeigt eine kleine Meldung, die dieser Tage unbeachtet blieb: »Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) hat den Grenzwert für Cannabis-Konsum erheblich angehoben.« Wer hat erhöht? Eine nichtstaatliche Sportorganisation. Der Staat müsste also, hätte er denn ein Anti-Doping-Gesetz, jetzt nachziehen. Und bei jeder Dopingregel-Änderung müsste er seine Gesetze ändern, weil sich ein privater Verein neue Satzungen gibt. Dann wackelt der Schwanz mit dem Hund, und die Legislative gehorcht dem Herrchen Sport.
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Zu oft geköpft? Ab 2000 Kopfbällen im Jahr leidet die Denkfähigkeit, sagt eine Studie, die ich in »Ohne weitere Worte« zitiert habe. Nur um heute mit weiteren Worten auf ihren Sinn und Unsinn einzugehen. Denn nicht nur im Fußball, Handball, Boxen usw. droht Verblödung, sondern auch … beim Langlauf! Weil bei jedem Jogging »Tausende schwache Stöße« auf den Körper wirken, die fatal im Kopf ankommen könnten.
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Philipp Rösler ist kein Doofi, daher joggt er nur so kurz wie nötig, um so medienwirksam wie möglich rüberzukommen. Zwängt sich in ein hautenges Trikot, hängt sich Kopfhörer um den Hals und läuft ein paar Meter vor der Kulisse der Golden Gate Bridge herum, bis alle Fotografen ihr Bild im Kasten haben.
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Kinderfasching in San Francisco. Der eine Junge verkleidet sich als Jogger, dann wirft er sich einem anderen Jungen vehement in die Arme (dieses Bild!), der dort im Silicon Valley sogar Langzeitfasching feiert. Verkleidet nicht als Cowboy oder Indianer, wie wir früher, sondern als Nerd, mit Wuschelkopf, Kapuzenpulli und, Ehrensache, Turnschuhen mit geöffneten Schnürsenkeln. Ob er sich nach der Rückkehr wieder in den geschniegelt gegelten Bild-Chef zurückverwandelt?
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Verwandeln … wandeln … Klimawandel: Gibt’s ihn? Kommt er? Wie heftig? Menschengemacht? Gesinnungsfragen der Gelehrten, bei denen auch Ungelehrte gerne überzeugt antworten. Ich weiß nur, dass er uns im Fall der Fälle nicht verschmort, sondern ertränkt. Er übt ja schon. (gw)

Veröffentlicht von gw am 31. Mai 2013 .
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Donnerstag, 30. Mai, 11.40 Uhr

Wenn Petrus in diesen Regentagen schon mal den kleinen trockenen Finger reicht, muss man das ausnutzen: Schöne Zweieinhalbstunden-Tour durchs Hinterland. Aber man ist ja nie zufrieden: Prompt meldet sich der Heuschnupfen, der wegen des Wetters seinen Saisonstart weit nach hinten verlegt hat.

Wie immer bei solchen flotten, aber nicht schnellen Touren arbeitet das Hirn auf Hochtouren und produziert Themen, Themchen und Stichworte am laufenden Rad. Leider hatte ich nichts zu schreiben dabei, einen Minirecorder besitze ich gar nicht, daher habe ich das meiste schon vergessen. Vielleicht gut so.

Apropos gut: Das habe ich mir gemerkt: Gutmensch, warum das kein passendes Wort ist. Über Merkels Enttäuschung über und ihren Handschlag für Hoeneß will ich morgen für den Sport-Stammtisch versuchen zu beschreiben und zu erklären, wie ich das meine und warum “gute Menschen”, die ohne Arg gegen andere, tolerant und einfühlsam sind, nicht als Gutmenschen veralbert werden sollten. “Gut” ist nicht nur grammatisch positiv, die “Gutmenschen”, die bei der Veralberung gemeint sind, sind keine guten Menschen, sondern insofern die Steigerungsform, als sie sich in ihre selbstgerechte Gutheit hineinsteigern, mit viel Toleranz und Einfühlungsvermögen, leider nur für sich selbst. Die Bessermenschen also.

Außerdem: Kinderfasching im Silicon Valley. Nicht mehr verkleidet als Cowboy und Indianer, sondern als Nerds und Jogger.  Und so wenig Fußball wie möglich. Aus Kreisen der liebsten Zielgruppe wuchs in letzter Zeit die Kritik: Sooo viel Fußball, immer nur Fußball, bist wohl auch Fußball-Depp geworden. Depp vielleicht, aber nicht Fußball. Glaube ich. Werd’s demnächst in den Sommer-Kolumnen zu  beweisen versuchen. Schon morgen und am Montag sollen weder das Länderspiel (bei dem trotz des netten Kicks niemand mitspielte, der in Brasilien in der Anfangself stehen wird) noch das Pokalendspiel eine Rolle spielen. Bis dann.

