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Zwischenruf “Paderborn” (“Anstoß extra” vom 27. Februar)

Das Tor zum 4:2 erzählt die ganze verkorkste Geschichte: Von Paderborn wunderbar herausgespielt, aber nur dank Frankfurter Begleitschutz. Arbeitsdevise: Nur gucken, nicht eingreifen. Der Gegner, dessen Name für die »Zumutung« stand, in Liga zwei spielen zu müssen, bestätigte »Montagsthemen«-Befürchtungen aus der Winterpause: »Wer genau hinschaut, erkennt, dass die Eintracht nicht so stark und die Konkurrenz nicht so schwach ist, dass die unehrenhafte Sitzenbleiber-Runde viertelherzig zu absolvieren wäre, dreiviertelherzig schon in der nächsten Saison schwelgend, den Bayern, BVB und Co. im stolzen Geiste Paroli bietend. Um sich nicht mit . . . Paderborn beschäftigen zu müssen.« – Und so spielten sie auch in der zweiten Halbzeit: Mit weniger Herz als der stets einen Schritt gedankenschnellere Gegner.
Wer’s positiv sehen will: Spätestens seit Paderborn ist die Eintracht endlich in Liga zwei angekommen – das ist auch die erste Voraussetzung, da wieder raus zu kommen. (gw)

Baumhausbeichte - Novelle