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Wer-bin-ich?-Lösungswege der 1. Juli-Runde (Bert Rürup)

 Lösung : Roman Herzog. Es stimmt, die Lösung war wie versprochen im Grundeinstieg »ungoogelbar« aus den Tiefen des Internets heraus zu suchen. Herzlichen Glückwunsch ! Das betrifft die Gesamtheit der Ausführungen zum Sportlerleben unseres »ZEUS«. Zunächst schreibe ich Ihnen, dass ich in der Tat dann auch eine Woche benötigt habe, um zum »OLYMP«, zum »Zeus Roman Herzog« aufzusteigen. Insofern war bei meiner anfänglichen Unwissenheit gefragt, aus Ihrem besonderen Wortschatz heraus den Einstieg zu erreichen. Somit waren für mich besonders anschaulich Ihre folgenden Formulierungen. »Das hilft Ihnen bei der Suche nach mir natürlich nicht viel weiter. Dabei habe ich einen Namen, den fast jedes Kind in Deutschland kennt, zumindest jedes alte Kind. Zum Glück ist mein Name nicht so negativ belastet wie jener des unglücklichen Mannes, mit dem heutzutage »geharzt« wird. Was tun mit der brach liegenden sportlichen Energie? Ich steckte sie in einen neuen Leistungssport, das Studium, wurde schon mit 30 Jahren Professor und startete eine akademische Laufbahn, die mich doch noch in den Olymp brachte und sogar zeitweilig zu einer Art Zeus unter meinen Mitolympiern machte.« Was heißt, dass jedes alte Kind einen Altpräsidenten kennen sollte. Gemeint ist nicht der, mit welchem »geharzt« wurde, nicht dieser »unglückliche …“, dem als Ehrensold ein »89 – facher »Hartz IV Betrag« zugesprochen werden könnte. Gemeint ist der, der mit 30 Jahren Professor wurde und als Zeus dem Olymp vorstand. Roman Herzog war bereits mit 30 Jahren Professor, Mitglied des Bundesverfassungsgerichts (BVG), eines Verfassungsorgans, obersten Bundesorgans, dann auch des OLYMPS (Formulierung anlässlich des 60. Jahrestages des BVG 15. Mai 2009 ), Präsident – somit eine Art Zeus im Olymp – des BVG’s.

 Zweite Mail, rechtzeitig vor Einsendeschluss:

 Kommando zurück, es ist BERT RÜRUP, nicht Roman Herzog. Warum ? Na ja, zunächst waren meine Erklärungen zu Roman Herzog auch für mich sehr schlüssig. Vergebens, daneben schon wegen des sportlichen Teils. Ich konnte also doch etwas Sportliches zum Piet Klocke alias Bert Rürup herausgoogeln/-mogeln. Bert Rürup ist »Der Leistungssportler in der Politikberatung«, Frankfurter Allgemeine Rhein-Main«, online vom 20.02.2009. Bert Rürup ist zudem Professor, war Vorsitzender der »Rürup-Komission, sodann Zeus im Olymp. Piet Klocke – als Bert Rürup aus »Neues aus der Anstalt« vom 11. Mai 2010« ließ mich schließlich zum BERT RÜRUP in der Beantwortung dessen Frage, Wer bin ich ?, wechseln. (Peter Storm/Wettenberg)

 Diese Runde schien mir (ich folge hier durchaus Ihrer Einschätzung) schon ziemlich schwierig. Obwohl aufgrund Ihres »geharzten« Hinweises die Namen Riester und Rürup schon irgendwo auf der Hand lagen, ist es mir doch kaum gelungen, in deren Vergangenheit eine sportliche Perspektive zu entdecken. Erst die Suche (und natürlich das Finden) »in den Tiefen des Internets« hat dann die diesbezüglichen Qualitäten von Hans-Adalbert »Bert« Rürup als früherer (natürlich!) Kugelstoßer bestätigt. (Jochen Schneider)

