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Sonntag, 13.November, 18.45 Uhr.

Dr. Hans-Ulrich Hauschild, Andreas Hofmann und Walther Roeber haben schon ihre unterschiedlichen Bedenken gegen meine Wer-bin-ich?-Ideen geäußert. Allesamt bedenkenswert.

Pardon, das, was Sie da zum letzten Rätsel Wer bin ich? vorhaben ist gemessen an den Intentionen und informellen Übereinkommen in diesem Blog aus meiner Sicht kontraproduktiv. Was wird gesucht werden? Ein Sportler wohl, ein Fußballer? Und dies, auch wenn es noch so schwer ist, mit bis zu sieben Punkten zu versehen wird Ihre gesamte hochgeschätzte Serie in Frage stellen. Es kann ja sein, dass der eine oder die andere dies nicht lösen kann, abwesend oder krank ist. Wenn es nun jemanden der ersten beiden in Ihrer Rangliste trifft? Die Liste kann völlig durcheinander purzeln. Wollen Sie das? Wollen Sie wegen des letzten Rätsels alle 17 oder 18 Vorgänger entwerten? Das Gewicht dieses letzten Rätsels wäre dann, grob gerechnet, bei bis zu 30 %. – Anteil an der gesamten Serie. Ist das zu rechtfertigen? (Hans-Ulrich Hauschild)

 

Die Idee, die schnellsten Antworten bei Wer-bin-ich zu belohnen, ist prinzipiell gut, aber ungerecht. Es gibt unter den Teilnehmern nicht nur Rentner, die den ganzen Tag Zeit haben. Sie dürfen hier die arbeitende Bevölkerung nicht benachteiligen. Ich kann mich frühestens nach Feierabend an die Aufgabe machen. Dann dürften die Rentner die Lösung schon gesendet haben. Bitte noch mal überdenken. (Andreas Hofmann)

 

Zunächst ist natürlich die Grundidee sehr schön und sicher, denn ein solcher Verschiebebahnhof ist nicht googelbar (übrigens ein netter Name für die nächste Alkohol-Abfüll-Station :-) mit Apfelwein ) , aber der Ablauf, an den Sie denken, ist meiner Meinung nach nicht in Ordnung. Was ist mit den treuen Teilnehmern, die, aus welchen Gründen auch immer, irgendwo in der Weltgeschichte herumdüsen (kann bis zu 12 Stunden Zeitunterschied ausmachen) oder die an ihrem Arbeitsplatz nicht  “Wer bin ich?” spielen können. Ich habe im  Moment ja auch keinen Zugriff auf die “gedruckte” Version. Umgekehrt weiß ich, dass auch die gedruckte Version zu sehr unterschiedlichen Zeiten im Zeitungskasten landen kann (hat bei mir schon 3 Stunden ausgemacht). Nächster Haken: Sind denn alle Teilnehmer online? Gibt es noch postalische oder andere Lösungswege/-eingänge? Wäre doch eine Benachteiligung der Nicht-Elektroniker…  Noch eine mögliche Restriktion: Was, wenn ausgerechnet am Auslieferungstag dieser WBI-Runde Schnee und Glatteis herrschen und die Auslieferung der Druckversion sich verzögert?  Der Zeitfaktor wäre zwar recht sportlich, aber in diesem Fall nicht fair. (Walther Roeber)

 

Tja. Zustimmung gab es bis jetzt noch keine. Wir warten noch ein Weilchen, aber die Tendenz dürfte klar sein: Keine Experimente! Jedenfalls keine mit solch großen Punkte-Sprüngen. Abgespeckter Vorschlag: Zwei Punkte für jede richtige Lösung.

Baumhausbeichte - Novelle