Archiv für Oktober 2011

Ohne weitere Worte (vom 1. November)

Es ist gar nicht so schwer, Schiedsrichter zu werden in diesem Land, der DFB hat die Einstiegshürden bewusst niedrig gelegt. (…) Dazu gibt es noch einen Leistungstest, bis vor kurzem waren 800 Meter in acht Minuten zu bewältigen. Das ist sogar auf allen Vieren zu schaffen, neuerdings sind 1400 Meter in acht Minuten gefordert. Da muss man sich schon beeilen – wenn man es unbedingt auf allen Vieren versuchen will. (Süddeutsche Zeitung)
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»Wir müssen an uns und unsere Fähigkeiten glauben. (…) Ich verlange ja nicht von einem Einbeinigen, dass er auf dem Tisch tanzt.« (HSV-Trainer Thorsten Fink im FAS-Interview)
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Und was halten Sie vom Comeback Ihres Ex-Teamkollegen Michael Schumacher? – »Zeitverschwendung. (…) Bei Michael (…) zeigt die Kurve nach unten. (…) Schon bei Ferrari wurde er schlechter. Deshalb wollten sie ihn ja auch loswerden.« (Eddie Irvine im Sport-Bild-Interview)
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»In hessischen Schulen der siebziger Jahre war 68 Zeitgeist. Man musste die Lehrer duzen. Noten wurden gruppendynamisch ausdiskutiert. Und da gab es zwei Kategorien von Schülern. Die einen sagten: Wenn der Karl eine Drei hat, dann möchte ich eine Zwei, denn ich habe mich viel mehr beteiligt als er. Andere sagten: Also wenn ich eine Zwei bekomme, kann der Karl höchstens eine Drei kriegen, der war viel schlechter als ich. In diese Kategorien kann man Menschen leider auch im Berufsleben unterteilen. Die einen arbeiten daran, besser zu sein als andere. Die anderen arbeiten daran, andere schlechter aussehen zu lassen als sie selbst.« (Springer-Vorstandsvorsitzender Mathias Döpfner im Zeit-Interview)
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In Griechenland verdienen die meisten Menschen ihr Geld damit, dass sie das Leben der anderen teurer und komplizierter machen. (…) Zu viele Menschen in diesem Land haben noch nicht eingesehen, dass man für seinen Nächsten arbeiten muss und nicht auf dessen Kosten. (Griechenland-Zeitung)
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ker/nern 1.) das Produzieren von Glitschigkeit in Interviews durch permanente Selbstdistanzierung, übertriebenen Gebrauch von Floskeln sowie demonstrative Unterwürfigkeit bis an die Grenze der Arroganz. (»Niggemeiers Medienlexikon« im Spiegel)
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“Es hat sich außerordentlich bewährt, dass die Marine dort angesiedelt ist, wo Wasser ist.” (Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter-Harry Carstensen im WamS-Interview)
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Sie sind Kickers- und Eintracht-Fan. Das geht nicht! – »Ich bin wahrscheinlich der einzige Lebende, der das ist. Ich bin stolz darauf.« (Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier im Bild-Interview)
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Papa aß seinen Hund – da wurde er Boxer. (BamS-Schlagzeile über Weltmeister Manny Pacquiao) (gw)

Veröffentlicht von gw am 31. Oktober 2011 .
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Montagsthemen (vom 31. Oktober)

