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Mittwoch, 16. November, 14.20 Uhr.

Eine “Stammtisch”-Kolumne zum tollen Holland-Spiel ist geschrieben und steht online. Eigentlich gar nicht mein Ding: Über etwas zu schreiben, über das alle schreiben, und dazu auch noch ohne die vernünftige Möglichkeit, meinungsmäßig auszuscheren, denn: Sooo schön war’s! Wer da noch meckert, ist ein hoffnungsloser Miesling.

Es folgen, wie in der Kolumne angekündigt, drei Leser-Mails. Themen: “Fetisch Ballbesitz”, “Wer bin ich?” und dazu auch ein Spezialrätsel des Führenden (bitte mitraten!).

Ach ja, und die “Nivea-Geschichte”. Einige Liebe, Anständige aus der liebsten Zielgruppe, zum Glück auch die Allerliebste, haben den Gag nicht verstanden. Gut so, sonst bekäme ich was hinter die Ohren. For di Feif.

Mir ist nicht klar, ob Ihre Aussage “Gegen die Ukraine hat die deutsche Mannschaft [...] bewiesen, dass der Fetisch »Ballbesitz« nur statistischer Popanz ist”
 -auf die übertriebene statistische Aufbereitung von Fußballspielen oder
-auf die “Naivität” von Spielanalysen in Zeitungen und Zeitschriften (inkl. Kicker) oder
-auf irgendwelche Trainer-Aussagen bei dem ein oder anderen Bundesligaverein
gemünzt ist.
 Tatsache ist, dass mit den großen Erfolgen von Barcelona und der spanischen Nationalelf sich neue Taktiken durchsetzen: Selten gilt das Spiel dem Ball, meistens geht es um die Positionierung – häufig überlässt eine Mannschaft der anderen willig den Ball und igelt sich in einer als ideal empfunden Variante in der eigenen Hälfte ein (Sie erinnern sich noch an Mourinhos Aussage, dass seine Mannschaft (damals Inter) den Ball gar nicht haben wollte, weil sie ja dann hätte ihre Position verlassen müssen …).
 Beispielspartien gab es am Wochenende mind. 3 (vorangestellt die jeweils “ballarmen” Teams, dahinter die “Ballbesitz-Riesen”)
Ukraine ./. Deutschland 3:3
England ./. Spanien 1:0
Kroatien ./. Türkei 3:0
Bei allen dreien war die “ballarme” Mannschaft besser dran. (Wolfram Jäger)
 
 
 
 
Nur ganz kurz: 2 Punkte bei Wbi ist ok. Wollte mich gar nicht äussern, um nicht als punktegeil zu gelten.
Zippert zappt vom Montag über die FDP.Einfach, aber genial,fand ich.
Die Niveageschichte war klasse,hab herzhaft gelacht
Die letzten beiden Sonntag: Einfach traumhaft zum Radfahren und einem schönen Ausfug zum Hoherrodskopf. (Andreas Kautz)

 
 
 
 
Während ich hier am swimming pool liege, sind mir ein paar Ideen durch den Kopf getrudelt, wie ein WBI ungoogelbar mit erhöhter Punktzahl aussehen könnte.
Daraus ist folgender “Entwurf” entstanden, den ich Ihnen gern zur Verfügung stelle. Sei es für den Blog, sei es zur eigenen kreativen Verwendung.
Lösungsschema sieht wahrscheinlich ähnlich aus wie Ihr Verschiebebahnhof, mit dem ich mich natürlich auch schon vorab auseinandersetze.
Ich mache es in diesem Fall recht einfach, um das Prinzip klarer zu lassen.
Gesucht wird natürlich wieder als Ergebnis nur eine Person.
Es treten auf:
P0, die gesuchte Person, ihre Kommentare abgibt.
P1 – P5, die einige Bemerkungen über sich selbst und andere machen, daraus ergeben sich deren Namen, woraus sich die Buchstaben für den Lösungsnamen herauskitzeln lassen.
P1 bis P5 haben auch jeder eine Spitznamen, der auch bei der Lösung Verwendung findet. Vollständige richtige Namen inklusive Spitznamen könnten für Zusatzpunkte herangezogen werden.
Vorhang auf!
P0: Ich bin die älteste Person in dieser Runde und jetzt will dieser Mittelhesse eure Namen zu meinem verknüpfen.
P1: Bei der gegebenen Länge unserer Namen sollte das kein großes Problem sein. Ich war in diesem Rätsel ja auch schon vertreten, als Lichtgestalt sozusagen.
P4: Widerspruch! Mein Name ist noch kürzer als der von P0, und aus meinem Namen ist kein Buchstabe im Namen von P0.
P2: Von mir wird ja auch nur der letzte Buchstabe meines Spitznamens gebraucht, meinen richtigen Vornamen haben die Leute fast vergessen.
P0: Den Spitznamen hattest du ja auch von einem anderen Fussballgott “geerbt”.
P3: P2 und ich haben das mit dem letzten Buchstaben gemeinsam. Sonst war ich für die Drecksarbeit bei P1 zuständig.
P0: P4 und ich liegen herkunftsmäßig nicht weit auseinander.
P5: Und ich komme aus der Hauptstadt. Daraus könnten auch Buchstaben für den Namen von P0 verwendet werden. Mein Name enthält einen Buchstaben, den es in der Schweiz nicht mehr gibt.
P0: Aber dort wäre das Gelände nichts für mich, ich habe mich auch immer auf anderem Geläuf bewegt als ihr Fussballer.
P2: Gut dass das gesagt wird, sonst denkt noch jemand an Formel 1.
P4: Von mir wird der erste Buchstabe meines Spitznamens gebraucht.
P1: Aus meinem Namen kann ich 3 Buchstaben zum Namen von P0 beitragen.
P0: Das sollte aber reichen! Mein Vorname ist ebenso kurz wie der Nachname. Ich habe eine “Alterseigenschaft” mit dem Wetterfrosch gemeinsam, nach dem hier schon gesucht wurde.
Vorhang!
Viel Vergnügen beim Knobeln! (Walther Roeber)

Baumhausbeichte - Novelle