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Freitag, 4. November, 17.30 Uhr.

Nach dem Schreiben der Samstags-Kolumne wieder die Zweifel: Kann jeder Leser unterscheiden zwischen Selbstbeweihräucherung und Selbstveralberung? Ich und Schweini? Und der letzte Satz? Wie immer die Hoffnung: Es wird schon richtig verstanden. Wenn nicht, wär’s Stil-Bruchlandung. Bitte nachprüfen, steht schon online, wie auch die Nach-Lese fürs Feuilleton (“Was war? Was war wahr?” / Link bei “gw-Beiträge Kultur”).

In keiner der beiden Kolumnen steht mein griechischer Lieblingssatz, da zur Zeit zu eindeutig missverständlich. Ich habe ihn schon zwei-, dreimal geschrieben, zuerst in der alten Serie “Von Olympia nach Athen” (könnte man eigentlich auch mal komplett in den Blog stellen, Vier-Jahres-Serie zwischen 2000 und 2004 mit viel griechischem Flair). Damals aus Selbstschutz einem anonymen Touristen am Nebentisch in den Mund gelegt, in Wahrheit … erdacht, als mich Michalis, mein “Freund” und Vermieter, abzockte und dabei über alle, wirklich alle  Backen strahlte und lachte, weil es ihm wieder einmal gelungen war, seinen “Freund” abzuzocken. Diese Abzocke gibt’s überall, auch bei uns, aber nirgends wird sich dabei so freudig die Hände gerieben. Anderswo setzt man Pokerface auf oder schauspielert, selbst abgezockt zu werden. – Ach so, der Satz: “Die Griechen tun erst gar nicht so, als seien sie keine Drecksäcke.” (Drecksack im bayerisch-anerkennenden Sinne von “Sauhund”)

Baumhausbeichte - Novelle