Pinkelpause. Ich sitze im Auto, warte an der Raststätte auf meine Mitfahrer. Als sie zurückkommen und einsteigen, stürmen plötzlich zehn bis zwölf Vermummte auf uns zu, rütteln an den Türen, bedrohen uns, schlagen gegen die Fenster, treten Beulen in die Karosserie. Sie reißen die Klappe zum Kofferraum auf, zerren Tüten und Taschen heraus, in Panik starte ich den Wagen, rase davon, auf die Autobahn, meine Mitfahrer alarmieren per Handy die Polizei, die Vermummten verfolgen uns, jagen uns, bedrängen uns, dann endlich Blaulicht, Polizei, wir atmen auf, die Gefahr ist überstanden. Später erfahren wir: Die vermummten Gewalttäter sind gestellt worden. Aber nur einer von ihnen wird festgenommen und ist, lesen wir später im Polizeibericht, »inzwischen wieder auf freiem Fuß«. Bandenkriminalität, Raubüberfall, versuchte schwere Körperverletzung, aber nicht mal U-Haft, nicht eine Nacht hinter Gittern. Ein Skandal? Nicht, wenn nicht wir, sondern BVB-Fans im Auto sitzen und die Vermummten VfB-Fans sind. Geschehen am Samstag auf der Autobahn bei Heilbronn. Und nun alle, das Kampflied der Ultras: »Lustig ist das Randale-Leben, schlagen wir straflos drauf los / Dürfen nur nicht den Fan-Schal vergessen, dann bleiben die Bullen harmlos.«
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Und die Fußball-Verantwortlichen in Vereinen und Verbänden? Alle reden salbungsvoll gegen Gewalt, einige schmeißen sich klammheimlich ran (»Die Ultras sind unsere Jungs«, ein Eintracht-Vorstandsmitglied), und allen Ernstes wird über die Zulassung von Pyrotechnik im Stadion diskutiert.
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Diskutiert wird auch über aktives und passives Abseits und absichtliches und unabsichtliches Handspiel. Da hier alles Ansichts- und Auslegungssache ist, hilft auch die in dieser Kolumne seit der Erfindung bewegter Bildaufnahmen propagierte Video-Hilfe nicht. So kann man über Ya Konans kürzliches aktives? passives? Abseits genauso lange und fruchtlos diskutieren wie über Rauls absichtliches? unabsichtliches? Handspiel. Eigentlich hilft da nur: Egal ob absichtlich oder unabsichtlich, aktiv oder passiv: Hand ist Hand, Abseits ist Abseits. Ein Patentrezept. Allerdings mit allen Nachteilen von Patentrezepten. Aber vielleicht mit mehr Vorteilen als ohne.
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Nicht ganz ohne . . . nein, nicht krampfhaft nach Übergängen suchen. Lieber die bewährte Monty-Python-Methode: Und nun zu einem ganz anderen Thema. Nicht ganz ohne (upps!) ist die an eine Tatsachenbehauptung grenzende Vermutung, dass ein Rosenkrieg die Steueraffäre der Schiedsrichter  ins Rollen gebracht hat. Oder ein Stinkmorchelkrieg? (Wie sieht eigentlich eine Stinkmorchel aus? Mal nachschauen … uii!) Jedenfalls saß, als bei seinem ehemals besten sehr jungen Freund Kempter frühmorgens die Polizei klingelte, sein ehemals bester sehr alter Freund Amerell vor der Tür im Auto. Ob er sich dabei genüsslich einen … nun ja: Ast lachte, ist nicht überliefert und nicht aufklärbar, im Gegensatz zu der Frage, warum und woher Amerell wusste, was nur der Staatsanwalt wissen durfte.
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Noch so ein Schimpf-und-Schande-Thema: Die erstaunliche spanische Erfolgsgeschichte im Weltsport mit laxen Dopingkontrollen zu erklären, ist eine fahrlässige Vereinfachung. In Wahrheit sind die Dopingkontrollen in Spanien nicht lax, sondern nicht existent. Das oberste spanische Gericht hat vor wenigen Tagen höchstrichterlich angeordnet, dass Dopingkontrollen zwischen elf Uhr am Abend und sechs Uhr am Morgen verboten sind. Was im Klartext heißt: Gedopt wird ab sofort um 23.01 Uhr, ihr wisst ja, wie das geht, um spätestens um 6.01 Uhr sauber zu sein. Viva Espana! (gw)

Veröffentlicht von gw am 30. Oktober 2011 .
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Sonntag, 30. Oktober, 5.45 Uhr.

