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Dienstag, 16. August, 11.45 Uhr.

37:55. Damit ist für heute alles gesagt.

Jedenfalls von mir. Nach der wilden Jagd auf den mir selbst verliehenen Lorberen ausruhend, überlasse ich den Blog heute drei Leser-Mails unterschiedlichster, aber gleichermaßen gelungenster Art (helfende Hinweise auf die noch laufende Wer-bin-ich?-Runde werden so weggeickst: XXX)

Nachdem ich bereits am Sonntag von (…) unter Druck gesetzt wurde, der mit mitteilte, bereits die Lösungen verschickt zu haben, drohte ich die Nerven zu verlieren. Ich spielte mit dem Gedanken bereits so früh im Saison(Rate)verlauf meinen kompletten Beraterstab zu beurlauben. Gestern Abend beim Eintracht Spiel fand ich aber über den Kampf ins (Rate)Spiel zurück. Über XXXX auf XXXXXX gekommen. Ich hoffe, meine Gedankengänge haben mich nicht im Stich gelassen und ich kann auch in naher Zunkunft mit meinem Beraterstab in Ruhe weiterarbeiten, ohne mich dem Druck der Öffentlichkeit beugen zu müssen. Mit sportlichem Gruss Andreas Kautz.

Sie können in Ruhe weiterarbeiten, lieber Herr Kautz, aber bitte nichts verraten!

Ab und zu habe ich gestern mal ins Spiel der Eintracht hineingeguckt…  naja… 22   und ein Halbblinder …Viel klarer konnte ein Elfmeter für Düsseldorf kaum sein. Warum greifen da die Assistenten nicht ein? Sie dürfen doch, oder haben sie dazu kein “Recht”? Ansonsten hatte ich das “Pech”, immer dann umzuschalten, wenn mal wieder einer rotzte…. BÄÄHHH!!! (Sie hatten das Thema doch auch schon mal…) Wenn man ansetzt, dass der Platz 5000 qm groß ist und jeder Spieler 10-mal rotzt (warum rotzten eigentlich die Schiedsrichter nicht?), dann besteht bei einem Rotzer von 5qcm gegen Ende des Spiels schon bei jedem Bodenkontakt eine über 20%ige Chance darauf, sich im Rotz zu suhlen…………boaaaaaaaaaaaahhhhh!!!
Handballer und Basketballer rotzen auch nicht (das Putzpersonal käme ja nicht mehr nach), bei Eishockeyspielern ist der Helm im Weg. Es scheint aber fussballspezifisch zu sein, wenn man mal Hockey sieht, fällt es jedenfalls nicht so auf, und beim Golf schon gar nicht…  Ich hole mir jetzt ein Taschentuch…  Einen schönen Tag wünscht Ihnen Walther Roeber.

Ja, das Thema hatte ich wirklich schon. Zu oft, um es noch mal in die Zeitung zu bringen. Auch die hübsch eklige Zusatzstory war schon mehr als einmal Anstoß-Thema. Hier noch mal online: Italiens Star-Trainer Capello beispielsweise schneuzt sich vor jedem Spiel in die Hand, dann steckt er sie in die Manteltasche und putzt sie dort ab. Und wenn ihm jemand zum Sieg gratulieren will, verlangt es der Aberglaube, dass Capello zuvor an sich den Michael-Jackson-Griff ge-mächtig ansetzt. Mit der anderen Hand. Die Hand, die er aus der Manteltasche zieht, wird Gratulanten gereicht.

Dr. Hans-Ulrich Hauschild kommt über Wer bin ich? zu einem anderen Rätsel, das aber ebenfalls Wer bin ich? überschrieben werden könnte:

