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Mittwoch, 24. August, 17.45 Uhr.

Da ich mit dem Matthias-Brandt-Krimi am Sonntag meine sommerliche Fernseh-Abstinenz (Ausnahme: wichtiger Sport) beenden wollte, war ich besonders »sauer« auf die gequirlte Ambitionskacke, was am Montag im Blog deutlich zu lesen war.  Die deftige Kritik am Polizeiruf alias Tatort hat (für mich) überraschenderweise keine Gegenkritik provoziert, sondern Zustimmung. Wir sind nicht allein! Es folgen zwei Leser-Mails dazu, danach die in der Wer-bin-ich?-Kolumne (steht schon online) versprochene Auswahl von »Wendungen der (Gehirn-)Windungen« (Dr. Sylvia Börgens), die mir großes Vergnügen bereitet haben. Mehr von mir heute nicht (außer einigen Anmerkungen in den Mails) , denn es folgt langer kurzweiliger Leser-Lesestoff.

 

 

Da haben Sie mir aus dem Herzen »geschrieben«, das war ja wohl eine Zumutung dieser Krimi, schade, dass sich dieser gute Schauspieler Matthias Brandt für so etwas hergibt. Die Dialoge waren dank der lauten Musikuntermalung überhaupt nicht zu verstehen, die Handlung war blass und durchschaubar, und seit wann bleibt eine Taube oder ein Vogel sitzen, wenn auf sie geschossen wird, da gibt es doch genug Kalauer darüber, so nach dem Motto, wieviel sitzen dann noch auf der Stange? Wir sehen immer erst um 21.45 Uhr den Tatort oder 110 auf EinsFestival und können so entweder die letzten Sommertage auf der Terrasse genießen oder Dokumentationen in einem der regionalen Dritten Sender verfolgen, egal, auch wir werden uns das nicht mehr antun. Zu »Wer bin ich« habe ich mich ja auch noch mit Rom und Wuppertal vertan, so ist das, wenn man erst so spät nach Hause kommt, obwohl ich ein großer Fan von Loriot bin und fast alle Dialoge auswendig kann und alles auf Video habe, na ja, so ist das und heute Mittag kam die Nachricht, dass er verstorben ist, schade, einen wie ihn gibt es so schnell nicht wieder. (Doris Heyer)

 

 

 

Sie haben mehrfach Recht. Unter welchem Etikett der ARD-Krimi ausgestrahlt wird, ist wirklich nebensächlich. Die Versuche, im Stil diverser CSI- und sonstiger US-Produkte, dem Zuschauer mehr Aktion »actschon« und Authentizität zu »verkaufen«, gehen häufig ins Leere, wohingegen dann jemand, der angeblich noch nie eine Waffe in der Hand hatte, mit 4 Schuss 2 Tauben erlegt, deren Lebensgenossen auch noch doof genug sind, sich wieder genau dahin zu setzen, wo noch die Überreste herumliegen müssten (wobei ich als Nichtjäger auch noch bezweifele, dass eine Pistolenkugel eine Taube so in Stücke reißen würde, wahrscheinlich ginge die Kugel glatt durch…)
Ein großes Problem liegt auch darin, dass offenbar das Angebot an guten (?), populären (?), einsatzfähigen Schauspieler(inne)n ziemlich knapp zu sein scheint; wenn da innerhalb einer Woche ein Gesicht viermal erscheint, dann trägt das eher zum Verschleiß bei – auch wenn z.B. Brandt durchaus wandlungsfähig ist. Ob dann allerdings die Protagonisten nach Drehschluss bzw. vor Sendung noch zu sehen bekommen, was da zurecht geschnitten wird, wage ich in Frage zu stellen. Non olet!
Der schwedische Film anschließend war aber nicht viel besser, die »gute Maria« rennt bereits zum 2. Mal sehenden Auges in offensichtliche Fallen und benutzt ihr sonst dauergestresstes Mobiltelefon nicht.
Ich muss zugeben, dass mir die britischen Krimis (Barnaby, Lewis u.a.) mehr zusagen.
Kleiner Tipp am Rande: Manchmal helfen Hörgeräte auch beim Fernsehen … oder die Funktion von Untertiteln :-)
Nachfrage: Schreiben Sie die Texte für OWW ab, werden sie geschrieben oder eingescannt? »Die Berliner können froh sein, dass Klaus Wowereit im Wahlkampf ist. Sonst hätte er die Autobesitzer am Ende noch so behandelt wie die Rentner, die sich im Winter in einer sorglos verwalteten Stadt bei Eis und Schnee die Kochen (sic!?) brachen und von ›ihrem‹ Regierenden Bürgermeister zu hören bekamen: Endlich Holiday on Ice auf dem Kudamm! (Frankfurter Allgemeine Zeitung).« Die gebrochenen Kochen haben mich doch sehr verwirrt! (Walther Roeber) - Mich auch, mich auch! Leider zu spät. Eingescannt wird nicht, ich schreibe es eigenhändig ab, kann’s auf niemand anderen schieben, auch nicht auf das Korrekturprogramm, das das fehlende »n« im Knochen nicht moniert hat, da für den dummen Automaten »Kochen« ein korrektes Wort war. Aber, wie gesagt, ich schiebe es weder auf den leider schon längst den modernen Zeitungsherstellungstod gestorbenen »Druckfehlerteufel« noch auf das dumme Korrekturprogramm, sondern nur auf den dummen gw.