Um diese Zeit wurde früher zurückgeschossen. Vor sechs in die Redaktion zu kommen, bedeutet auch, vom Nachtwächter argwöhnisch beäugt zu werden, wenn man die Sonntags-FAZ aus dem Briefkasten zieht. Um sechs ist Wachtwechsel, die Nachtwächter davor kenne ich nicht (und umgekehrt), danach kommen die Nachtwächterinnen, wir kennen uns. Meist junge Frauen, Studentinnen?, die die Zeit nutzen, am Laptop zu arbeiten oder Bücher zu lesen.

Fünf Uhr fünfundvierzig bedeutet auch, noch die lärmende ARD-Rocknacht hören zu müssen statt die sanft in den Tag geleitenden HR-Impressionen. Die Rocknacht-Musik ist nicht für Frühaufsteher, sondern für Spätheimkehrer. Und wenn’s mal ruhiger wird, nölt und knautscht James Blunt. Warnmeldung: Toter Fuchs liegt bei Memmingen auf der Fahrbahn. Mein neuer Fuchs (ja, es ist nicht der alte räudige liebgewonnene Vorstadt-Fuchs, der schnürt wohl zusammen mit dem Memminger Kollegen in den ewigen Jagdgründen herum) war auch gestern wieder sehr lebendig. Zum dritten Mal hintereinander sah ich ihn auf der Wiese unterhalb des Hohensolmser Waldes nach Mäusen buddeln, er blickt auf, sieht mich auf dem Rad, rennt schnell, aber nicht hastig zurück in den Wald, mit wehender buschiger Lunte (ja, so nennen wir “Horst wird Förster”-Leser den Schwanz bei Fuchs und Marder), dabei recht nah meinen Radweg kreuzend. Im Gegensatz zum Vorstadt-Räudo würdigt er mich aber keines Blickes.

Fünf Uhr fünfundvierzig. Nacht-Meldungen: Schnee-Chaos in New York, Autobahn-Überfall auf einer Raststätte bei Stuttgart. Vermummte VfB-Fans greifen BVB-Bus an, plus Verfolgungsjagd. Beides beiseite gelegt für die Montagsthemen. Ansonsten noch keinen Plan dafür, aber das  kenne ich ja und macht noch keine Leere-Seiten-Panik.

Fünf Uhr fünfundvierzig. So früh war ich seit Jahren nicht hier. Beim letzten Mal, war wohl auch Sommerzeit-Wende, blinkte am Telefon die Nummer des Verlegers. Noch schlaftrunken, aber schon alarmiert, zurückgerufen. War was in der Nacht? Produktionsprobleme? Ist wer tot? Es läutet lange. Dann der Dialog (beider Stimmen verschlafen, belegt, leicht krächzend): “Was’n los?” – “Was’n los?” – “Was los ist?” – “Ja, was’n los?” – “Frag ich Sie.” – “Wieso?” Undsoweiter. Stellte sich heraus, dass der Anruf vom Freitag Abend und mittlerweile unwichtig war und ich am Samstag das Telefon nicht beachtet hatte. Der Verleger zeigte menschliche Größe: Statt sauer zu sein, lachte er. Ich wünschte noch eine gute Nacht.

Veröffentlicht von gw am 30. Oktober 2011 .
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Freitag, 28. Oktober, 17.30 Uhr.