Nach einem äußerst unterhaltsamen Wochenende – auch wegen XXXX – grüße ich Sie herzlich. Was eigentlich haben Sie mit meinem Wochenende zu tun, mögen Sie fragen. Viel. Zum einen waren »drei Buchstaben« zu finden, diese, nicht eigentlich also die drei Herren A bis C, denn die finden sich fast von allein, wenn man XXXX  aus seinem Hirn gepresst hat. Also dieses war nun in vieler Hinsicht gut. Nur eines als Anmerkung: eigentlich haben jene, die die drei nennen können, nur einen Punkt verdient, denn, wie gesagt, haben Sie das Rahmenprinzip, den Grundgedanken, dann haben Sie alles. Erst einmal wieder in die Irre gelaufen; drei Buchstaben? TOR? EIS? Irgendeine Abkürzung. Dann macht man sich so seine Gedanken XXXX Nun ja, dann kommt man doch relativ schnell auf  XXXX Was man aber beim Nachprüfen wieder alles gelernt hat. Also: Ihre Rätselserie ist ja mehr ein Bildungsprogramm, und ich sehe, ich habe dergleichen nötig. Und dann habe ich mich erinnert, dass ich  XXX  noch selbst gesehen habe.

Neben einem Gitarrenkonzert, dem Sieg des VfB Gießen, der erneuten Niederlage meines Lieblingsvereins (jawohl, auch hier bin ich wohl etwas außerhalb des Mainstreams) 1. FC Köln, einiger Lektüre zu nebensächlichen Wissenschaftlichkeiten war der Unterhaltungscharakter dieses Wochenendes aber auch von Ihrer Bemerkung zu der Frage, ob die Linke nicht doch Recht habe, geprägt. Habe darüber nachgedacht, was Sie damit meinen, was Sie mit Ihren Formulierungen zum Ausdruck bringen wollten. Sollten Sie im GW Blog nicht einmal deutlicher werden? Oder haben Sie, wie ich, Bedenken, ob man – sollte man auch nur einmal eine Frage in diese Richtung stellen – nicht schon in das Notizbuch der Gedankenpolizei kommen könnte? Denn so etwas Ähnliches wurde ja neulich vom Chef der deutschen Polizeigewerkschaft vorgeschlagen.

Ja, dann werde ich im Blog deutlicher: Also XXXX XXXX XXX XXXX XXX XXX XXXX XXXXX XXXXXX XXXXXXXX XXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXXXX XXXX XXXXXX XXXXXX Wer bin ich? Ist doch jetzt klar.

Nachtrag von Dr. Hauschild 18.30 Uhr:

Charles Moore und Frank Schirrmacher stellen im Kern fest, dass er keinerlei authentische  „bürgerliche“ Politik mehr gebe und fordern schließlich, sich gegen zu Zumutungen der „Mächtigen“, die konservative Sprache und konservatives Gedankengut als „Tarnumhang“ missbrauchen für ihre „gespenstische Abgebrühtheit“ mit dem Ziel, ihre „Gier“ zu befriedigen, mit der Entlarvung der scheinbar bürgerlichen Politik in Deutschland zu wehren. Genannt werden ausdrücklich Banker. Moore weiter: „Jetzt heißt es, dass Banken die Gewinne internationalen Erfolgs an sich reißen und die Verluste auf jeden Steuerzahler in jeder Nation verteilen. Die Banken kommen nur noch, nach Hause‘, wenn sie kein Geld mehr haben. Dann geben unsere Regierungen ihnen neues.“„

Die von Schirrmacher nicht beantwortete Kardinalfrage lautet, eben mit der „Linken“:  Dient das politische System nur den Reichen? Es sei nicht nur belegt, dass die gegenwärtige „bürgerliche“ Politik falsch ist, sondern, viel erstaunlicher, dass die Annahmen ihrer größten Gegner zur Verwerflichkeit dieser Politik, gemeint ist die Linke, richtig sind.

Meine Meinung dazu: yyyy (y – von der Zensur gestrichen). Andererseits gehe ich davon aus, dass die ZZZ mit hinreichend vieler Unstützung ihren Weg findet. Sollte dies geschehen, kann man auch wieder ZZZ wählen und findet dort eine politische Heimat, die man zuvor eher bei JJJ gesucht hat. Im Klartext: Konservatismus hat nichts, aber nun auch gar nichts, mit Börse, Banken, Leerverkäufen, Immobilienfonds, Aktiendividenden, Gesundheitsreform nach Kassenlage, Rente mit 67 mit Armutsgefahr zu tun. Weiß das die ZZZ nicht?

Baumhausbeichte - Novelle