Veröffentlicht von gw am 30. Mai 2013 .
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Rück-Blog: Von Mondgesicht bis Lederball (Anstoß vom 29. Mai)

Der Blog »Sport, Gott & die Welt« begleitet und ergänzt im Internet die Zeitungs-Kolumnen von »gw«. Ab und an veröffentlichen wir in dieser Kolumne Auszüge, zuletzt vor knapp einem Vierteljahr – es wird also Zeit, wieder einmal rückzubloggen.
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Sonntag, 10. März, 10.35 Uhr: »Harlem Shake« und »Gangnam-Style« (von dem, der aussieht wie der nordkoreanische Jungdiktator mit dem Mondgesicht). Immer das Gleiche: Einer macht vor, die anderen folgen. Auf Kommando gleichartige Bewegungen in der Gruppe, in der man so gerne aufgeht, ob konservativ oder progressiv, links oder rechts, Volksmusiker oder Gangsta-Rapper. Na ja, vielleicht gut, dass es nicht ins Blatt kommt, sonst wäre ich ganz schnell nicht von heute, sondern von vorvorgestern.

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Ostermontag, 1. April, 7.10 Uhr:    Schlagzeile der Nacht: »Eines der letzten Schallplatten-Presswerke Europas steht in Flammen.« In Diepholz. »In der Produktionshalle der Pallas Group (…) werden unter anderem CDs, DVDs sowie Schallplatten aus Vinyl mit zum Teil museumsreifen Maschinen gepresst.« – Wird jetzt meine Plattensammlung noch wertvoller? Ich habe Originalsingles und LPs (und auch EPs, kennt das noch jemand? Jeweils zwei Lieder vorne und hinten drauf?) der frühen Beatles und Stones, auch von Yardbirds, Dylan, Animals, oder die im Zug durch die Ostzone angstbibbernd von der Schulpflichtwoche in Berlin nach Hause geschmuggelte »Folk Singer Story« und noch viel mehr.
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Sonntag, 7. April, 6.15 Uhr: Schon die Nachrichtenlage gecheckt, gescheckt ist sie nicht, sondern einheitlich maugrau, was aber auch nicht schlecht ist: keine Katastrophen, keine nächtlichen Geisterfahrer, keine über Nacht explodierten politischen Verwicklungen. Im Gegenteil: Die USA verzichten auf Raketentests, um die Korea-Krise nicht eskalieren zu lassen. Korea-Krise: Der erste Begriff aus dem politischen Weltgeschehen, den ich als Kind gehört habe. Zwei Frauen kamen mit einem Kasten voller Flaschen aus der »Stadt« zurück in den Asterweg. »Mutti, was tragen die da?« – »Speiseöl.« – »Warum?« – »Wegen der Korea-Krise.« – »Ach so.« — Nachgefragt habe ich nicht, glaube ich. War eben so eine Sache der Erwachsenen: Speiseöl und Korea-Krise.
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Sonntag 22. April, 8.45 Uhr: Klopp »gesteht« (Frankfurter Rundschau) seine Haartransplantation. Er »gesteht«! Aber warum tut er sich das überhaupt an? Passt doch gar nicht zu ihm, jedenfalls nicht zu seinem Image (mehr als das Image kennen wir von ihm und anderen Promis sowieso nicht).
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Sonntag, 28. April, 6.15 Uhr: Schon halb hell, daher kann ich auf der Straße das erste Opfer der Krötenwanderung sehen, das den Weg in den Teich nicht geschafft hat. Sehr platt, das arme Ding. Nie werde ich vergessen, wie ich eines Nachts nach langem Redaktionsspätdienst nach Hause fuhr und kurz vor der Einfahrt in die Parknische aufschreckte: Eine Kröte stand mitten auf der Straße vor mir, auf zwei Beinen, den Körper hoch aufgereckt, die beiden kurzen Ärmchen mir flehend entgegengestreckt: Überfahr mich bitte nicht! Ich umkurvte sie, stieg aus, wollte sie retten – sie stand immer noch in ihrer flehenden Haltung. Mit beiden Füßen fest auf dem Boden. Sehr fest, sehr flach, sehr groß. Überfahren und plattgewalzt, ein Teil der Gliedermasse in den Oberkörper gepresst, der daher aufrecht stand, mit seinen flehenden Stummelhändchen.
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dpa-Meldung: »Millionen Menschen verfolgen gespannt Fußballspiele. Für den Wahlkampf begeistern sich dagegen nur wenige. ›Politik erregt die Öffentlichkeit nicht‹, sagt der Professor für Philosophie und Sportsoziologie an der Freien Universität Berlin, Gunter Gebauer« … schon höre ich auf zu lesen. Der unvermeidliche »Professor für Philosophie und Sportsoziologie«. Omnipräsent wie der »Molekularbiologe aus Heidelberg«, wenn es um Doping geht. Oder der »Parteienforscher«, dem Gebauer ins Handwerk pfuscht. Franke, Falter, Gebauer & Co. – wenn sie zu Wort kommen, weiß man, dass dem Redakteur nichts einfällt und er es sich leicht machen will. Welch ein Gaga-Thema: Warum begeistern sich die meisten Menschen mehr für Fußball als für Wahlkampf? Na, darum eben.
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Dienstag, 30. April, 17.40 Uhr: Vor ein paar Tagen Abendessen, zu Hause, vor dem schönen Panorama, das von der Landstraße ins Hinterland durchschnitten wird. Tagüber hat der Frühling fleißig versucht, Versäumtes nachzuholen. Jetzt ist es schon dunkel. Hinten, an der Straße, kurz vor der Kurve in den Wald, leuchtet ein Blaulicht auf. Es blinkt während des Essens und auch noch danach. Ich vermute: kleine Baustelle, Absperrung. Aber warum mit Blaulicht? Gesperrt ist die Straße jedenfalls nicht, normaler Tröpfelverkehr für diese Uhrzeit. Wir sitzen gemütlich hier oben, essen, trinken, schauen in die Gegend, lassen es uns gutgehen. Am nächsten Tag in der Zeitung: In der Kurve ist ein 23jähriger aus dem Ort mit dem Motorrad verunglückt. Beim Überholen. Tot. Und wir ließen es uns gutgehen, während um sein Leben gekämpft wurde. Der Gedanke lässt sich auch Tage danach nicht abschütteln. (Anm.: dazu gibt es in der »Mailbox« des Blogs berührende Zuschriften)
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Sonntag, 5. Mai, 6.25 Uhr: In dieser Jahreszeit das Grün im Wald, da geht auch ein verknorztes Herz auf. Gelesen, dass eine Art Waldlehrer empfiehlt, sich mal abseits der Wege tief im Wald einfach hinzulegen, still zu sein, zu gucken und Töne und Bilder auf sich einwirken zu lassen; es sei ein Erlebnis. Kann ich mir vorstellen. Aber es selbst zu machen? Und was, wenn ich entdecke, dass zwei Bäume weiter Uli Hoeneß neben mir liegt und ebenfalls waldkontempliert? Oder eine Männergruppe bäumeumarmend alles aus sich rauslässt? Oder mir der Förster als waidwundem Schwarzkittel den Gnadenschuss gibt?
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Sonntag, 26. Mai, 6.25 Uhr: Wenn ich nachher die »Montagsthemen« schreibe, muss ich aufpassen, dass meine Enttäuschung nicht zu sehr durchschlägt. Ein Gefühl wie als Junge, wenn man den neuen Lederball geklaut kriegt. Stelle ich mir vor. Hatte natürlich als armes Proletarierkind nie einen Lederball (Danke, danke für das späte Mitgefühl). (gw)

