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Sonntag, 23. Oktober, 6.25 Uhr.

Nächste Woche ist Hallo Wien (Hallo Frankfurt!), auf einen kleinen Gag dazu und Karnevalshistorisches (Samstag im Sport-Stammtisch) freue ich mich schon ein ganzes Jahr, denn genau einen Tag nach dem letzten Halloween las ich Erstaunliches dazu, was seitdem im Zettelkasten liegt. Der für heute ist noch gähnend leer. Warum gähnend? Warum gähnt die Leere? Knoten in den Zettelkasten, muss demnächst nachgeguckt werden. Inspirationen gesucht. Die beim HR inspirierten heute früh nicht (hallo, Spätaufsteher, ihr habt was verpasst: kein Nebel, dafür toller Sternenhimmel). Gute-Nacht-Gedicht von Bettina Wegener vorgelesen. Beim Namen machte es klick … DDR … sind so kleine Hände … Lafontaine. Lafontaine? Wagenknecht, Lötzsch, Parteitag der SED, Verstaatlichung der Banken … müssen die Roten alles den Schwarzgelben nachmachen? Es rumpelt durch die klammen Hirnwindungen. Weiter im Warmlaufprogramm, Meels dscheggen.

Nr. 1: Teuer Respektabel aussehende Armbanduhr ist ein Zug, welcher Ihre Sachlichkeit und Respektabilitaet ausdrueckt.

Nr. 2: Hey, Hattten Sie wie alle Maenner mal sehr grosse Angst im Bettlein Frauen nicht befriedigen zu koennen? Starten Sie mit den super Helferchen fuer echten Spass im Bett, und es ist voll und ganz nebensaechlich wie alt Sie denn sind. – alle Medis ohne Rezept Gute Nacht, Agatha Aachen

Das drückt meine Sachlichkeit und Respektabilität nicht unbedingt aus, zudem meine Armbanduhr nicht mal teuer respektabel aussieht. Schön aber: Es ist voll und ganz nebensächlich, wie alt ich im Bettlein bin. Gute Nacht, Agatha! Von den Spam-Mails zu den respektabel aussehenden Nachrichten der dpa. Vorankündigung für Sonntag:

(Zusammenfassung 0230) EU-Spitzen entscheiden über Euro-Rettung (Mit Bild)
Dramatische Stunden in Brüssel. Unter dem steigenden Druck der Finanzmärkte müssen sich die Europäer auf ein Paket zur Rettung ihrer gemeinsamen Währung einigen.

Ist ja alles so furchtbar. Ich werde doch hoffentlich nicht ausgerechnet mit dem Recht bekommen, was ich vor 20 Jahren rechthaberisch behauptet habe: Wenn das so weitergeht, kriegen wir pünktlich zum eigenen Eintritt ins Rentenalter eine Hyperinflation, und alles ist weg. Na ja, ich habe ja auch behauptet, dann wird es keine gedruckte Zeitung mehr geben, die viele fleißige Hände frühstmorgens in die Briefkästen stecken. Auch Apokalypsen lassen sich Zeit. Auch wenn die vergeht wie nix. Dazu die nun wirklich apokalyptische Meldung:

31 Jahre lang stand Bill Wyman am Bass der Rolling Stones. Die wilde Zeit der Band hielt er in einem Archivband fest. Inzwischen verbringt der Brite sein Leben zwischen Kunst und Familie. Am 24. Oktober wird er 75 Jahre alt.

Fünfundsiebzig! Unfassbar. So alt, wie Kollege Keith vor 20 Jahren aussah. Am liebsten möchte man zurück ins Bettlein. Gute Nacht, Agatha!

Baumhausbeichte - Novelle