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Sonntag, 16. September, 18.30 Uhr

Halbzeit in Frankfurt. 2:1. Hätte 3:0 stehen sollen, nach dem Spielverlauf. Sehr annehmbare Spielweise der Eintracht, nur manchmal hinten etwas zu leichtfertig. Aber dies soll keine Zwischenreportage werden, sondern Ausdruck der, ja, Empörung. Über Jiracek und einen HSV-Oberen. Jiracek setzt schon zu Beginn einen echten Catchergriff an, der böse hätte enden können (bei den Wrestlern ist das nur gespielt). Schon das lag nahe an Rot, es gab: nichts. Dann das brutal gestreckte Bein, das das des Gegners hätte brechen können – und die Hamburger beschweren sich über Rot! Brutalo Jiracek sollte ruhig mal etwas länger gesperrt werden. Könnte man den spontan Empörten des HSV noch zubilligen, dass sie die Szene in Echtzeit nicht erfassen konnten, so gilt das ganz sicher nicht für jenen Mann aus der ominösen HSV-Führungstruppe, der in der Halbzeit die Szene in Zeitlupe sieht und lässig behauptet, Gelb hätte genügt, es wäre ja kein schlimmes Foul gewesen. Alleine für diese kaltschnäuzige Betriebsblindheit sollte der HSV noch zwei, drei Tore eingeschenkt bekommen. Auf geht’s!

Baumhausbeichte - Novelle