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Mittwoch, 7. September, 17.30 Uhr.

Die 16. Wer-bin-ich?-Runde, erst morgen in der Zeitung zu lesen, stand gerade online, da kamen schon die ersten Lösungen. War wohl zu leicht. Gibt also doch nur einen Punkt. Hab sogar ein Eigentor geschossen, denn einen Satz (die meisten Sätze waren Original-Zitate) hab ich erst kürzlich in Ohne weitere Worte untergebracht.

Online-Leser hatten auch bei Richard Ford und seinem Bascombe Vorteile. Leider. Warum, schreibe ich aber erst in der Stammtisch-Kolumne für Samstag. Doris Heyer hat mich darauf aufmerksam gemacht. Dankeschön. Blöde Sache. Wenigstens Anlass, noch mal auf die alte „Legatisierung der Okochas“ zurückzukommen. Auch erst für Samstag.

Vielleicht schreibe ich dann auch einen Satz zum Länderspiel in Polen – obwohl mir Thomas Hübner schon alles vorwegnimmt:

Wie schnell die momentane überschwänglich positive Freude ins Gegenteil umschlagen kann, hat uns gestern Herr Rethy vorgemacht, als er nach der 1:0 Führung der Polen meinte, daß diese die bessere Mannschaft seien und sich die Führung verdient haben! Bedenken wir, daß alleine Miro Klose 5 Tore hätte erzielen können (müßen). Verstehen Sie mich nicht falsch: Auch ich habe die Riesenchancen der Polen in Halbzeit 1 zur Kenntnis genommen – aber besser als unsere Elf waren die Polen eben gerade nicht (zu keinem Zeitpunkt). Bin gespannt auf das Chancenverhältnis morgen im Kicker – das ist immer ein ganz guter Indikator bzgl. verdienter / unverdienter Spielausgang.

Der deutsche Analyst hat es da allerdings einfacher: Wer gewinnt war besser! Und das wird dann vom deutschen Gebührenzahler auch noch fürstlich entlohnt!?

Machen Sie weiter so!

Viele Grüße

Thomas Hübner
61197 Florstadt

Genauso hab ich’s auch gesehen. Weiteres Indiz: Die Polen feiern ihren Torhüter so, wie Deutschland Neuer nach dem ersten Spiel gegen ManU gefeiert hat.

Noch mal zum Thema Bogenschützen/Nato-Tanklager/Fotovoltaik: Erst nachdem ich’s in den Blog geschrieben hatte, stieß ich auf Artikel, in denen Bogenschießen als der aktuelle Trendsport vorgestellt wurde, und im Spiegel und anderswo auf Berichte, dass die deutsche Solarstrombranche trotz Boom und Energiewende und bisher massivster Förderung tief in die Krise zu rutschen droht, gerade auch wegen der Förderung, die zu bequem gemacht habe. Mal sehen, wie sich die Sache am abgerodeten Hügel an meiner Radstrecke entwickelt.

Ach ja, noch ein Wort zu meiner unerbittlich konsequenten Haltung und wie unbeugsam ich meine Vorsätze umsetze: Keine 24 Stunden nach der Ankündigung, dort nicht mehr vorbeizufahren, fuhr ich wieder vorbei. Und seitdem jeden Tag wieder. Resthaltung: Ich gucke beim Vorbeifahren stur nach links. Da stehen momentan sowieso meine beiden Rappen. „Na ihr Kerle“!?“

Baumhausbeichte - Novelle