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Andreas Kautz kurz vor seinem Tour-Besuch

Kurz vor dem Tour-Wochenende, das wir kaum erwarten können, noch ein paar Zeilen zu Tony und Ulle.  Zu erst einmal weiß ich nicht, was mich mehr demoralisiert hat. Das Ausscheiden von Yogis Boygroup oder dieser fatale Sturz von Tony Martin. Ok es ist letzteres, weil die Hoffnung doch nicht so unberechtigt war, endlich mal wieder einen Deutschen, sei es auch nur für ein paar Tage, im gelben Trikot fahren zu sehen. Jetzt fährt dieser arme Kerl hinter dem Feld her, fängt sich Minute um Minute ein, riskiert seine noch vorhandene Chance auf einem Olympiasieg, weil er in den Abfahrten nicht mehr richtig bremsen kann. Und nur aus dem Grund, am Montag beim EZF an den Start gehen zu können. Chapeau Tony und Respekt! Ich zitiere nochmal meinen Kumpel Rü          “Ab heute ist wieder Männersport im TV”.
Natürlich ist die Vorfreude auf die Reise etwas geschmälert, aber immer noch überwiegt die Freude. Weil es geht wie immer auch um das Even…ähhhh um das Ereigniss und um den Mythos Tour de France als solches. So wie es auch vielen Menschen anderer Nationalitäten geht, ob Familien mit Kindern, Männergruppen, Pärchen ob Alt oder Jung, von 7 bis 70 vereint auf Campingplätzen und am Strassenrand,  in ihrer Liebe zum Radsport und zur Tour. Dem einzigen Event bei der Tour in den letzten Jahren (das BZF in Alpe d`Huez) sind wir Gott sei Dank ferngeblieben.
Und nun noch ein Geständniss zum Thema Ulle. Ich weiß,  Sie haben es damals verdammt. Aber seit er Werbung für Alpecin macht,  wird de Kopp nur noch mit dem Zeusch gewäsche…..und wenn Sie denken, es bringt nix. Falsch! Zwar nett uff em Kopp, die Haarn gehen weiterhin aus un wern grau, aber im nächsten Jahr soll es wieder einen deutschen Rennstall mit dem Namen Alpecin geben! Also immer weiter mit dem Zeusch die Haarn wäsche, vielleicht wird dann de Ulle noch einmal Kapitän bei der Truppe, und zwo, drei Haar wern dann doch net grau….! In diesem Sinne: Vive le Tour ! (Andreas Kautz)

Baumhausbeichte - Novelle