Beitrag ausdrucken Beitrag ausdrucken

Ohne weitere Worte (vom 28. August)

Sein Spitzname ist »Woody«, nach der Comicfigur Woody Woodpecker, einem Helmspecht. Ein Helmspecht klopft bis zu 12 000-mal am Tag seinen Schnabel ins Holz. Marco Reus hat in der vergangenen Saison 206 Dribblings hingelegt und 704 Sprints angezogen. (Spiegel)
*
»Als Trainer habe ich das größere Gebiet, das weiß er, das respektiert er.« (Jupp Heynckes in der Süddeutschen Zeitung über die Zusammenarbeit mit Matthias Sammer)
*
Können Sie sich vorstellen, dass Sie noch einmal Ihren Vertrag verlängern? – »Ach, mein Vertrag ist ja hier in der kurzen Zeit schon öffentlich auf Lebenszeit verlängert – und dann wieder reduziert worden. Es waren ja schon so viele Nachfolger da, und wie ich den Franz kenne, wird der noch sehr viele vorschlagen, wenn er gefragt wird.« (Heynckes/SZ)
*
Fußball habe mit Kunst zu tun, haben Sie mal gesagt. – »Das habe ich nie gesagt.« (Freiburgs Trainer Christian Streich im FAS-Interview)
*
Was wollen Sie mit Ihrer Mannschaft in der Saison erreichen? Geben Sie ein Ziel vor? – »Es wäre nicht unangenehm, wenn wir nicht absteigen würden.« (Streich/FAS)
*
Wie sind Sie zum Schwimmen gekommen? – »Gleichzeitig war ich an der Schule auch ein begehrter Leichtathlet. (…) Ich musste mich entscheiden. Mir hat gefallen, dass man beim Schwimmen duschen konnte. Zu Hause hatten wir eine Gemeinschaftstoilette.« (Roland Matthes, Orthopäde und vierfacher Olympiasieger, im FR-Interview)
*
»Ich bin damals nach der Wende zum Olympiastützpunkt der Fechter in Tauberbischofsheim gegangen. In der Vorbereitung auf Barcelona 1992 war ich Mannschaftsarzt, sollte dann aber nur den Bundestrainer Emil Beck in seinem S-Klasse-Mercedes durch die Gegend fahren. Das war für mich ein Kündigungsgrund.« (Matthes/FR)
*
Wie sehen Sie ihre (Anm.: Franziska van Almsicks) Leistung als Expertin in der ARD? – »Das ist mehr so ein Friseurgespräch.« (Matthes/FR)
*
In Deutschland stößt eigentlich nur ein Sport auf breiteste Zustimmung in der Bevölkerung: Fußball. – »Dafür ist es ja umso erstaunlicher, dass Deutschland in London Goldmedaillen gewonnen hat, die einen Athleten später nicht ernähren. (…) Im Fußball wird sehr viel mehr Geld verdient, und wir sind trotzdem nicht Weltmeister.« (Katarina Witt im Spiegel-Interview)
*
Der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst (…) flog (…) nach Indien, und zwar erster Klasse. Das hat ihm scharfe Kritik der atheistischen, linksradikalen Presse eingetragen, dabei hatte alles seine Ordnung. Grund der geistlichen Reise war nämlich die schreckliche Armut in Indien. Dazu war es dringend erforderlich, dass der Bischof in der ersten Klasse reiste, denn so wurden ihm die Gegensätze umso drastischer vor Augen geführt. (»Zippert zappt« in der Welt)
*
Wenn alle dopen, gewinnt am Ende doch der Beste. (FR)
*
Der Bischof war auch keinesweg, wie üble Gerüchte behaupteten, als Sextourist unterwegs, sondern hat Jugendlichen zugeschaut, die in Steinbrüchen schwerste körperliche Arbeit verrichten. Ein Schock (…), denn in der First Class gibt es überhaupt keine Steinbrüche, nur Wodka on the rocks. (Zippert/Welt) (gw)

Baumhausbeichte - Novelle