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Walther Roebers letzte Randbemerkungen 2012

Morgen kommen zwar wohl noch Frühaufsteher-Meldungen, aber ob es noch Montagsthemen geben wird?
Es findet ja genug auf Eis, Schnee, Sulz und anderen Untergründen statt, aber was Ihnen dazu einfällt und ob ich es noch kommentieren werde, bleibt abzuwarten.

Ihren heutigen (29.12.2012) fast besinnlichen Stammtisch möchte ich benutzen,
um Ihnen »Danke!« zu sagen für ein weiteres Jahr, in dem ich Sie auf Ihren Ausflügen durch die Sport- und andere Welten begleiten durfte.
Manchmal konnte ich meine Klappe nicht halten, aber ich glaube, dass Sie und ich sehr oft auf ähnlicher Wellenlänge lagen.
Dazu gehört auch ein Humor, der ähnlich gelagert ist, »Danke!« auch für etliche schöne Formulierungen, die mir manchen Abend (online)
oder Morgen (auf Papier) verschönert haben.
»Danke!« auch für die sehr unterhaltsamen Runden bei WBI, die manchmal schon weit ins Abseits führten, aber auch viele interessante
Such- und Lernstunden mit sich brachten. Auf die Auflösung, die ja in der kommenden Woche noch ansteht, bin ich gespannt.
Eine schöne Erwartung für das Neue Jahr 2013!

Zu Ihren »Sprüchen« (Wie isses bloß möglich?) hätte ich noch einen hinzuzufügen, der mir beim Lesen durch den Kopf schoss:
»Ei wie kommt denn nun dies?!« pflegte vor Jahrzehnten eine Haushaltshilfe bei passender und unpassender Gelegenheit auszurufen;
sei es dass die Milch überkochte und am Herd festbrannte, sei es dass ein eingeschaltetes Bügeleisen ein Wäschestück versengte.

Es hat mich etwas überrascht, dass offenbar selbst manche Langzeitleser von Blog und Kolumnen erst jetzt (oder noch überhaupt nicht?)
registriert haben, dass Sie seit dem Herbst sozusagen »freischaffender Mitarbeiter« sind. Als Sie in der groß aufgemachten Beilage
zu den Umstellungen beim Erscheinen der Zeitung überhaupt nicht auftauchten, hätte es auch dem letzten interessierten Leser auffallen können.

Nach einem für mich ziemlich unschön verlaufenen 2. Halbjahr 2012 und verkorksten Weihnachtsfeiertagen, kann ich mir nur sagen
»Lebbe geht weider… « (copyright Stepanovic) und es bleibt der Wunsch (auch wenn es eine Illusion ist), dass Ihre Schlussworte doch
wenigstens für eine möglichst lange Zeit gültig bleiben mögen.
In diesem Sinne «…als weider«!
Ihr Walther Roeber

 

 

 

 

Baumhausbeichte - Novelle