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Ohne weitere Worte (vom 7. Februar)

Kürzlich stand ich in einem Traum wieder im Sportschau-Studio und moderierte die Bundesliga. Nach dem Aufwachen konnte ich mich deutlich an die Worte erinnern, mit denen ich das Publikum begrüßt hatte: »Es hat lange gedauert, aber jetzt bin ich endlich wieder da. Herzlich willkommen zur Bundesliga-Sportschau.« Das war ein wunderschöner Traum! (Monica Lierhaus in der Zeit-Magazin-Serie »Ich habe einen Traum«)
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Ich träume nicht davon, wieder die Gleiche zu werden, die ich früher war. Ich weiß, dass das unmöglich ist. (Lierhaus/Zeit-Magazin)
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Manchmal wünschte ich mir auf dem Platz mehr Aggressivität und auch etwas mehr Schweinehundigkeit im positiven Sinne. (…) Auf dem Platz haben sie alle etwas Messdienerhaftes.« (Heribert Bruchhagen im Bild-Interview)
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»Sagen wir mal so: Es sind viele Jungs drin, die sich viele Gedanken machen. (…) Der Mannschaft fehlt auch ein wenig der Killerinstinkt. Meine Spieler sind halt keine eiskalten Engel.« (Armin Veh im FR-Interview)
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Laszive Pose, die bekannt ausufernden Tattoo-Zonen, ein Blick, der mal so (Guck mal, was ich anhabe!), mal so (Wie zählt man noch einmal bis drei?) gedeutet werden kann – wenn diese Kampagne mal nicht in die Hose geht. (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung über die Unterhosen-Reklame von David Beckham)
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Das Gefährt ist, wie Montezemolo vergnügt zugab: »Molto brutta.« Also hässlich wie die Nacht. (Birgit Schönau in der SZ über den neuen Ferrari)
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Die Zeit der Fassadenmaler ist in Italien sowieso abgelaufen. Auf Berlusconi, die erste Maske, folgte Mario Monti, der eisgraue Reformer, und die Schönheitsköniginnen im Kabinett wurden durch echte Ministerinnen ausgetauscht. Die Fußball-Liga führt Juventus Turin an, der Klub (…) wird von seinen Gegnern gerne so geschmäht: »Ihr seid hässlich wie der Fiat Multipla.« (Schönau/SZ)
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Einen Ferrari hatten Sie auch mal … – »Das stimmt, den wollte ich unbedingt mal haben und habe mir den Traum erfüllt. Aber ein Ferrari bringt mich auch nicht weiter im Leben. (…) Ich habe ihn dann wieder verkauft.« (Tim Wiese im BamS-Interview)
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Hans Sarpei schneidet Messer mit Brot.
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Mein Name ist Hans Sarpei – das »L« steht für Gefahr. (Internet-Sprüche über den Schalke-Reservisten, der zum Facebook-Kult geworden ist) (gw)

Baumhausbeichte - Novelle