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Mittwoch, 16. Oktober, 15.10 Uhr

Nun ist es doch ein Anstoß für morgen geworden. Hier einen Satz gestrichen, dort einen dazugeschrieben, sprachlich dies und das geglättet. Steht morgen auf der Länderspielseite, also ohne jeden Bezug zum aktuellen Drumherum auf der Seite. Gut so, denn das war eines der Motive, weswegen ich vor zig  Jahren den “Anstoß” erfand – er sollte als Solitär auf der ersten Sportseite stehen, ins allgemeine aktuelle Geschehen (also in Sport, Gott und die Welt) zwar eingebunden, aber nicht leitartikelhaft den “Aufmacher” kommentierend. Dazu ein möglichst unverwechselbarer Stil, nicht alles ernstnehmend, nur das wirklich Ernstzunehmende, nicht im Mainstream mitschwimmend, aber auch nicht aus purem Trotz gegen ihn anpaddelnd. Anstoß gebend, aber nicht zaghaft versuchend, keinen Anstoß zu erregen. Wunschziel: Wer sonst uninteressiert den Sportteil überblätterte, sollte durch den Anstoß an ihm hängenbleiben und danach vielleicht noch das eine oder andere Sportliche lesen. Über das Niveau von Stil, Sprache und Aussage erlaube ich mir natürlich kein Urteil, aber eines weiß ich, und das macht stolz: Das Einfangen sportuninteressierter Leser ist gelungen, vor allem jener aus der “liebsten Zielgruppe”.

Morgen gibt es eine weitere Zwischendurch-Kolumne. Thema? Noch keine Ahnung. Wirklich. Entweder ein “Nachdruck”. Oder die nächste “Wer bin ich?”-Folge. Oder nachgereichte Randnotizen zum Schwedenspiel. Vermutung: Letzteres. Bis dann.

Baumhausbeichte - Novelle