 

 

 

Da haben Sie sich aber was einfallen lassen. Ich bin völlig ohne Antwort, schreibe aber trotzdem mal, nicht etwa in einer vagen Hoffnung, doch noch den einen oder anderen Tipp zu bekommen, sondern um meine Gedanken zu ordnen und dabei vielleicht doch auf des Rätsels Lösung zu kommen….
Kunst und 3 Buchstaben… Zu B fiel mir zunächst Pablo Picasso ein, wenn seine sportliche Aktivität wohl eher darauf beruhte, einen Stierkämpfer (Sport?) zu malen. Aber zu viel sprach gegen ihn, zB das »nicht beliebt«. Aber vom Kürzel P.P. zu den 3 Buchstaben. Wie wäre es denn, wenn alle 3 gleiche Buchstaben zu Beginn des Vor- und Nachnamens haben? Dann würde aus B und Pablo Picasso mit dem Hinweis auf falsch oder echt, Staatsanwalt und Feile (= Gefängnis?), Unbeliebtheit schnell eine Assoziation zu Konrad Kujau, auch, wenn der nicht für sportliche Leistungen und Kontakt zum Papst steht.
Dann würde es aber auch eine Verbindung zu C geben, Götz George (das wäre das »G”), der zweifelsohne beliebt bei Frauen ist, aber noch lebt. Und C soll sich ja auf einer Wolke befinden, also im Himmel. Und als Sänger hat sich GG auch nicht hervorgetan.
Vielleicht ist C Münchner, wenn er schon beim Amtmann im Himmel sitzt. Elke Sommer war doch auch dort zugange. Welcher Sportler hat denn mehr oder weniger erfolgreich gesungen und ist mittlerweile tot? Radi Radenkovic mit seinem »Bin i Radi bin i König«. Hätten wir’s RR.
Aber wie kommt A zum Plattenerfolg, wird bemitleidet und hat was mit der Atomkraft am Hut? Passt alles nicht.
Fest steht, alle sind männlich (C nennt A und B »Jungs« und hat selbst Schlag bei Frauen).
Fest steht auch, kennt man einen, kennt man alle – vermute ich mal, Schlüssel sind die 3 Buchstaben und die Gemeinsamkeiten.
Bleiben wir bei RR – Tormann! 3 Buchstaben = T-O-R? Alles 3 Torleute? Aber wer von denen hat echte und falsche Kunst und war mit der Staatsanwaltschaft im Clinch wie B?
Geträllert haben ja einige Fussballer, besonders gern mit Udo Jürgens oder den Village People zur WM. Doch Sepp Maier war dann doch eher beliebt.
Alles falsche Fährten….
Und bei allem Schreiben macht es noch nicht »klack«.
3 Buchstaben…
Wenn die Nachnamen der Gesuchten nur 3 Buchstaben haben – vielleicht das? Gibt es da überhaupt Sportler, die ich auch kenne?
Neeee, lieber GW, noch hab ich nicht den geringsten Dunst. Und ob ich ihn bis übermorgen habe, kann ich nun wirklich nicht ankündigen.
Sollten Sie aber dieses Mal kein Lösungsmail von mir bekommen, sollen Sie wenigstens sicher sein, dass ich mir Gedanken gemacht habe und Ihr Spiel nach wie vor schätze. In diesem Sinne (Norbert Fisch)
 

