Beitrag ausdrucken Beitrag ausdrucken

Wer bin ich? (Auflösung Januar-Runde)

Manche fanden es zu leicht, aber manche fanden ihn gar nicht, sogar einige WBI-Mitrater, die mit zweistelligen Punktzahlen in der Rangliste notiert sind. Noch einmal kurz zum späten Mitraten die Januar-Runde in Kurzfassung: Wenn der Name des Gesuchten fällt, denken alle gleich an einen anderen Namen / geboren in Bad Nauheim / hochintelligent und ein bisschen chaotisch / vereinbarter Termin mit »gw« platzte. Grund: »Hier brennt die Hütt« / Nationalspieler, Naturwissenschaftler, Lebenskünstler, Unternehmer mit eigenem »Institut«.
*
Unter den 32 Einsendern, die richtig lagen, waren auch einige, die erstmals mitmachten. Zum Beispiel Helmut Bender aus Linden: »Zum ersten Mal traue ich mich an diesem schweren Rätsel teilzunehmen«, denn er erinnerte sich, dass »die ›brennende Hütte‹ schon einmal Gegenstand eines Anstoßes war«. Und das brachte unseren Leser prompt auf die richtige Spur.
*
Stephan Boes aus Nieder-Ohmen: »Ich bin ein großer Fan Ihrer Rätselrunde ›Wer bin ich?‹. Ich habe schon öfters versucht, die Rätsel zu knacken.« Diesmal knackte er es und stellt fest: »Es scheint ein sehr interessanter Mensch zu sein, der Herr …« – Den Namen lassen wir noch weg, um späten Mitratern nicht den Knobel-Spaß zu verderben.
*
Für manche war es aus biographischen Gründen wirklich sehr einfach. Wie für Theo Nauheimer aus Buseck: Der Gesuchte »kam als 18-Jähriger aus Laubach zu uns (MTV 1846), ich spielte seiner Zeit in der Jugendmannschaft. Viele lustige Anekdoten gäbe es zu erzählen, zumal die Mannschaften einiges zusammen unternahmen. Es war schon eine tolle Gemeinschaft, man stelle sich dies mal im Gießener Basketball heute vor?! An die Geschichte im Anstoß mit der brennenden Hütte erinnere ich mich jedesmal, wenn sein Name fällt. Typisch Holger.«
*
Holger also. Jetzt dürfte auch der späteste Mitrater Bescheid wissen. Wir überlassen einem weiteren Insider die endgültige Auflösung. Peter Happel (Holzheim): »Zur Schule gegangen ist er in Laubach. Schon als Schüler war er etwas verrückt und chaotisch, aber das bereits sehr erfolgreich. Dass der Termin platzte, lag daran, dass er die Staatsanwaltschaft bzw. die Steuerfahndung im Hause hatte.  Gelernt hat er Basketball bei Theo Clausen, bevor er als 18-Jähriger sich dem MTV Gießen anschloss. Auf der Visitenkarte des Inhabers des ›Institutes für angewandten Unfug‹ steht: Holger Geschwindner. Woher ich das alles und auch noch mehr weiß? Ich bin drei Monate und drei Tage älter als Holger (also auch Jahrgang 1945), bin mit ihm in Laubach zur Schule gegangen, habe ebenso bei Theo Clausen das Basketballspielen erlernt und mit Holger in der Jugendmannschaft von Teutonia 1914 Laubach gespielt.«
*
Holger Geschwindner also, zu seiner Zeit der beste deutsche Basketballer und heute Mentor des besten deutschen Basketballers aller Zeiten – Dirk Nowitzki. Bei »Wer bin ich?« gibt es nichts zu gewinnen, nur eine Ehrenliste   erfolgreich punktender Teilnehmer. Hier ist sie:

Herbert Arens (Gießen), Jost-Eckhard Armbrecht (Großen-Buseck), Helmut Bender (Linden), Stephan Boes (Mücke-Nieder-Ohmen), Dr. Sylvia Börgens (Wölfersheim), Beate Dachauer (Niddatal), Wolfgang Egerer (Rosbach-Rodheim), Gisela Eise (Lich), Dr. Gerd-Ludwig Fängewisch (Heuchelheim), Waltraud Griep (Rosbach), Peter Happel (Pohlheim-Holzheim), Doris Heyer (Staufenberg), Andreas Hofmann (Bad Nauheim), Ralf Kranich (Großen-Buseck), Andreas Kreiling (Gießen), Dr. Paul Limberg (Linden), Theo Nauheimer (Buseck), Dieter Neil (Großen-Buseck), Uwe Paulus (Biebertal), Walther Roeber (Bad Nauheim), Karin Scheunemann (Bad Nauheim), Karola Schleiter (Florstadt), Rüdiger Schlick (Reichelsheim), Paul-Gerhard Schmidt (Mücke-Nieder-Ohmen), Jochen Schneider (Butzbach), Johann-Christian Schneider (Wöllstadt), Volker Schridde (Lich), Prof. Peter Schubert (Friedberg), Manfred Stein (Feldatal), Peter Storm (Wettenberg), Frank Weger (Gießen) und Ingrid Wittich (Mücke-Merlau).
*
Die Genannten führen naturgemäß die Jahreswertung 2013 gemeinsam an. In der »ewigen« Rangliste hat es auf den ersten zwölf Plätzen keine Veränderung gegeben. In Kürze geht es weiter. Von Mal zu Mal mit einer kleinen Drehung an der Schwierigkeits-Schraube. Bis dann! (gw)

Baumhausbeichte - Novelle