Nach den gestrigen Sportteilen in den Abendnachrichten drängen sich mir immer wieder Fragen auf: Wer zahlt für den notwendigen Polizeieinsatz – der Steuerzahler oder die Veranstalter? Warum trauen sich weder Fußballverband noch Veranstalter noch Schiedsrichter bei bereits solcher Randale im Vorfeld oder während des Spiels das Spiel abzubrechen, die betroffenen Vereine zumindest zeitweise von weiteren Spielen auszuschließen oder ähnlich hart zu bestrafen? Bruchhagens sinngemäßes Statement: »Wir arbeiten daran« ist doch eigentlich lachhaft. Und die Feststellung, dass angesichts der Vorfälle das Spielergebnis eigentlich gar keine Rolle mehr spiele, zeigt doch welchen Wert diese Spiele überhaupt noch besitzen. (Ulrich Dürr)

Zu der Randale habe ich für die morgige Kolumne ein paar Sätze aus meiner Sicht geschrieben. Zu Ihren Fragen: Der Steuerzahler kommt für die Polizeieinsätze auf, das ist schon lange ein Problem zwischen Polizei und Liga (meine unmaßgebliche Meinung: Die Vereine müssten an den Kosten beteiligt werden, die bei jedem Bundesligaspiel auftreten, denn die Polizei muss immer massiv vor Ort sein, Verkehr regeln, überhaupt die Massenströme an Menschen leiten und beaufsichtigen, auch wenn alles friedlich verläuft ein nicht unerheblicher Kostenpunkt). Das müsste allerdings auch für andere »private« Veranstaltungen wie Pop-Konzerte o.ä. gelten.
Spielabbrüche sind ein heikles Thema. Für die Randalierer, die sich mit der Aufmerksamkeit schmücken, die sie erregen, ist ein Spielabbruch der größtmögliche Erfolg und wird entsprechend gefeiert. Ganz abgesehen davon, dass dabei fast immer der Gastgeber-Verein betroffen ist, während die Randale oft von Anhängern des Gast-Klubs ausgeht.
Insgesamt ein schwieriges und komplexes Thema. Eine Möglichkeit, die Gewalt einzudämmen, versuche ich in der Kolumne aufzuzeigen. Mir ist aber bewusst, dass dies kein Patentrezept ist.

Veröffentlicht von gw am 28. Oktober 2011 .
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Sport-Stammtisch (vom 29. Oktober)