Die letzte Aufgabe war wieder eine harte Nuss. Ich hoffe, der Hinweis auf die Comedians bzw. Kabarettisten hat mich auf die richtige Fährte geführt. Ich habe mich für Piet Klocke entschieden und habe eine Ähnlichkeit zu Prof. Bert Rürup, den ich als den Gesuchten ansehe, ausgemacht. Ich hoffe ich liege damit richtig und sehe mit Spannung der Auflösung entgegen. (Jost-Eckhard Armbrecht)

Habe im urlaub endlich mal wieder den kopf frei, um den anstoss nicht nur zu lesen ( das habe ich auch in den letzten monaten immer regelmässig getan ), sondern nun auch beim wbi wieder mal mitzudenken. Ihr piet klocke heisst BERT RÜRUP und die regelmäßige anstoß-lektüre der letzten jahre hat mir das finden der lösung ermöglicht. (joachim bille)

ps: der meyfahrt/friedrich – anstoß war mal wieder ein highlight!

Der Gesuchte ist Hans-Adalbert »Bert« Rürup. (Ob seine Eltern Stifter-Freunde waren? Ich finde Adalbert ziemlich schrecklich und kann gut verstehen, dass die Verkürzung auf »Bert« bevorzugt wurde… aber dafür kann er ja nichts). Als ich den Anstoß mit WBI am 6.7. in die Finger bekam, war ich erstmal sehr überrascht.Freitag ist für mich eigentlich gw-loser Tag, da schreiben in der Regel andere und die nächste Überraschung war dann, dass auch nichts online zu finden war. Das war die erste Verwirrung. Da ich an dem Freitag noch andere Dinge zu erledigen hatte, las ich nur zweimal drüber, wobei sich »Zeus« und »Olymp« erstmal festsetzten und das »jugendliche« Ende der sportlichen Laufbahn unterging, Kreismeisterschaft und Mehrkampf begleiteten mich über den Tag, was aber auch eine überwiegend falsche oder schlechte Spur war. Wie sich am Abend am Computer herausstellte, war das offenbar eine zweite Verwirrung, denn entsprechende Nachforschungen führten nicht weiter, sondern landeten bei falschen Olympioniken oder Olympiern in NOK oder DLV oder DSOB wie z.B. Willi Daume (wer hätte gedacht, dass der Basketball spielte) Klaus und Manfred Steinbach (einer schwamm, der andere sprang) Werner von Moltke (wie kommt man vom Zehnkampf zu Volleyball?) Willi Holdorf (die Bilder von seinem Zusammenbruch im Ziel nach dem 1500m-Lauf waren schon erschreckend) Martin Lauer (aber das wäre ja eine Wiederholung gewesen) Karl Halt (lange tot) Interessante Begegnungen, aber nichts was mit WBI wirklich zu tun hatte. Damit ging ich schlafen und nahm mir vor, am Samstag »anders« zu lesen. Für Verwirrung hatte auch noch ein Verleser meinerseits gesorgt, denn Ihre Mischung von Henni, Dieter, Otfried, Matthias, Harald, Piet, Herbert, Eckart, Georg und Django führte bei mir zu einer ziemlich monsterhaften Vorstellung eines revolverschwingenden, einen Sarg ziehenden Giftzwergs von ca. 2 m Körpergröße mit heftig schwankendem Gewich und ungeheurer Altersspannweite. Das war Verwirrung Nummer Drei. Über Nacht hatte ich mich davon dann befreit und »geträumt«, dass es vielleicht auch jemand sein könnte, zu dem Sie irgendeine »Beziehung« haben könnten.Samstagmorgen nach dem »Stammtisch« (mit der Überlegung, ob Sie wegen des Gottesteilchens schon viele Proteste erreicht hatten) zog ich dann mit ganz anderen Ansätzen los und zäumte den Rate-Pegasus nicht von der sportlichen, sondern von der politischen Seite auf, denn der Hinweis auf Peter Hartz war ja sehr unver«blüm«t. Dass Ackermann als Schweizer außer Frage stand, war klar und »Howie« (? Chippendale ach nein Carpendale) ist Südafrikaner und golft, wenn er nicht singt. Riester sieht auch nicht aus wie Fred Feuerstein, aber Rente war ein gutes Stichwort, denn damit erfolgte eine sehr gute Annäherung und der entscheidende »put« zum Einlochen. Ein paar absichernde weitere »Studiengänge« ließen es dann zur Gewissheit werden, kugelstoßender Rürup aus dem Kader für Europameisterschaft mit dem Traum von Mexico, der 100m unter 11 Sekunden lief (Was war Ihre Bestzeit?) und angeblich ein Wettkampfgewicht von 108kg brachte (Wahrscheinlich zu leicht… ) Aber wie kann man mit Maschmeyer befreundet sein? An dieser Stelle breche ich lieber ab… (Walther Roeber)

