Beitrag ausdrucken Beitrag ausdrucken

Lösungen, Lösungswege und Irrungen von WBI-Teilnehmern

Es ist der 28.04., die Lösung muss weg. Leider war meine Nachforschung nicht besonders ergiebig, ich habe nur 3 Vorschläge, von denen ich hoffe, dass sie passen könnten:
A – Thomas Burke, der den Tiefstart »erfand«;
C – Dick Fosbury, der den Flop »machte«;
E – Jan Boklöv, der versehentlich den V-Stil »sprang«.
(Dr. Gerd-Ludwig Fängewisch, Heuchelheim)

Meine Lösungsvorschläge:
A: Federico Capilli
B: Edwin Moses
C:Greg Fosbury
D:?
E:Jan Boklöv

Übrigens, Matthias Beltz als Gesuchter beim letzten Mal war ziemlich gemein, da er schon zum zweiten Mal vorkam!! Oder gehen unserem Lieblingskolumnisten schon die Fragen aus? Das ist eigentlich zu bezweifeln, wenn man sich die neue Runde so ansieht. Zu D habe ich zwar eine Idee, aber ich bin mir nicht sicher, und lieber keinen, als einen Minuspunkt.
(Uwe Lemke, Wöllstadt)

Immer weniger Ahnung, aber süchtig, vielleicht bekomme ich ja einen Punkt? Wenn nicht, habe ich Ihnen ja schon oft geschrieben, es macht trotzdem Spaß und ich wünsche Ihnen einen wunderschönen Sommer-Sonntag.
Meine Lösungen: (wahrscheinlich amüsieren Sie sich, aber trotzdem):
A: Axel Paulsen
B: Parry O Brien
C: Dick Fosbury
D: Mitsuo Tsukahara
E: Carl Benzing
Und nun geht es auf die Terrasse, um diesen wunderschönen ersten Sommertag »gebührend« ausklingen zu lassen.
(Doris Heyer)

Schön, dass es jetzt wieder eine neue Rätselrunde gibt. Ich hatte schon darauf gewartet. Wieder ist es Ihnen gelungen, interesssante Persönlichkeiten der Sportgeschichte aufzuspüren und in Erinnerung zu bringen. Dafür ein großes Dankeschön! Die Aufgaben waren teils leicht und teils schwieriger; insgesamt eine ausgewogene Mischung, und es hat auf jeden Fall viel Spaß gemacht. Hier nun meine Lösungsvorschläge:
A) Axel Paulsen, Eiskunstläufer, Erfinder des heute kurz »Axel« genannten Sprungs.
B)Parry O’Brien, Leichtathlet, entwickelte die Angleittechnik im Kugelstoßen.
C)Dick Fosbury, Leichtathlet, landete mit seinem »Flop« im Hochsprung keinen Flop.
D)Mitsuo Tsukahara, Kunstturner, kreierte den nach ihm benannten spektakulären Pferdsprung.
E)Jan Boklöv, Skispringer, sprang als erster im V-Stil von der Schanze, konnte damit aber selbst keine victories feiern.
Jetzt wird’s aber höchste Eisenbahn, die E-Mail abzuschicken!
(Dr. Paul Limberg, Linden)

Ihr « Wer bin ich?«-Rätsel macht wirklich Spaß,aber manchmal kann man auch verzweifeln.
Hier meine Lösungsversuche:
A. – Axel Paulsen Eiskunstlaufsprung : Axel
B. – Parry O’Brien Kugelstoßen O’Brien-Technik – Rückstoßtechnik
C. – Dick Fosbury Hochsprung Fosbury-Flop
D. – musikalisches Vater-Sohn-Duo – keine Ahnung
E. – Jan Boklöv Skispringer V-Stil
(Beate Dachauer)

