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Walther Roeber zum Elfmeterschießen (und mehr)

Das Kommentatoren-Problem, das sich in Deutschland aufzutun scheint, habe ich ja derzeit nicht, die englischen Kommentatoren schalte ich meistens weg,  da häufig mit lateinamerikanischem Akzent behaftet und genauso artikulierend, also “Ton aus” oder “mute”.
Amüsiert habe ich mich über zwei oder drei Auftritte von Herrn Ballack in diesen Runden auf ESPN, wo er wirkte wie ein etwas zu groß geratener Konfirmand. Sein Englisch ist zwar ganz gut, aber sonst wirkte er eher fehl am Platz.
Das leidige Elfmeterschießen… Um es noch gemeiner zu machen, könnte man ja auch die Schützen jeder Mannschaft auslosen, dann könnte sich keiner “drücken”.
Eine patente Lösung fällt mir auf die Schnelle auch nicht ein, obwohl die schon angesprochene 3 Ecken = 1 Elfer -Regel offenbar aus verschiedenenen Kicker-Gruppen bekannt ist.
Den Ballbesitz dürfte man nicht mit einbeziehen, denn der ist eigentlich wenig aussagefähig, wie diverse Spiele gezeigt haben.
Da ja über alles Statistik geführt wird, könnte man auch noch an Schüsse auf das Tor denken, die aber schwer zu bewerten sind.
Losen ist jedenfalls keine Lösung; ich weiß nicht, warum eigentlich das Golden Goal (Bierhoff seligen  Angedenkens) wieder abgeschafft wurde. Gibt es doch beim Eishockey wohl auch noch.
Kunstschießen aus größeren Entfernungen auf das leere Tor? Vom Mittelkreis aus?
Auffällig übrigens, dass zumindest bei einigen Spielen offenbar starkes Bemühen vorhanden war, Eckbälle zu vermeiden. Allerdings haben bisher andere Standardsituationen (Freistöße) kaum zu Toren geführt. (Walther Roeber)

Baumhausbeichte - Novelle