Die neue Runde nach der EM-Pause schien schwierig zu sein, die reichlich vorhandenenen Tips brachten mich zunächst nicht auf die Spur. Der letzte Hinweis war dann der entscheidende. Der einzige Prominente der genannten, der eine Langstrecklerfigur vorweisen kann (gross, hager) ist Piet Klocke, der auch schon einmal den Wirtschaftsguru Bert Rürup parodiert hat und eine gewisse Ähnlichkeit durchaus vorhanden ist.  Hans-Adalbert « Bert« Rürup war in jungen Jahren ein grosses Talent im Kugelstossen träumte von Olympia und war immerhin 1966 im Auswahlkader für die Europameisterschaften. Auf eine,wegen einer Knieverletzung früh beendete, sportliche folgte eine herausragende wissenschaftliche Laufbahn mit dem Karrierehöhepunkt als Chef der Wirtschaftsweisen. (eine Art Zeus unter Mitolympiern) (Paul-Gerhard Schmidt/Mücke-Nieder-Ohmen)

 Meist fehlt mir die Zeit (im Büro verbietet es sich, zu Hause verbietet es die Familie, bzw. der Anstand zu wissen, was nun wichtiger ist) in Ihre Wer-bin-ich-Aufgaben einzutauchen, um sich mit einer Antwort zumindest nicht zu blamieren. Manchmal hätte mein erster gefühlsgesteuerter Tipp aber auch ins Schwarze getroffen. Weswegen ich diesmal dachte, das muss doch stimmen und bedarf keines Mutes: Hier also die Lösung: Bert Rürup. Das weiß (da leg ich mich jetzt mal fest) ich aber auch nur, weil ich ein treuer GW-Leser bin. Da sollte das kein Problem sein. Ansonsten ist es wohl eher sehr schwer. Sollten also ganz schön viele richtige Einsendungen eingehen. Das verhindert auch, dass ich ungerechtfertigter Weise abhebe und mich in schöner Gesellschaft zu vielen Mitlesern fühle, die froh sind noch Stellen im www zu finden, die weder glattgebügelt dem erwarteten Hauptstrom (Mainstream) nachfließen, noch sich in besonders skuriller Art mehr Eindruck über Schein oder Andersartigkeit erwecken wollen, als über Inhalte. Danke dafür. (Thomas Koch/Wiesbaden)

Als leidenschaftlicher Anstoß-Leser habe ich noch nie bei der »Wer bin ich – Aktion« mitgemacht. Teils zu schwer – gepaart mit zu wenig Ehrgeiz meinerseits. Heute morgen hatte ich aber spontan nach wenigen Sekunden die Lösung. Um nicht irgendwann vor dem jüngsten Gericht gestehen zu müssen, niemals mitgemacht zu haben, hier die Antwort: Piet Klocke bzw. natürlich Bert Rürup. Das Schlüsselwort für mich war bereits »geharzt«, in Verbindung mit Ihrem Schlussfeuerwerk der Humoristen-Physiognomie. Da ich Kabarett-Fan bin und die Typen alle kenne, hat mein geistiges Auge sofort einen Spontan-Scan durchgeführt – Treffer – versenkt. Dann habe ich doch noch nachgegoogelt und Rürup hat in einem Interview von einer Verletzung und seiner Sportbegeisterung erzählt. Bingo! So, jetzt kann das jüngste Gericht kommen. Ich habe mir nichts mehr vorzuwerfen, noch nicht einmal, Sie nicht für die tollen Anstoß-Beiträge gelobt zu haben, was ich hiermittue. Ich würde Sie notfalls als Zeuge benennen. (Ralf Kranich/Großen-Buseck)

Baumhausbeichte - Novelle