Zu beklagen sind zwei »tragische Todesfälle« im Motorsport. Ja, zu beklagen. Aber »tragisch«? Ist es gefühlskalt, diese tödlichen Unfälle als Berufsrisiko abzuhaken? Gesucht: das richtige Wort dazu.
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In der Snowboard-Szene gilt »The Art of Flight« als bester Actionsportfilm aller Zeiten. Regisseur Curt Morgan wird vom »Spiegel« gefragt: »Ein Fahrer bricht sich den Kiefer, ein anderer wird von einer Lawine begraben, ein dritter kommt auf Krücken aus dem Krankenhaus. Ist das extreme Risiko Grundlage ihres Films?« Antwort: »Nein, es ist ein Geschmacksverstärker.«
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Das richtige Wort! Auch ein böses Wort. Geschmacksverstärker. Glutamat. Oder morgen in Indien: Curry.
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Das Risiko ist im Fußball allerdings höher als im Motorsport. Für Polizisten. Die Pokal-Randale ist ein Skandal. Hauptsächlich, weil es acht Verletzte gab. Alles Polizisten. Wäre auch nur einem der Gewalttäter ein Härchen gekrümmt worden, hätte er wohl die UN-Menschenrechtskommission eingeschaltet. Der Polizei wird manchmal vorgeworfen, die Verhältnismäßigkeit der Mittel nicht einzuhalten. Hier zu Recht! Wenn die Polizei, die unsere Sicherheit garantieren soll, von Gewalttätern angegriffen wird, die unsere Sicherheit gefährden, stimmt bei einem Verletzungsverhältnis von acht zu null keinesfalls die Verhältnismäßigkeit der Mittel. Umgekehrt wäre richtig. Mindestens.
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Ich könnte zum Wutbürger werden. Wenn mir dieses Wort nicht Pickel auf die Nase treiben würde. Wutbürger sein ist schick und fein. Sogar Hoeneß ist einer. Nach dem Hannover-Spiel wutbürgerte er wegen Pinto. Der sei ein Schauspieler. Mag sein. Aber auch Schauspieler haben das vom Schiedsrichter verbürgte Recht, nicht über die Seitenlinie getreten zu werden. Und dass Boateng beim Rudelbilden aggressiver schubste als Schulz, hat jeder gesehen, der keine bayerische Wutbürgerbrille trug. Hoeneß hätte nicht wutbürgern und herummeniggen, sondern Hannover zur großen Leistung gratulieren und das Spiel abhaken sollen. Überhaupt scheinen die Bayern Probleme zu haben, fair verlieren zu können. Dabei würde ihnen, die sowieso die Besten sind, kein Zacken aus der verdienten Krone fallen, wenn sie zugäben: Hannover war klasse, Glückwunsch!
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Noch mal zur Randale: Sind die Täter nur »einige wenige Idioten«, wie so gerne beschwichtigt wird? Damit macht man es sich aber viel zu einfach. Im Westen, siehe Eintracht, sind es oft ganz »normale« Alltagsbürger, für die eine Fan-Schlacht rund ums Stadion zu den wochenendlichen Freizeitvergnügungen gehört. Des jungen Spießers Lebens-Geschmacksverstärkung? Ein Kick mit, siehe oben, überschaubarem Risiko? Im Osten, siehe Dynamo, fragt sich, ob nicht alte Seilschaften junge Daseinsgefrustete als nützliche Idioten instrumentalisieren. Egal wie, egal ob hüben oder drüben: Wer die Gemeinschaft angreift, müsste ein vielfach höheres Risiko tragen, dabei zu Schaden zu kommen, als die (Gesetzes-)Hüter dieser Gemeinschaft. Dann wäre der Spuk schnell zu Ende.
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Apropos Spuk: Bei der Vorbereitung der »Staatsdoping«-Kolumne (vom 30. September) fiel mir im Internet auf, dass mich alte DDR-Kader wegen meiner Tatsachen-Behauptung, dass in der Bundesrepublik Doping gefordert und gefördert wurde, in ihren Publikationen zu einem Kronzeugen machen wollen, dass die DDR in Sachen Doping kein bisschen schlechter gewesen sei als die BRD. Hei, ihr alten Kameraden, damit das mal klar ist: Euer Staat war eine miefige Diktatur des Proletariats von Spießern, Spitzeln und Denunzianten, wer ihn sich zurückwünscht, ist selbst ein solcher, und in der alten Bundesrepublik wurde beim Doping zwar gelogen und gemauschelt, aber es wurden keine Kinder im Staatsauftrag zwangsgedopt! Gruseliger, als von euch vereinnahmt zu werden, ist nur . . .
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. . . Halloween. Zu verdanken haben wir diese Heimsuchung … dem Irakkrieg! Damals fiel Fasching ins Wasser, die »Fachgruppe Karneval im Deutschen Verband der Spielwarenindustrie« (DVSI) suchte nach Möglichkeiten, den Umsatzeinbruch auszugleichen, stieß auf die US-Tradition des Halloween, und ein DVSI-Funktionär bombardierte Zeitungsredaktionen mit PR-Artikeln, in denen er pries, welch feine Sache dieses Halloween sei. Später sagte er einmal dem »SZ«-Magazin: »Es hat vier Jahre gedauert, dann war es Kult.« Und das, obwohl die Amis mit ihrem Halloween eigentlich Österreich und nicht uns beglücken wollten. Oder heißt es etwa Hallofrankfurt? Wenn schon albern, denn schon: Der ultimative Beweis, alt geworden zu sein, ist dann geführt, wenn man »Halloween« nicht spontan mit Grusel-Kürbissen assoziiert, sondern mit . . . »Peter Nidetzky«. Hallowien! (gw)

Veröffentlicht von gw am 28. Oktober 2011 .
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Baumhausbeichte - Novelle