Archiv für August 2012

Dienstag, 28. August, 16.30 Uhr

Morgen wird es wieder eine Zwischen-Kolumne geben. Entweder ein „Nachdruck“ (Thema: Armstrong) oder ein Sport-Stammtisch zu den Prämien bei den Paralympics, mit vielleicht interessanten Wyludda-Details. Eigentlich bevorzuge ich die Prämien-Geschichte, doch damit könnte ich anecken, da mit Behinderten aus Befangenheit immer noch nicht ehrlich umgegangen wird. Falls ich’s dennoch tue, beginnt es mit weiteren Worten zum „Ohne-weitere-Worte“-Zitat von Katarina Witt. OWW ist ja meine Lieblings-Kolumne, aus mancherlei Gründen. Heute hat sich ein langjähriger Leser erstmals gemeldet und Kritik an der Auswahl geübt (Wagner, Zippert). Die Mail plus Auszüge aus meiner Antwort sind in der „Mailbox“ zu finden (Link rechts).

Veröffentlicht von gw am 28. August 2012 .
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Sonntag, 26. August, 6.30 Uhr

Die ehrenwerten Reaktionen der Rad-Prominenz, Ergänzungen zur Rad-Ausdauerleistung (zwei Mails kommen sofort in die Mailbox/Link rechts), Torjubel in der Fußball-Bundesliga – das könnten „Montagsthemen“ werden. Das nicht: eine Dorfgeschichte. Während die Fußballprofis am Samstag in die 50. Saison starten, feiert ein kleines mittelhessisches Dorf sein eigenes sportliches Jubiläum, einen speziellen Ausdauerwettkampf in Zweierteams. Aus dem im Gemeindeblättchen und in den Tageszeitungen veröffentlichten Veranstaltungshinweis:

Am Samstag, 26. August, startet um 16 Uhr der zehnte Haagassathlon. Wie in den Vorjahren sind wieder zwölf Flaschen Bier oder Radler (bei Damenbeteiligung im Team) auf 1660 Meter Laufstrecke um die schöne Burg zu trinken. Start und Ziel ist am Sportplatz. Die Startgebühr von 18 Euro pro Team beinhaltet die Getränke und zwei Teilnehmershirts. Der Erlös ist wie immer für einen guten Zweck bestimmt. Es gibt eine After-Run-Party gemeinsam mit den Helfern, Zuschauern, im Festzelt am Sportplatz.

Dazu gehört, wie bei einem früheren Haagassathlon eigenäugig gesehen, neben Trink-Kontrollstellen, die von ehrenhaften Bürgern penibel überwacht werden, Feuerwehr-Bereitschaft und Ambulanz auch eine offizielle Kotzecke bei dieser hoch geachteten, mit würdigem Ernst über die Bühne gehenden Traditionsveranstaltung. Nun könnte man meinen, der im Dorf ansässige Journalist, bekannt für bissige Kommentare und böse ironisch-sarkastische Geißelungen von gesellschaftlichem Unsinn aller Art, säße hier an der Quelle, um in seiner Zeitung, in seiner Kolumne, funkelnden Esprit glänzen zu lassen, ein stilistisches Feuerwerk abzubrennen und ein Füllhorn an Scherz, Satire und auch an tieferer Bedeutung über diesen ernsthaften Frohsinn auszuschütten (ist der gute Zweck eine Spende an die AA?). Aber weit gefehlt. Der Ortsansässige schweigt und schreibt lieber über den fernen Torjubel in der Bundesliga oder das Halali in der Dopingjagd. Warum? Wie nennt man das? Heimatverbundenheit? Teamgeist? Loyalität? Solidarität? Corporate Identity? … Feigheit? Und nun ran an die Montagsthemen.

Veröffentlicht von gw am 26. August 2012 .
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Freitag, 24. August, 14.35 Uhr.

Auf den Fall Armstrong, der nun wirklich sein Fall zu werden scheint, bin ich nur nebenbei eingegangen (Sport-Stammtisch steht schon online, Link rechts), weil ich die alten Schlachten nicht noch einmal schlagen will. Hatte es zunächst doch versucht, aber gemerkt, wie die Kolumne ausufern und Stammleser, die das alles kennen, langweilen würde. Wer meine ständigen Wiederholungen noch nicht kennt (Armstrongs Wettbewerbsvorteil gegenüber Ullrich; seine „Den Krebs besiegt“-Gewinnerpose, die alle, die daran sterben, zu „Losern“ macht; sein „Verlieren ist wie Sterben“, das zusammen mit dem anderen Zitat zu logischen Schlüssen in Sachen Doping führt usw.), möge sich melden, ich maile ihm Material aus dem Archiv. Weggekürzt wg. Bundesliga und BVB habe ich auch Anmerkungen zu den absurden Gedanken, Armstrongs eventuell aberkannte Tour-Titel dem jeweils Zweiten (oder Dritten, oder Vierten …) zuzuerkennen, obwohl diese … und soweiterundsoweiter. Das nachträgliche Zuerkennen von Siegen  sollte sowieso vermieden werden – durch umfassende, greifende Kontrollen und deren Ergebnisverkündung VOR dem Wettkampf plus „parc ferme“ danach für die Wettkampfathleten, was zumindest bei Olympia leicht möglich wäre. Ach, alles schon xmal geschrieben. So aber wird die neuseeländische Kugelstoßerin um ihre spontane innere Begeisterung gebracht, auch wenn eine nachträgliche Goldmedaille immer noch besser ist als eine silberne. Jetzt ufert’s sogar im Blog aus. Schluss.

Veröffentlicht von gw am 24. August 2012 .
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Dienstag, 21. August, 13.10 Uhr

Muss mich noch einmal melden. Zwei sehr schöne Zuschriften (von Wilfried Schwalb und M.M. Schaefer) nebst Anmerkung von mir in der Mailbox. Bitte anschauen! Kommen auch auf den Themenzettel für den Donnerstags-„Stammtisch“.

Veröffentlicht von gw am 21. August 2012 .
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Dienstag, 21. August, 10.50 Uhr

Nachtrag zum gelungenen (Bravo! Bravo!) Bildimport und zur zu langatmigen Erklärung: Also noch einmal: Ich kam aus Richtung Eltville, wurde kurz vor Oestrich-Winkel umgeleitet und in Oestrich-Winkel wieder zum Radweg weiter rheinabwärts geführt. Danach stehe ich (Foto) vor dem Verbotsschild mit Pfeil, das vor einer Unterführung steht, die zum Rhein-Radweg führt. Für einen braven Bürger beginnt das Verbotsschild dort, wo es steht, also folge ich sofort dem Pfeil nach links und lande ratlos bei dem Polizisten, der mich zurückschickt. Denn: Das Schild bedeutet nicht sofortiges Verbot, sondern zeigt an, dass man NACH der Unterführung nicht links abbiegen darf, dass hinter der Überführung  also die Absperrung endet und man nach rechts weiterfahren kann … ach, ich geb’s auf. Kapiert doch keiner. Das schon eher: Zur Bildlegende gehört, dass die Weinprobierstube bei der Rückfahrt geöffnet hatte …

Veröffentlicht von gw am 21. August 2012 .
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