 

 

 

Das ging doch schneller als ich gedacht habe, wenn auch mit gedanklichen Quersprüngen (aber das erwarte ich ja bei Ihnen schon gar nicht anders).
Meine Gedankengänge stehen bei den Lösungen.
A: Martin Lauer
Leichtathlet und Sänger, nach unsauberer Spritze Sport-«Invalide« – deswegen wohl die Mitleidsanmerkung, war am Bau von Kalkar beteiligt, deswegen schneller Brüter…
B: Armin Hary
Leichtathlet und Querkopf, lt. Lebenslauf wollten die Eltern ihn zum Geiger machen. Trat schon mit 24 zurück, wegen Krach um Spesen… Olympia-Sieger und erster Läufer mit 10,0 Prozeß u.a. http://www.zeit.de/981/15/unheilige-geschaefte
C: Carl Kaufmann
Leichtathlet und Bel Ami… http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43067229.html   und er ist von den dreien der einzige, der schon tot ist, daher wohl Aloisius…. studierte unter anderem Gesang
Und natürlich waren alle drei ganz groß in ROM 1960 :-)
Lauer und Hary haben auch das Geburtsjahr gemeinsam. Hary galt immer als sehr geschäftstüchtig. (Walther Roeber)

 

 

 

Zum einen waren »drei Buchstaben« zu finden, diese, nicht eigentlich also die drei Herren A bis C, denn die finden sich fast von allein, wenn man ROM aus seinem Hirn gepresst hat. Eigentlich haben jene, die die drei nennen können, nur einen Punkt verdient, denn, wie gesagt, haben Sie das Rahmenprinzip, den Grundgedanken, dann haben Sie alles. Erst einmal wieder in die Irre gelaufen; drei Buchstaben? TOR? EIS? Irgendeine Abkürzung. Dann macht man sich so seine Gedanken über das Alter der drei, über die Zeit, in der sie gelebt/gewirkt haben. Nun ja, dann kommt man doch relativ schnell auf die 60er Jahre (Elke Sommer, einer ist schon beim Aloisius). Also das Prinzip ist nun kein Geheimnis mehr: Olympia in Rom, Medaillengewinner, Leichtathleten. Die Lösung demnach:
A Martin Lauer
C Carl Kaufmann
B Armin Hary
Was man aber beim Nachprüfen wieder alles gelernt hat. Also: Ihre Rätselserie ist ja mehr ein Bildungsprogramm, und ich sehe, ich habe dergleichen nötig. Und dann habe ich mich erinnert, dass ich Martin Lauer und Armin Hary in Köln als Kind bei den legendären ASV – Sportfesten (40.000 Zuschauer) noch selbst gesehen habe. (Dr. Hans-Ulrich Hauschild)

 

 

 

Noch ein kleiner Einblick in die Wendungen meiner (Gehirn-)Windungen.
Der »Münchner« + 3 Buchstaben => folglich handelt es sich um einen Münchner Verein! Kann ja nur der TSV 1860 München sein.
Scheint auch hinzuhauen: es gibt einen Sänger (Radi Radenkovic), einen Skandalgebeutelten (Karl-Heinz Wildmoser Sr.) und einen mit »Atom« Assoziierten (Otto Luttrop, wegen seines strammen Schusses auch »Atom-Otto« genannt).
Haut aber doch nicht hin, denn dann müsste »Atom-Otto« der erfolgreiche Sänger sein, wofür sich keine Belege finden lassen. Auch war Wildmoser gelernter Metzger, was nur entfernt etwas mit Feinmechanik zu tun hat. (An dieser Stelle habe ich mich noch mal über die Zuordnung vergewissert und diesen Pfad dann verlassen).
Aus den Tiefen meines Gedächtnisses ploppte die Erkenntnis nach oben, dass Martin Lauer sowohl erfolgreicher Sänger als auch an der Entwicklung des Schnellen Brüters beteiligt war. Der Rest war nicht mehr schwer.
Ob Carl Kaufmann mit Jonas Kaufmann verwandt ist? Dafür ließ sich kein Hinweis finden, und so selten ist der Nachname auch nicht.
Mein Highlight der letzten Tage: wie Jonas Kaufmann auf der Berliner Waldbühne »Du bist die Welt für mich« von Richard Tauber singt (http://www.youtube.com/watch?v=juvlkAYogEo) und bei 3.28 ein nicht mehr ganz junger Mann seine nicht mehr ganz junge Partnerin so innig und liebevoll anschaut, dass ich beschlossen habe: Es gibt noch Hoffnung! (Dr. Sylvia Börgens)
 

