Archiv für Februar 2010

Nach-Lese (Doubletten und Rezensenten/27. 2. 2010)

Zwischen astrophysikalischem »Big Bang« und neugriechischer Euro-Agonie, zwischen Gen-Entschlüsselung und genereller Überalterung gibt es nichts, was die Kulturbeauftragten der großen deutschen Feuilletons nicht zu ihrer Chefsache erklären. Und daher deutet die FAZ-Schlagzeile »Journalismus von der Resterampe« nicht auf Selbstkritik in Sachen Abschreib-Fräuleinwunder hin, sondern geißelt (am 16. Februar auf Seite 31) einen neuen Internet-Trend: »Wer Google fragt, bleibt dumm: Viele Antworten dort stammen von der Firma Demand Media. Die verkauft Luft in Tüten, beutet ihre vielen Zuträger aus und verdient prächtig daran.«

Dieser »Fast-Food-Journalismus« wird auch anderswo in einem inhaltsgleichen und ebenso umfangreichen Artikel angeprangert: »10 000 Menschen produzieren für Demand Media Inhalte wie am Fließband – 5000 Artikel oder Videos am Tag. Zuvor wird mit wissenschaftlichen Methoden errechnet, was die Menschen lesen oder sehen wollen und ob es genügend Werbung dafür gibt. Bald kommt die Inhaltefabrik nach Deutschland. Das Ziel: eine globale Inhalteplattform.« – Zu betonen auf »platt«, denn die »Inhalte« werden von Nebenerwerbs-Billigkräften wie am Fließband produziert.

Platt waren aber wohl auch die FAZ-Feuilletonisten, als dieser zweite große Text über Demand Media am selben Tag »anderswo« erschien, was nicht weit weg war, sondern nah, ganz nah: auf Seite 15 im FAZ-Wirtschaftsteil. Man hätte gerne Mäuschen gespielt, als dieser wahre Trumm einer Doublette, der Albtraum jedes Redakteurs, im Brain-Trust der FAZ-Ressortkonferenz thematisiert wurde. Wir aber schmunzeln über die aparte Koinzidenz: Die FAZ setzt gleich zwei Blatt-Trusts auf einen Platt-Trust an.

Zwei Ein-Mann-Brain-Trusts treten in diesen Tagen literarisch gleichzeitig in Erscheinung: Richard von Weizsäcker und Martin Walser. Über den einen erscheinen im März gleich drei Bücher, die Autoren sind ein Freund, ein Mitarbeiter und ein Bewunderer von Weizsäckers, was Jacques Schuster in Die Literarische Welt zu einem bemerkenswert giftigen Editorial veranlasst: »Wir können uns also auf durch und durch unvoreingenommene, gänzlich unparteiische, wirklich vorurteilslose Biografien freuen.« Dann geht der milde Spott in echte Häme über: »Welche bleibenden Verdienste hat Richard von Weizsäcker? Wofür stand von Weizsäcker in seiner Zeit als Bundespräsident? Was zeichnet den Altbundespräsidenten und Publizisten Richard von Weizsäcker aus? Wenn Sie jede dieser Fragen mit ›Ich weiß nicht‹ beantwortet haben, haben Sie dennoch gewonnen«, denn »keiner weiß, wofür Weizsäcker stand«.

Martin Walser stand in den letzten Jahren selbst für manche seiner früher begeisterten Leser (inkl. »gw«) nur noch für johannistriebartige Verbalerotik peinlicher Lustgreise. »Er war auf dem besten Weg, eine Art Dieter Bohlen für die gebildeten Stände zu werden«, der uns »in angehäuften Geschmacklosigkeiten mit seiner Greisensexualität konfrontierte«, schreibt die Welt. Um so mehr freuen wir uns mit Welt-Autor Tilman Krause, dass sich »ein witziger Walser« mit seiner Novelle »Mein Jenseits« nun »in einen ernst zu nehmenden Schriftsteller zurückverwandeln« will. Wir vertrauen dem Urteil des Rezensenten und kaufen und lesen erstmals seit Jahren wieder »einen Walser«.

