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 Alles Gute für das neue Jahr. Gute Beine und viele,viele trockene und windstille Tage.  Ich habe die Befürchtung, dass ich im Moment solch ein Szenario wie das von Ihnen im Supermarkt erlebte meiden muss, da ich jetzt schon seit gefühlten Ewigkeiten auf einen halbwegs trockenen, Fahrradfahrer freundlichen Sonntag warte. Der goldene November mit noch nie da gewesenen, geschrubbten Kilometern scheint schon mehrerer Monate her zu sein. Heute früh hab ich mal kurz den Gedanken an eine Trekkingrad -Runde gehabt, aber nun prasselt der Regen schon wieder unaufhörlich ans Dachfenster. Und so legt man alle Hoffnung in eine positive Wettervorhersage (wie fürs kommende Wochenende) und hofft auf Sonne und viel Motivation. Dazu kommen die sportlichen Ängste für 2012: Abstieg des FCK in Liga 2, Horrorszenario EM-Aus in der Vorrunde oder ein schnelles Scheiterm des EC Bad Nauheim in den Play Offs. Verlust einer Top 5 Plazierung im Medallienspiegel bei Olympia.Welch ein Druck…..!!!! Aber doch bestimmt wundervoller Stoff für gw …..und da sind wir wieder beim Thema Wbi. Es blitzt und klingelt nix im Hirn und da es auch nicht mehr prasselt, werden jetzt die Laufschuhe angezogen, vielleicht »kommts da«, im meine, dass eine Lösung kommt.
P. S.  Die Verrohung der Sitten ist schon soweit fortgeschritten, dass sie selbst im HR -1-Wetter von einer Andrea sprechen die zwischen 8 und 11 Uhr »kommt«……was die alles wissen!!!!!!!!! (Andreas Kautz)
 

 

 

Es gibt vielleicht doch noch eine Nachricht, die zu kommentieren lohnt, jedenfalls für einen Kommentator Ihres Ranges (einschleimen? Nein, müssen wir, glaube ich, nicht). Da hat er, der Präsident, doch gestern – wohl – gesagt, in einem Jahr sei alles vergessen und einen weiteren Rücktritt wolle er ihnen, den Mitarbeitern des Präsidialamtes nicht zumuten. Aha, reine Rücksichtnahem auf Befindlichkeiten der Mitarbeiter/innen. Nun ja, will nicht – jedenfalls an dieser Stelle nicht – die ganze Lächerlichkeit des Vorgangs hier noch durch Beharren aufwerten. Jedoch einen Vorschlag habe ich für Sie, für uns alle: Legen Sie das Ganze doch einmal auf WV (Wiedervorlage) 8.1.2013. Dann können wir vielleicht noch einmal nachschauen, was daraus geworden ist. Und Übrigens: es gibt einen, wenigstens einen, Journalistenroman, wieder einmal vom heftig unterschätzten Hans Fallada: Bauern, Bonzen, Bomben, in dem all das, auf Provinzniveau, durchgespielt ist: Drohanrufe der »Oberen« bei Zeitungen, versuchte Verhinderung von unliebsamen Veröffentlichungen, formelle und informelle Machtausübungen, Macht und Ohnmacht der Presse, Folgen für die Protagonisten: Rücktritte, Zwangsversetzungen, Mord und Totschlag (naja, soweit muss es nun wirklich nicht kommen). Und wie auch immer: Ihre Kategorisierung des Vorgangs als »Aufsteigerdrama« und Roebers Hinweis auf den »moralischen Anspruch« (warum in Anführungszeichen?) zeigen an, was wir da in einem Jahr zu prüfen haben werden. Es wird sich herausstellen, vielleicht, lieber Herr Roeber, dass die Bundesrepublik beliebig viel Wulff ertragen kann, weil er – und, nach einer Theorie von der »Postdemokratie«, fast alle Politiker – für den Gang in unserer Gesellschaft, für die Entscheidungen, wichtigen Maßnahmen – völlig unerheblich ist. Nicht, weil er »nur« Präsident ist, der nach der Verfassung eh‹ keinen Einfluss hat, sondern weil Politik längst abgedankt hat.  Recht und Moral. Einen kurzen Hinweis dazu: Kant hat sehr genau den Unterschied herausgearbeitet. Und ich schließe mich an, das kann ich am besten: mich anschließen: Recht ist jeweils das, was eine Gesellschaft mit ihrer weltbildgebundenen Ansicht dafür hält, also wandelbar, manipulierbar, auslegbar; positiv: für’s tägliche Überleben notwendig; aber unter ethischen Gesichtspunkt allenfalls nützlich, klug, also legal; aber immer nur zufällig legitim unter dem Blickwinkel des kategorischen Imperativs und des Sittengesetzes bzw. – sagt Kant – unter dem Gesichtspunkt der Moralprinzipien, die das Vorbild Jesu aufstellt. Also dann: bis 8.1.2013. (Dr. Hans-Ulrich Hauschild)
 

In Budapest laufen die EM-Schlittschuh-Wettbewerbe, mit Pechstein, leider Pech, der Wind, keine Meldung wert? Oder gilt’s in D nur, wenn’s sich um Neuner dreht? Auch mal Gedanken machen, dass man einen sportlich erfolgreichen Menschen fast vernichtet hätte, Gott sei Dank hat die Frau Charakter, vergleich doch einmal Pechstein und Neuner, auch zum Thema Doping wär mal ein Kommentar interessant, ich erinnere mich noch an Deine zu Jan Ullrich! (Georg Schmidt)

Baumhausbeichte - Novelle