Die Lösungen der 4.Raterunde muss ich nochmal korrigieren. Hier meine neuen Lösungen
A: Axel Paulsen
B: Parry O’Brien
C: Richard Fosbury
D: Mitsuo Tsukahara
E: Jan Boklöv
Wie Sie sehen habe ich nur Antwort B geändert (vorher:Edwin Moses). Mit der vorherigen Lösung war ich mir von Beginn an nicht sicher, da die Eigenschaften arrogant und überheblich sicher nicht auf Edwin Moses zutreffen. Aber die Sache mit den 122 Siegen war schon ein bedeutender Hinweis. Die Tatsache, dass er die 13er Technik als erster während des ganzen Rennens beherschte, war eigentlich keine Erfindung sondern eher seiner Physis geschuldet. Nach weiterer Recherche bin ich dann auf Parry O’Brien gestoßen, der in den Fünziger Jahren des letzten Jahrhunderts die Angleittechnik im Kugelstossen erfunden hat. Er siegte 116 mal hintereinander (1952-1956) und war wegen seiner Arroganz und Starallüren unbeliebt. Er wurde »Garbo der Arena« genannt. Sein Name wird heute kaum noch im Zusammenhang mit den Kugelstosstechniken genannt.
(Paul-Gerhard Schmidt, Mücke-Nieder-Ohmen)

Bei der Aufgabenstellung sind mir sofort Begriffe wie Axel, Lutz und Fosbury-Flop eingefallen. Bei »A” liege ich damit hoffentlich schon recht nahe. Denn sprunghaft vorwärts geht’s beim Eiskunstlauf. Also einmal nachgesehen, wer wann welchen Sprung erfunden hat. Der erste Eiskunstlauf-Springer war Axel Paulsen 1882. Nach ihm wurde der »Axel« benannt. Dieses ist meine Lösung »A”.
Zu »B”: Den Beschleunigungsweg besser ausnutzen kann man bei den Wurfdisziplinen in der Leichtathletik. Also mal beim Kugelstoßen nachgesehen (warum wohl?). Dort hat ein gewisser Parry O’Brien Anfang der 1950er Jahre die O’Brien-Technik entwickelt. Dabei wird die Kugel aus einer halben Drehung heraus gestoßen und so der Beschleunigungsweg verlängert.
C: Das müsste der schon o.g. Fosbury-Flop sein, der 1968 von Dick Fosbury entwickelte und noch heute gebräuchliche Hochsprungstil. Hall of Fame passt, Schwerkraft überlisten passt auch.
Bei »D” bin ich mir unsicher. Sprunghaft vorwärts deutet eventuell auf eine Sprungdisziplin der Leichtathletik hin. Da wir Hochsprung schon hatten, kommt hier Stabhochsprung infrage. Hierbei war Anfang der 1960er-Jahre ein gewisser John Pennel sehr erfolgreich mit den neuen Aluminium- und GFK-Stäben. Ob er dabei einen neuen Stil erfunden hat, konnte ich nicht nachvollziehen. Sein Sohn Shawn war allerdings ebenfalls erfolgreicher Stabhochspringer. Der Hinweis mit dem Musikfestival hat mich etwas irritiert. Über ein Pennel-Festival habe ich nichts gefunden.
Bei »E” dürfte es sich um Jan Boklöv handeln. Um nach einem Fehler beim Skispringen nicht abzustürzen, öffnete er die Ski V-förmig, konnte damit noch einige Meter weiter springen und sicher landen. Er entwickelte daraus die Boklöv-Schere, den Vorläufer des V-Stils. Das war Anfang der 1980er-Jahre.
(Andreas Hofmann)

Meine Lösungen für die April-Runde
A: Axel Paulsen Eiskunstlauf »Axel« (Vorname) 1882
B: Parry O’Brien Kugelstoßen »O›Brien« Technik (auch: Rückenstoß- oder Angleittechnik) (Nachname) 1952/1956
C: Dick Fosbury Hochsprung »Flop« 1968
D: Tony Hawk Skateboard « Vert-Style« ab 1980 + Sohn: Riley Hawk + Tony Hawks MTV Music Festival + »Slam« von Nick Hornby (some of gw’s favourites?)
E: Jan Boklöv Skispringen V-Stil 1986-1993
bei vieren bin ich mir eigentlich 100 prozentig sicher.
bei D: passt es nicht zu den Vorgaben, dass 2 winter -(Skispringen/Eiskunstlaufen) und 3 sommerolympische Sportartenvertreter gesucht werden. Da Skateboarden aber erst in Zukunft olympisch wird, hoffe ich es war ein kleines Versehen des Autors.
(Karola Schleiter, Florstadt)
p.s. in der letzten Runde hatte ich Matthias Beltz auf dem Zettel, konnte mir aber nicht vorstellen das jemand ein zweites Mal zu erraten war. Dies fand ich ein bisschen unfair und tricky. Mein Mann hielt mich übrigens davon ab, mit dem Argument « so blöd wird der ja wohl nicht sein«.
Also gut, jetzt geb ich’s auch blogöffentlich zu: Es war weder unfair noch tricky, sondern reine Vergesslichkeit. Erst am Tag der Veröffentlichung fiel bei mir der Erinnerungs-Groschen – zu spät.

