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Mittwoch, 13. Juni, 10.00 Uhr

In der Mailbox ein herrlicher Ukraine-Erlebnisbericht von Thomas Hübner, den müssen Sie lesen! Außerdem vergeht dann die Zeit länger bis zum Anpfiff an diesem Totelregentag. Heute früh sogar auf die Radrunde verzichtet, stattdessen langweiliges Treten im Keller. Breaking Bad geguckt, lange nicht mehr gesehen, Frau immer noch schwanger, Chemielehrer wird langsam böser, und in der Wüste krabbelt eine Schildkröte, mit aufgepapptem abgeschlagenen Kopf auf dem Rücken, die Cops kommen näher, puff, alle fliegen in die Luft, Kamera fährt auf einen, der auf dem Rücken liegt und schwenkt zu seinem abben Bein drei Meter weit weg. Hübsch. Was es bei den Amis so alles im Fernsehen zu gucken gibt.

Die Konstellation in der Polen-Gruppe ist eine typische für drei Spiele in Vierergruppen. Untypisch wäre es, wenn in der deutschen Gruppe heute schon alles klar wäre. Das Rechnerische dazu hat Michael Trendel vor einigen Monaten  beschrieben (siehe Mailbox, chronologisch weit hinten). Ich kann mich dunkel erinnern, bei früheren EM oder WM ebenfalls schon dazu geschrieben zu haben, auch über die möglichen unsportlichen Entscheidungen. Habe gerade im EM-Modus nachgeschaut: Nach den ersten üblichen Kriterien bei Punktgleichheit (Direktvergleich, Tordifferenz usw.) kommen die ominösen Punkte f), g) und h) mit der UEFA-Koeffizientenrangliste, Fairplayverhalten und letztlich Losentscheid. Wenn’s so weit kommen sollte, wäre das Jammern groß.

Gibt’s eigentlich eine rechnerische Möglichkeit, dass meine beiden Nebenteams Polen und Griechenland noch gemeinsam weiterkommen? Tabelle und Modus nebeneinander legen und tüfteln – auch ne Art, die Zeit bis zum Anpfiff zu verkürzen. Bis dann.

Nachtrag 10.30 Uhr: Schon klar, ist ja ganz einfach, beide müssen nur gewinnen. Na ja, nur rechnerisch einfach.

Baumhausbeichte - Novelle