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Freitag, 24. August, 14.35 Uhr.

Auf den Fall Armstrong, der nun wirklich sein Fall zu werden scheint, bin ich nur nebenbei eingegangen (Sport-Stammtisch steht schon online, Link rechts), weil ich die alten Schlachten nicht noch einmal schlagen will. Hatte es zunächst doch versucht, aber gemerkt, wie die Kolumne ausufern und Stammleser, die das alles kennen, langweilen würde. Wer meine ständigen Wiederholungen noch nicht kennt (Armstrongs Wettbewerbsvorteil gegenüber Ullrich; seine “Den Krebs besiegt”-Gewinnerpose, die alle, die daran sterben, zu “Losern” macht; sein “Verlieren ist wie Sterben”, das zusammen mit dem anderen Zitat zu logischen Schlüssen in Sachen Doping führt usw.), möge sich melden, ich maile ihm Material aus dem Archiv. Weggekürzt wg. Bundesliga und BVB habe ich auch Anmerkungen zu den absurden Gedanken, Armstrongs eventuell aberkannte Tour-Titel dem jeweils Zweiten (oder Dritten, oder Vierten …) zuzuerkennen, obwohl diese … und soweiterundsoweiter. Das nachträgliche Zuerkennen von Siegen  sollte sowieso vermieden werden – durch umfassende, greifende Kontrollen und deren Ergebnisverkündung VOR dem Wettkampf plus “parc ferme” danach für die Wettkampfathleten, was zumindest bei Olympia leicht möglich wäre. Ach, alles schon xmal geschrieben. So aber wird die neuseeländische Kugelstoßerin um ihre spontane innere Begeisterung gebracht, auch wenn eine nachträgliche Goldmedaille immer noch besser ist als eine silberne. Jetzt ufert’s sogar im Blog aus. Schluss.

Baumhausbeichte - Novelle