Hier mein Lösungsvorschlag:
A: Torju Torjussen (Skispringen)
B: Parry O’Brien (Leichtathletik-Kugelstossen)
C: Dick Fosbury (Leichtathletik- Hochsprung)
D: Hansi Schmidt (Handball)
E: Pauli Siitonen (Skilanglauf)
Bin mir eigentlich nur bei Lösung C sicher, sollte die auch falsch sein, war es tatsächlich ein totaler Flop.
(Uwe Paulus)

Es hat ein wenig gedauert.Da ich im Urlaub war, hatte ich den Kollegen Armin Lothwesen aus Leihgestern,ein langjähriger Abonnent Ihrer Zeitung, sportbegeistert, aber zu bequem hier mitzumachen, gebeten, für mich diesmal die Recherche zu übernehmen. Vom Ehrgeiz gepackt hat er sich an die Arbeit gemacht (den ganzen Donnerstag) und mir fünf Namen präsentiert. An einer Stelle war ich anderer Meinung A (Sommer/ Winter) ,was natürlich ein weiteres Problem nach sich zog. Gemeinsam sind wir dann auf Turnen gekommen, nicht so unsere Sportart , und können stolz die fünf Namen präsentieren. Hier unser Ergebnis Manfred Stein/Armin Lothwesen:
A Axel Paulsen (Eiskunstlauf)
B Parry O’Brien (Drehstoßtechnik)
C ›Dick‹ Fosbury (Fosbury-Flop) (gefunden wurde auch der Name Fritz Pringl)
D Mitsuo Tsukahara (Sprung,Turnen)
E Jan Boklöv (Skispringen V-Stil)
(Manfred Stein)

Gestern und heute habe ich mich nun mit der neuesten Wer bin Ich ? Runde beschäftigt und bin zu folgenden Ergebnissen gekommen.
A) Torju Torjussen
Er ist der Älteste und seine Erfindung ist ohne seinen Namen damit sozusagen namenlos. Er hat  die Telemarklandung Ende des 19 Jahrhunderts – 1883- erfunden. Telemark ist eine norwegische Provinz. Der Sprungstil bei der Landung gehört zum Skisprung, der eine olympische Winterdisziplin ist.
B) Parry O’Brien
Er war Kugelstoßer. Diese leichtathletische Disziplin ist eine sommerolympische. Er war 116 mal hintereinander unbesiegt und galt als arrogant und überheblich. Er erfand die Rückenstoß-Angleittechnik, um den Beschleunigungsweg besser ausnutzen zu können. Die O’Brien Technik verlor dann dessen Namen.
C) Richard Douglas Fosbury
Er ist Erfinder des Fosbury Flops im Hochsprung, einer sommerolympischen Leichtathletikdisziplin. Er war 1968 in dieser Disziplin in Mexiko Olympiasieger. Sein Sprungstil wurde anfangs belächelt und er galt zunächst als wenig hochleistungstalentiert und trainingsfaul. 1992 wurde er in die Hall of Home aufgenommen. Der Name Fosbury Flop existiert noch.
D) Mitsuo Tsukahara
Er erfand den Tsukahara, den Doppelsalto rückwärts gehockt….mit ganzer Längsachsen Drehung, der zum sommerolympischen Pferdsprung gehört und kam somit »sprunghaft vorwärts«. Er und sein Sohn Naoya waren Olympiasieger. Es gibt das musikalische Tsukahara Festival. Der Tsukahara – Vorname – Sprung ist namentlich so auch noch bekannt.
E) Jan Boklöv
Er erfand im Skisprungtraining bei einem Absprungfehler versehentlich die V-Sprungtechnik, die Boklöv – Schere. Skisprung gehört auch hier zur Winterolympiade. Der Name Boklöv zu diesem Sprungstil verlor sich.
(Peter Storm, Wettenberg)

