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Ohne weitere Worte

Bierhoff unterliegt einer grandiosen Fehleinschätzung seiner Person, aber vor allen Dingen seiner Bedeutung für die Nationalmannschaft. (…) Bierhoff (…) hat die Gruppe als Vehikel und Druckmittel für seine nicht akzeptablen und absurden Eigeninteressen benutzt. (Günter Netzer in seiner Bild-am-Sonntag-Kolumne)

Lange galt Löw als beliebtester Deutscher hinter Günter Jauch und Horst Schlämmer. Nun hat er plötzlich den »Raffke«-Stempel auf der Stirn. (Süddeutsche Zeitung)

»Ich habe mehr deutsche Kultur und Mentalität in mir als türkische. (…) Und ich bin froh darüber. Ich bin dankbar, dass ich so bin wie ich bin. Dazu hat die deutsche Gesellschaft sehr viel beigetragen. (…) Ich bin hier geboren, ich lebe hier, ich verdiene hier mein Geld, ich nehme hier am gesellschaftlichen Leben teil. Die Türkei ist für mich weit weg.« (Frankfurts – türkischer – Nationalspieler Halil Altintop im FR-Interview)

Sie lassen keine Ausdauerläufe machen. Legen Sie nicht so großen Wert auf Kondition? – »Ich trainiere das auch, aber nicht mit Läufen. Läufe sind für Tiere. Wir sind Fußballer, wir müssen mit dem Ball üben.« (Louis van Gaal im FAS-Interview)

Die aktuellen Wetterbedingungen sorgen verbreitet für gute Laune. Vor allem Rheumatiker spüren immer wieder schmerzende Glieder und Gelenke. (Wetterbericht der Dresdner Neuesten Nachrichten, gefunden im »Hohlspiegel« des Spiegels)

Das ist zwar der denkbar schlechteste Einstieg, aber ich muss es doch sagen. – »Was müssen Sie sagen?« – 1982. Olympiastadion, München: Ich war einer von denen, die sie mit Cola-Dosen beworfen haben. (Beginn eines SZ-Interviews mit Peter Maffay)

Darf ich fragen, ob Sie sich im Lauf der Jahre an Ihre geringe Körpergröße gewöhnt haben? – »Hab ich.« (SZ/Maffay)

Immer häufiger kommt es auch bei Tieren zu Verhaltensstörungen (…) Auch Papageien mit Tourette-Syndrom zählen zu den Patienten des Tiertherapeuten, wobei Meerschweinchen oft noch viel obszönere Ausdrücke benutzen, allerdings versteht man sie nicht. Viele Meerschweinchen fühlen sich deshalb unverstanden. (»Zippert zappt« in der Welt)

Sie mussten im Stechen einen »abgebrunfteten alten Hirsch« imitieren (…) Können Sie sich in einen abgebrunfteten Hirsch besonders gut hineinversetzen? – »Aber natürlich. Ich hatte in meinem Berufsleben schon oft Begegnungen mit abgebrunfteten Hirschen. Wenn so einer schreit, dann hört man, dass der fix und fertig und total überfordert ist.« (Jens Sander, deutscher Meister im Hirschrufen, im WamS-Interview)

»Am allerwichtigsten ist, dass ich mich rechtzeitig vor der Brunft mit meinem Instrument einschreie. Ein Jäger, der die Rufjagd ausüben will, muss unbedingt vorher zu Hause üben. Sonst hat das keinen Zweck.« (Hirschrufmeister Sander/WamS) (gw)

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