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Ohne weitere Worte (vom 22. Januar)

Kluges, Originelles, Peinliches, Schräges, Dümmliches, Erhellendes oder sonstwie Interessantes, gesucht und gesammelt in der deutschen Medienlandschaft.
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Gut, Supersupertrainer Pep Guardiola wechselt in diesem Sommer für ein halbes Jahr zum FC Bayern München, ehe ihn Jupp Heynckes wieder ablöst, um zu retten, was vielleicht noch zu retten ist. (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung)
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Rom ist die schönste Stadt der Welt, und ich sehe mich als halben Römer. (…) Aber (…) wenn es in deinem Job nicht läuft (…), dann nützt dir die schönste Stadt nichts. (…) Du musst dich in deinem Beruf wohlfühlen, ob du dann am Colosseum sitzt oder in Hanau vor dem Brüder-Grimm-Denkmal, das ist dann auch egal.« (Rudi Völler im FAZ-Interview)
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Seit der VW-Klub im Sommer 1997 in die erste Liga aufgestiegen ist, mussten die Vereinsbosse meist ein paar Euro mehr als die Konkurrenz bieten, um gute Spieler nach Wolfsburg zu locken. »Wir haben das Wüstenzuschlag genannt«, sagt ein früherer Verantwortlicher des Klubs. (Spiegel)
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Diego kassiert in Wolfsburg ein jährliches Grundgehalt, das höher ist als Garcia Sanz’ (Anm.: VW-Vorstand) Gesamteinkommen. Es sind 8,2 Millionen Euro. (Spiegel)
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Dafür muss selbst ein Sparkassendirektor ganz schön lange stricken, wie Peer Steinbrück sagen würde. (FAZ)
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Magath gab das Geld aus, als würde VW keine Autos herstellen, sondern Banknoten (Spiegel)
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Einer Ihrer Kollegen sagte nach dem Kino-Massaker in Colorado, er empfinde durchaus eine Verantwortung als Filmemacher, wenn junge Leute solche Bluttaten begehen.« – Dem kann ich nicht zustimmen. (…) Das hat nichts mit dem Film zu tun. Leute sind auch schon zu McDonald’s und haben um sich geschossen, und es war nie die Schuld der Hamburger.« (Quentin Tarantino im Stern-Interview)
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»Journalisten (…) halten es für ihr edles Vorrecht, an allem herumzumäkeln, reagieren aber patzig, wenn ihr eigenes Tun in die Kritik gerät. (…) Vor vielen Jahren warb die Mainzer Allgemeine Zeitung mit dem Spruch ›Isch bin Meenzer und bin kriddisch‹, und schon dieser Spruch zeigt, was den kriddischen Dschornalismus ausmacht: intellektuelle Mittelmäßigkeit, stilistische Stümperei, geistlose Faktenhuberei, kleinliche Besserwisserei, fettarschige Selbstzufriedenheit. (TAZ)
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Chinesen trinken unseren Babys die Milch weg. (Bild-Schlagzeile)
(gw)

Baumhausbeichte - Novelle