 

 

 

Beim ersten Durchlesen des Dreier-Gepräches habe ich zunächst gedacht: Oje, wieder mal sehr schwer und kaum zu lösen.
Dann habe ich zunächst mal einen singenden Sportler gesucht und da der Franz schon dran war fiel, mir auch schon Martin Lauer ein, von dem ich wusste, dass er nach seiner kurzen Sportlerkarriere eine kurze Schlagersängerkarriere folgen ließ. Der Rest war dann relativ einfach. Von Martin Lauer zu den anderen Leichtathletikgrössen der späten Fünziger und frühen Sechziger ist kein weiter Weg. Über das verbindende Ereignis Rom (Die drei Buchstaben) (Olympische Spiele 1960) kommt man schnell zu den beiden anderen Topathleten.
Schaut man sich die damaligen Leistungen der 3 Protagonisten an und vergleicht sie mit heutigen Weltklasseleistungen in den jeweiligen Laufdisziplinen,dann verlangt das einem schon höchsten Respekt ab, zumal, wenn man die Bedingungen vergleicht (Schuhe, Aschenbahn usw)
Bei der Beschäftigung mit den o.g. Herren ist mir aufgefallen, dass es in der damaligen Zeit, also in den Fünfziger und Sechziger Jahren, neben den genannten noch eine Reihe weiterer westdeutscher Weltklassesprinter gegeben hat (z.Bsp. Fütterer, Germar). Bedenkt man die Umstände der Nachkriegszeit und den damit verbundenen, um mit Birgit Prinz zu sprechen, suboptimalen Bedingungen, ist so eine grosse Zahl von (Welt) Spitzenathleten schon sehr erstaunlich. Ich frage mich, gibt es dafür plausible Gründe oder war es einfach nur Zufall??  Vielleicht haben Sie eine Erklärung. (Paul-Gerhard Schmidt) – Hab ich leider nicht, jedenfalls keine zwingende, sonst würde ich mich beim DLV als Cheftrainer bewerben oder wenigstens zum Präsidenten wählen lassen. Vielleicht spielen Diversifikation des Sports (Leichtathletik war mal eine Top- und Grundsportart, in der in Deutschland kein Talent unentdeckt blieb), Konzentration auf Fußball einerseits und Neben(fun)sportarten anderseits, in denen schneller Erfolg winkt, die unheimlich lange Trainingszeit, bis man in der Leichtathletik nach vorne kommt, allgemeiner Bewegungsmangel und, ja, auch der Zufall eine »konzertierte« Rolle.
 

 

 

 

Auch die neue Rätselrunde hat es wieder in sich. Sie ist schwierig,aber nicht unlösbar-und so soll es ja auch sein. Denn wenn es zu leicht wäre, käme schnell Langeweile auf, und wenn es aussichtslos schwer wäre, würde bald niemand mehr mitspielen. Also habe ich mich stundenlang in den Text verbissen, habe Hinweise und Andeutungen in und zwischen den Zeilen gesucht und gefunden und ausgewertet und bin schließlich zu folgender Lösung gekommen: A) Martin Lauer B) Armin Hary C) Carl Kaufmann. Alle drei starteten bei den Olympischen Spielen 1960 in ROM (war das der Tipp mit der Buchstabenassoziation?). Hier weitere Details zu den sportlichen Erfolgen und den späteren Lebensläufen der Protagonisten aufzuführen, würde den Rahmen sprengen. Auf jeden Fall aber war es interessant, amüsant und auch ein wenig lehrreich, sich nach längerer Zeit wieder einmal mit diesem illustren Trio zu befassen. Und auch wenn meine Antworten falsch sein sollten, so hat das Rätseln doch wieder viel Vergnügen bereitet. Dafür ein Dankeschön. (Dr. Paul Limberg)