Ansonsten fürchte ich, dass auch diese Runde trotz der Verteilung von 5 Punkten keine Trennung von Spreu und Weizen bewirken wird. Ich persönlich fand es diesmal sogar relativ einfach. Mein übliches Vorgehen und nach knapp 3 Stunden (inklusive aller Bedenkzeiten und Abschweifungen beim Recherchieren) hatte ich folgende Lösung beisammen:
A: Axel Paulsen (18. Juli 1855 in Kristiania (heute Oslo),Norwegen gestorben 1938 ich habe kein Datum gefunden) , Erfinder des einzigen vorwärts abgesprungenen Sprungs im Eiskunstlauf (Winterolympisch). Lustig finde ich dabei, dass keiner vom Werner (Rittberger) oder Ulrich (Salchow) spricht. Überrascht hat mich, dass er den Sprung schon 1882 kreiert hatte. Ansonsten auch ein interessanter Lebenslauf. Ich stelle mir gerade vor, wie auf heutigen Eisschnelllaufschlittschuhen eine Pirouette auf der Ziellinie aussehen würde… oder gar ein Axel.
B: William Parry O’Brien, Jr. (January 28, 1932 – April 21, 2007 USA – übermorgen 5 Jahre) , Kugelstoßen (Sommerolympisch), er erfand den O’Brien glide, die Angleittechnik. 4-facher Olympiateilnehmer, gewann 116 Wettbewerbe in Folge. Er muss Honigliebhaber gewesen sein und fast so trainings«verrückt« wie Sie es von sich selbst beschreiben. Starb mit 75 Jahren bei einem Schwimmwettbewerb im Becken. Und hält immer noch einen Altersrekord im Kugelstoßen!
C: Richard Douglas »Dick« Fosbury (geboren 6. März 1947 USA) erfand den Fosbury Flop (Hochsprung Sommerolympisch), bei dem angeblich der Körperschwerpunkt unterhalb der Latte bleibt. Im Gegensatz zum Wort im wörtlichen Sinn war sein Flop höchst erfolgreich, heute wüsste ich keinen Springer mehr, der noch per Straddle die Latte überquert. Etwas überrascht hat mich, dass ich beim Suchen nirgends eine Erklärung dafür gesehen habe, warum dieser so erfolgreiche Flop als »Versager« bezeichnet wurde.
D: Mitsuo Tsukahara, 22. Dezember 1947 geboren Japan) entwickelte den Tsukahara-Salto, den wohl auch sein Sohn Naoya Tsukahara turnt. (Turnen Sommerolympisch, das war eine kleine Klippe beim Nachdenken) Allerdings half mir meine »Erinnerung« an den Gienger-Salto… und die Überlegung bei welchen Sportarten in Sommerspielen es denn noch »benamte« Figuren geben könnte. Denn E hatte ich auf Grund der Hinweise schon vorher gelöst. Das Tsukahara-Musikfestival dann zur Bestätigung zu finden, war kein großes Problem.
E: Jan Mauritz Boklöv (14. April 1966, in Schweden) »erfand angeblich in Folge eines Absprungfehlers im Training versehentlich den V-Sprungstil im Skispringen« (Winterolympisch). Ulkigerweise widersprechen sich die Quellen da etwas, denn an anderer Stelle fand ich, dass seine natürliche (?) Beinstellung daran schuld gewesen sei. Natürlich ist Ihr Hinweis auf das »V-Zeichen« ( Victory bei Churchill, Ackermann) ziemlich deutlich.
So denke ich mal, dass ich weiter in der Spitzengruppe bleiben werde, bezweifle aber, dass die gewieften Mitspieler Punkte liegenlassen werden. Aber es hat wieder Spaß gemacht!
(Walther Roeber)

Baumhausbeichte - Novelle