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Als regelmäßiger Leser Ihrer Beiträge darf ich mir sicher folgenden Hinweis erlauben: »Dietl’s Albtraum« ist für den literarisch Informierten natürlich als eine Anspielung auf Arno Schmidts 1970 erschienenes Riesenwerk »Zettel’s Traum« zu verstehen – dort »Zettel’s” als Bezug zum träumenden Handwerker in Shakespeares Sommernachtstraum und damit zur englischen Genitivbildung, bei der SZ eben dann das Spiel mit Dietl und seinem Filmtitel bzw. Traum/Albtraum.
Herzlichst, noch schnell vor dem täglichen Viertelstündchen ganz langsamer Kniebeugen. (Prof. Peter Schubert/Friedberg)

 Sie werden’s nicht glauben, mir geisterte beim Lesen der Überschrift auch Zettels Traum durch den Kopf, aber eben Zettels und nicht Zettel’s Traum, in meiner typischen journalistischen Halbbildung hatte ich den Bezug erkannt, aber nicht den Apostroph dazu. Als dann Matthias Altenburg alias Jan Seghers in seiner »Geisterbahn« (Online-Tagebuch) »Dietl’s Albtraum« als Apostroph der Dummen aufspießte, sprang ich auf den Zug auf, ohne mich wenigstens bei Wikipedia noch einmal über Zettels Traum zu informieren, denn dann hätte ich Zettel’s Traum gefunden. Als gerechte Strafe für Halbbildung und Faulheit folgt in den »Montagsthemen« die entsprechende Korrektur.
Viel Erfolg bei den langsamen Kniebeugen.

Baumhausbeichte - Novelle