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Hartmut Engelhardt zu “Ohne weitere Worte”

Als langjähriger »anonymer« Fan Ihrer Kolumne, gab es schon viele »Anstöße« für einen Leserbrief. Doch nur zu loben, fand ich dann doch zu simpel (warum eigentlich?). Die heutige Kolumne (28.8.12) nehme ich daher zum Anlass, einen kleinen Verbesserungsvorschlag anzubieten, der meine Lesefreude noch steigern könnte… Mir fällt seit langem auf, dass Sie in der Reihe »Ohne weitere Worte« immer wieder aus der »Welt« und der »Bild« zitieren, die mit den Herren Zippert und Wagner zwar für große Aufmerksamkeit sorgen, doch in ihrer Wortwahl mehr als daneben liegen. Sie haben es doch eigentlich nicht nötig, diesen mehr als abwegigen »Lautsprechern« auch noch eine Plattform in Ihrer geschätzten Kolumne Raum zu geben. Kurz gesagt: Ein Verzicht auf diese vermeintlichen Knaller würde gut tun!
Was halten Sie davon? Bleiben Sie gesund und ideenreich (Hartmut Engelhard/Assenheim)

Für Ihre Anregung danke ich sehr herzlich. Als langjähriger Leser können Sie sich vielleicht erinnern, dass die »Ohne weitere Worte«-Kolumne früher mit einer Einleitung erschien, in der es hieß: »Kluges, Originelles, Peinliches, Schräges, Dümmliches, Erhellendes oder sonstwie Interessantes, gesucht und gesammelt in der deutschen Medienlandschaft.« Das heißt, dass kommentarlos eben auch »Peinliches« und »Dümmliches« zitiert wird und nicht nur Aussagen, die mir als Auswähler in Form und/oder Inhalt gut gefallen. Die Mischung sollte das Besondere sein, und was »klug«, »peinlich« oder »dümmlich« ist, sollte der Leser selbst entscheiden. Die Einleitung lasse ich seit längerer Zeit weg, um mehr Platz für Zitate zu haben. Vielleicht sollte ich sie wieder ständig in die Kolumne setzen?

Baumhausbeichte - Novelle