Veröffentlicht von gw am 28. Mai 2013 .
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Harald Sandleben: Aussage des Bundespräsidenten ist richtig

Die Montagsthemen auf der 4. Seite des Sportteils!
Das finde ich nicht in Ordnung. Da wird dem Ereignis CL-Finale zu viel Platz eingeräumt.
Noch schlimmer war es am Freitag:
Das erste Sportergebnis im Sportteil auf der 3. Sportteilseite!
Das war immerhin das Ergebnis des Frauen-Champions-League-Finals und das Ergebnis des ersten Relegationsspiels zur Fussball-Bundesliga.
Die zwei Seiten vorher nur heiße Luft über ein Ereignis, das noch gar nicht stattgefunden hat. Das hat mir nicht gefallen!
Ich weiß, Sie haben das gar nicht zu verantworten, aber ich wollte das mal loswerden. Vielleicht können Sie es weitergeben.
Mein Hauptanliegen dieser Mail:
was haben sie gegen die treffende Aussage von unserem Bundespräsidenten, dass Herr Hoeneß sich assozial verhalten hat?
Der Begriff “asozial” trifft es sehr gut, denn damit ist “gesellschaftsschädigendes Verhalten” gemeint.
Ihr Vergleich mit Apple hinkt, denn es ist ein Unterschied Gesetze zu brechen oder Gesetzeslücken zum größtmöglichen Vorteil auszunutzen.
Ich finde die Aussage des Bundespräsidenten richtig und er hat auch die soziale Kompetenz so etwas auszusprechen, im Gegensatz zu seinem Vorgänger.
Das einzige Problem ist, dass Herr Hoeneß noch nicht verurteilt ist. Aber den Tatbestand der nichtgezahlten Steuern bestreitet er nicht. Insofern darf man über das Verhalten urteilen.
Was mich nur interessieren würde (was aber nicht an die Öffentlichkeit kommen wird, weil die Finanzämter Schweigepflicht haben) ist der Grund für den Haftbefehl gegen ihn. Seine Selbstanzeige ist es nicht, denn wenn die richtig gemacht wird, gibt es für den Steuersünder keinen Haftbefehl. Bei einer Selbstanzeige wird nämlich zuerst einmal die geschätze Steuerschuld bezahlt.
Wir werden es natürlich weiter beobachten. (Harald Sandleben)

Veröffentlicht von gw am 27. Mai 2013 .
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Baumhausbeichte - Novelle