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Sonntag, 13. Mai, 11.00 Uhr.

Internet-Zugang war versperrt, daher gab’s auch keinen frühen Sonntagmorgengruß. Dass es keine Montagsthemen online geben wird, hat allerdings damit nichts zu tun: Die Zeitungskolumne wird heute vom Kollegen “ra” geschrieben, der beim Pokalfinale war.  Das macht meinen Sonntag gemütlicher, das machte schon den Samstag gemütlicher, denn da konnte ich das Finale genießen ohne den Druck im Hinterkopf, das Gesehene montagsthematisch und möglichst original/originell zu verwerten. Hat Spaß gemacht. Ein bisschen gegen den Meinungs-Trend: Man sah, dass Bayern im Prinzip doch noch etwas besser ist, dass aber das Prinzip Klopp dem Prinzip Heynckes klar überlegen ist. Für nächsten Samstag aber kein Grund zum Pessimismus: Gegen Barcelona, diese einmalige, ausgereifte Altversion der reifenden jungen BVB-Schwarmwilden, hätten die Münchner trotz der a la Oswald Spengler beginnenden Untergangsphase der abendländischen Barca-Hochkultur keine Chance, Chelsea dagegen ist, nein, so viel Gewissheit nun doch nicht, scheint der ideale FCB-Gegner zu sein: Große, gestandene Alt-Helden mit Fußball als klotziger Hausmannskost, gegen die Bayern aber gegenhalten kann und spielerisch/dynamisch im Vergleich zu Chelsea wirkt wie der BVB gegenüber den Bayern.

Die nächste Online-Kolumne kommt morgen (Ohne weitere Worte), danach ist entweder die neue Wer-bin-ich?-Folge dran, oder ich schreibe eine Zwischen-Stammtischkolumne, falls der Zettelkasten überquillt.

Baumhausbeichte - Novelle