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Dienstag, 21. August, 10.30 Uhr

Gerhard Merz beantwortet in der “Mailbox” (Link rechts) die Frage, ob er den “Anstoß” noch lese (siehe “Rück-Blog”). Der SPD-Politiker lobt aber nicht nur, sondern nennt auch Differenzen. Aus meiner Re-Antwort: 

Gelegentliche Differenzen gehören dazu, anhaltende eher nicht. Mit dem Feldzug gegen “Gutmenschen” treffen Sie einen, na ja, nicht wunden, aber sensiblen Punkt. Es könnte sein, dass dieser “Feldzug” einer gegen mich selbst ist, denn über (oft bequeme und konsequenzlose) Verhaltens- und Denkweisen, die ich an Gutmenscherei kritisiere, ärgere ich mich bei mir selbst, während mir Bösmenscherei hoffentlich fremd ist. Ähnlich wie beim Rechtsradikalismus, der mir in allen seinen Schattierungen (auch der scheinbar bürgerlich-gemütlichen, unfreiwillig bloßgestellt auf dem damaligen  – unglaublichen – Werbeplakat von Schönhuber, mit Frau auf dem Sofa sitzend) derart eklig ist, dass ich mich am liebsten gar nicht damit beschäftige, während ich lustvoll gegen”Linkssozialromantik” piekse, die mir lebenslaufbezogen nicht fremd ist.

Da ich morgen einen Zwischen-”Stammtisch” schreiben werde, will ich auch dort noch einmal kurz darauf eingehen, vielleicht mit dem Beispiel fundamentalistischer Nichtraucher, die oft frühere Starkraucher waren. Auch aus der “Liste hässlicher Wörter”, über die Merz im HR gesprochen hatte, will ich einige anführen. Podkast zur Sendung:  http://www.hr-online.de/website/radio/hr-info/index.jsp?rubrik=67157&key=standard_podcasting_hrinfo_menschen&mediakey=podcast/hrinfo_menschen/hrinfo_menschen_20120726&type=a

Baumhausbeichte - Novelle