Das heutige Dreierrätsel (an dem ich natürlich schon gestern Abend nach Erscheinen im Online-Anstoß lange geknobelt habe) hat mir wieder sehr gut gefallen und ich habe lange gebraucht, um mit Martin Lauer (A) den ersten Treffer landen zu können. Alle drei sind wirklich sehr schwer googlebar, Respekt! Als aber dann mit A der erste Groschen gefallen war, hat es mir dann Ihr Tipp natürlich (relativ) leicht gemacht. Ich wusste übrigens gar nicht, dass Armin Hary (B) ein solches Ekelpaket war (bzw. wohl noch ist).Während Martin Lauer und Armin Hary mir allerdings sehr wohl noch Begriffe sind (allerdings nur als Leichtathleten, nicht als Sänger resp. Betrüger), war mir Charly Kaufmann (C) keiner mehr. Muss ja laut dem Spiegel-Artikel von 1960 über ihn (den Sie auch genutzt haben??) wirklich ein beneidenswert lustiges Leben geführt haben…
Insgesamt toll, durch die durch Ihre Rätsel ausgelöste Recherchearbeit viele interessante Aspekte von Menschen kennenzulernen, die man, wenn überhaupt, eigentlich nur aus der Schublade kennt, in der sie stecken.
Noch eine kleine Anekdote (für Sie, muss nicht in der Zeitung stehen / steht sie auch nicht, aber online ist doch erlaubt, oder?) zum Schluss: Dass ich nicht schneller auf die Drei gekommen bin, mag übrigens auch daran liegen, dass ich die Olympischen Spiele von Rom noch nicht so richtig miterlebt habe. Genauer gesagt, habe ich sie um wenige Stunden verpasst … Ich bin nämlich am Abend des 11. September geboren worden, nachdem (und jetzt kommt’s) meine Eltern schon zwei Wochen auf mich gewartet hatten. Denn der errechnete Geburtstermin (Sie ahnen schon…) war der 25. August 1960! (Dr. Joachim Bille)

Ja, der 25. August! Der angekündigte Tag der Auflösung im Blatt. Lesen Sie mal den letzten Satz in der aktuellen Kolumne … Gelesen? Dazu der Nachtrag:

Ich Trottel… Heute früh« ist bei mir der Groschen gefallen, warum die Auflösung am morgigen Donnerstag sehr passend ist. Ich nehme meine Beschimpfungen hiermit in aller Form zurück und bitte um Entschuldigung! Zerknirschte Grüße Ihr Joachim Bille.

Meine schon gemailte Antwort: “Da ich heute früh bis nachmittags unterwegs war, hatte ich den Kollegen bereits gestern die Wer bin ich-Kolumne gegeben, zwecks heutiger Einpassung ins aktuelle Layout und Eingabe in den Online-Anstoß. Ihre nicht ernst gemeinte Beschimpfung ist also schon zu lesen, und jeder Leser erkennt das Augenzwinkern dabei (Ihres und meins). Und die Ankündigung, das Rätsel nur noch im Monats-Turnus zu bringen, wird mir hoffentlich auch nicht allzu übel genommen …”

Peinlich auch, dass dadurch mein Freizeitverhalten auffliegt: »Heute früh bis nachmittags unterwegs« war ich nicht wichtigst dienstlich, sondern mit zwei alten Klassenkameraden, auf dem Rad, durch den Vordertaunus (Route ungefähr, ich kannte mich dort nicht  aus: Solms, Bonbaden, ein paar kleinere Orte wie Quetschemembach … nee, wie hieß der Ort? Ach so: Oberquembach, Brandoberndorf, Braunfels; bei Brandoberndorf besuchten wir kurz ein koptisches Kloster mit großer Kirche und einer Art Minarett / ich weiß, ich weiß, das ist Quatsch; ist’s ein Campanile? Keine Ahnung. Jedenfalls: Ein imposanter Komplex, angeblich das Europa-Zentrum der Kopten). Dafür arbeite ich jetzt durch bis tief in die Nacht (schon wieder gelogen; aber nur halb bis viertelig: Draußen ist’s jedenfalls schon stockdunkel. Weil’s blitzt und donnert und regnet). Aktuelle Uhrzeit: 17.45 Uhr. Mit der hieve ich jetzt den Mammut-Text online. Klick!

Baumhausbeichte - Novelle