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Donnerstag, 29. September, 18.50 Uhr.

Ersatzbefriedigung: Apfelwein selbst machen. Auf den Streuobstwiesen rund ums Dorf Äpfel gesammelt (mit Erlaubnis der Besitzer bzw. vom eigenen Baum). Die fünf alten Glasballons gespült, Gärröhrchen und Aufsätze gereinigt. Termin in der Dorf-Presse: Samstag. Innerfamiliäre Unterstützung für den Lädierten wird nötig sein. Für danach der Plan:  ”Hessische” Methode, alles Natur, ohne Hefe und Schwefel (wär’ sowieso zu kompliziert für den Amateur).  Fortgang wird reportiert.  Hier, im Blog “Sport, Gott & die Welt und das Apfelwein-Keltern”.

Immer wieder: Dankeschön für gemailte Leser-Reaktionen, deren Art, Niveau, Originalität und Informationswert andere Zeitungen und Blogs neidisch machen können – und mich stolz auf unsere Leser.

Hallo gw, habe” Wer bin ich” schon online gelesen und dass Sie bei diesem Wetter nicht Rad fahren, wirklich Folter. Mein Mann fährt auch mit Herrn Tamme und ist auch jetzt mit Freunden natürlich viel unterwegs. Ihre Meinung zu Doping im Sport ist ja seit Jahren bekannt und wird geschätzt.  Wir haben gestern Abend auf Servus TV (gibt es wirklich) eine Dokumentation zum diesjährigen Ötztaler Radmarathon gesehen, der ja über 238 km, 5.500 Höhenmetern und 4 Bergen besteht und wo wirklich viele Freizeitsportler mit einigen Kilos Übergewicht mitfahren. Frank Wörndl hat seinen Freund Jan Ullrich dazu gebracht, dort mitzufahren, er zwar auch, aber natürlich keine Chance auf einen vorderen Platz. Aber wer diesen Jan Ullrich wieder mal gesehen hat und wieviel Spass er dabei hatte, kriegt noch mehr Wut, wenn man weiß, wie lange ein Lance Armstrong noch weiter gefahren ist. Nun, Herr Roeber schreibt ja, man weiß nicht welche Verfahren noch anhängig sind, stimmt ja auch,  trotzdem hat es mir auch mal wieder Spass gemacht, ihn auf dem Rad zu sehen. Sie beschäftigen sich ja seit langem mit diesem Thema und wissen daher am besten, wie es bei Leistungssportlern mit Doping bestellt ist und die vielen neuen “Erkrankungen” zeigen dies ja auch auf. So, ich wünsche Ihnen schnelle Besserung, das Wetter hält noch eine Woche! aber Sie fahren ja auch, wenn sich Fuchs und Hase verkriechen. Von daher, ich grüße Sie (Doris Heyer)

Baumhausbeichte - Novelle