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Ohne weitere Worte (vom 3. April)

Am billigsten wird der Grundtarif, »Goal-Basic«. Er beinhaltet zehn Tore sowie 15 Freistöße, 30 Ecken und fünf Abseitspositionen. (»Zipperts Wort zum Sonntag« in der Welt am Sonntag über den Bundesligarechte-Bieter Telekom)
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Fischer: »Was Topstürmer wie Klaas-Jan heute in Euro verdienen, habe ich damals wahrscheinlich nicht einmal in D-Mark bekommen . . . « – Huntelaar: » . . . aber dafür ist das Brot heute auch mindestens doppelt so teuer.« (aus einem Doppel-Interview in der WamS)
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Am Sonntag kann man kostenlos alle Netze benutzen, egal an welchem Tor sie hängen. (Zippert/WamS)
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»Zuletzt hieß es, dass ich mein Haus in Gladbach schon verkauft habe. Das ärgert mich. Ich wohne hier zur Miete!« (Mönchengladbachs Dante im Sport-Bild-Interview)
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Die nächste Option wäre »Tor & More«, dort sind 40 Tore inbegriffen und zehn Freiauswechslungen. (Zippert/Wams)
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»Auf den letzten Metern ist meine Frau dann auf die glorreiche Idee gekommen, nimm doch unsere Kleine mit über die Ziellinie. Ich habe das auch für eine gute Idee gehalten, bis ich sie auf dem Arm hatte. (…) Sie wog ziemlich genau eine Tonne, und ich habe gedacht: Wie kann ein fünf Monate altes Kind so schwer sein! (Ex-Radprofi Rolf Aldag in der FAS über seinen ersten Ironman-Triathlon)
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Die meisten Kinder schickten das Bildungspaket zurück an den Absender. (…) Sehr häufig wurde bemängelt, dass die Zigaretten fehlten und keine feststehenden Messer beigelegt waren. («Zippert zappt« in der Welt)
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Welches satirische Potential hat Joachim Gauck? – »Wir wollen ihn ja nicht gleich zum Start schlechtmachen. Aber eitel ist er. Also, der findet sich schon nicht schlecht, der findet sich sogar ziemlich geil.« (Oliver Welke von der ZDF-»heute-show« im Spiegel-Interview)
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Das Bildungspaket soll nun noch einmal neu gepackt werden. Diesmal sind drin: ein Buch von Paulo Coelho für die Herzensbildung, eine Ausgabe der »Bild« zur Bildung irgendeiner Meinung sowie 500 Gramm Anabolika, zur Bildung von Muskelmasse. (Zippert/Welt)
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»Ein Mann von 80 begehrt keine Frau von 80. Stellen Sie sich vor, auch ich begehre keine alten Männer, sondern 35-Jährige. Die Tatsache, dass die Lust nach Jungem nicht stirbt, während man selber in diesem absackenden Körper steckt, macht die Situation obszön. (Geraldine Chaplin, 67, im SZ-Interview)
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Wer einfach nur seinen Spaß will, nimmt »Call & Nerv« und wird nach einem verlorenen Bayernspiel direkt zu Uli Hoeneß durchgestellt. (Zippert/WamS) (gw)

Baumhausbeichte - Novelle