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Sonntag, 12. Februar, 22.15 Uhr.

 Ich hoffe doch sehr, dass Sie nun Ihren wohlverdienten Feierabend genießen können. Sie hören ja auch HR1, ja, das bedeutet, wir sind weg von HR3,  aber noch nicht bei HR4 gelandet (bleibt aber unter uns).

Klar! Daher ohne Namensnennung. Aber die Reihung  von HR3 über HR1 zu . . . ist doch zu  nett, um sie für mich zu behalten. HR4 dann erst, wenn wir bereit sind, Fasching beim RBB (Hier steppt der Bär) zu gucken, oder?

 
 
Es ist bemerkenswert, wie sehr einem ein Mensch, dem man doch noch nie begegnet ist, beim Lesen seiner Zeilen nach und nach vertrauter wird. Kommen dann im Laufe der Zeit zu den oft übereinstimmenden und fast immer anregenden Einschätzungen, Meinungen und Ansichten auch noch Gemeinsamkeiten wie musikalisches / filmisches (u.a. Rolling Stones / Scorsese) Interesse und Serien- (Rockford) Vorlieben oder alternde Hunde und das unmögliche Vorbereiten auf den unausweichlichen Abschied dazu, könnte man meinen, den Anderen – auch ohne ein Wort mit ihm gesprochen zu haben – zu kennen. Sicher ein Trugschluss, denn ich werde Zeit meines Lebens genug damit zu tun haben, mich kennenzulernen. Und doch möchte ich dieses Gefühl geistiger und emotionaler Verbundenheit nicht missen, selbst wenn sie am Ende nur eine weitere Illusion sein sollte. 
PS: Den Rockford-Klingelton würde ich auch nehmen.  (Rüdiger Schulz)
Noch eine Gemeinsamkeit: Zeit seines Lebens genug damit zu tun haben, sich selbst kennenzulernen . . .

Baumhausbeichte - Novelle