Dem Urteil von Rezensenten zu vertrauen, das kann allerdings böse enden. Aber damit wirklich allerletzte Worte zu jener jungen Dame, die nicht sich, sondern die Rezensenten blamiert hat. In den deutschen Feuilletons hallt dieser Super-GAU immer noch nach, für Elke Heidenreich (selbst arg kritikergebeutelt) in der Süddeutschen Zeitung Anlass zu apodiktischen Worten: »Es lohnt kaum noch, Kritiken zu lesen. Es lohnt nur noch, Bücher möglichst selbst zu lesen. Das Feuilleton schreibt füreinander und gegeneinander (…) Ich wittere zu viele eitle Hahnenkämpfe hinter den Kulissen.«

Stimmt nicht! Im Hahnenkampf mischen Hennen eifrig mit. Iris Radisch schiebt die im Grunde nur oberpeinliche Chose auf die ganz große Schiene und erklärt uns in der Zeit, »warum das männliche Kulturestablishment auf Helene Hegemann einschlägt«. Das liest sich wie eine grandiose Parodie auf verbiesterte Gender-Fundamentalistinnnen, die alles Böse dieser Welt dem Altgockel-Patriarchismus in die Schuhe schieben, doch ist Iris Radisch der Unernsthaftigkeit zu unverdächtig, als dass ihr solch ein großer ironischer Wurf gelungen sein könnte. Also: Leider bitterernst gemeint. Und völlig falsch, denn, siehe Heidenreich, das Feuilleton schreibt über alle Geschlechtergrenzen hinweg nur füreinander und gegeneinander.

Die jetzt auf Hegemann einschlagen, haben die Gnade des späten Auftritts und sind sich in ihrem Hinterherbesserwissen genauso arrogant einig wie jene, die sich in der Ungnade der frühen Rezension gegenseitig ins Delirium hochgeschaukelt hatten. Und unter diesen Hochjublern hat niemand den – unter Kulturschaffenden jedoch äußerst selten anzutreffenden – Mut zur einzig wahren und ehrlichen Reaktion: Vor die Stirn schlagen und bekennen: Was war ich doch für ein Idiot!

Um Hochmutsverdacht vorzubeugen: Das ist ein Satz, der in seiner Präsensform als jederzeit mögliches Eingeständnis ungeschrieben unter allen Kolumnen steht, die mit diesem Kürzel enden: (gw)

Veröffentlicht von gw am 26. Februar 2010 .
Abgelegt unter: gw-Beiträge Kultur | Kein Kommentar vorhanden »

Christian Mähr: Alles Fleisch ist Gras

Recycling mit Schmäh

Anton Galba wird am Tod eines miesen Menschen schuldig – halb stieß er ihn, halb sank der hin. Der Miesling hatte per Nachtsichtkamera außereheliche Aktivitäten Galbas in Wald und Flur dokumentiert, bei der Begegnung mit dem Erpresser kommt es zu Handgreiflichkeiten, die rein zufällig tödlich enden.
Was tun mit der Leich’? Da trifft es sich gut, dass Galba Leiter der Abwasserreinigungsanlage von Dornbier ist und stolz auf seine hochmoderne Recyclinganlage, denn: Alles Fleisch wird Gras.
Endlich ein Buchtitel, in dem schon der ganze Plot steckt. Viele Krimis verrätseln mit ihren Titeln absichtlich, dieser hier gibt vordergründig alles preis: Wer wen wann und wie umbringt, steht außer Frage.
Auch der Polizist Nathanael Weiß, ein ehemaliger Schulfreund von Galba, weiß bald Bescheid.
Aber die beweisunfreundliche, weil unschlagbar umweltfreundliche Leichenbeseitigung bringt Weiß auf den aparten Gedanken, auch aus dem Fleisch des bösartigen Ludwig Stadler, der ihm die die Frau ausgespannt hat, Gras machen zu lassen – mit Hilfe des Experten Galba und dessen Vorzeige-Anlage.
Notgedrungen macht Galba mit, und Weiß kommt auf den Geschmack. Gibt es nicht viel zu viele böse Menschen auf der Welt, Schädlinge der Gesellschaft, die ausgemerzt werden müssen?
Gibt es nicht genügend Gleichgesinnte, die man für dieses ehrenwerte Unternehmen rekrutieren könnte?
Ob das Etikett »Krimi« dem Roman gerecht wird, sei dahingestellt. Ein anderes Etikett liegt jedenfalls näher: »Schmäh«. In »Fleisch ist Gras« des österreichischen Autors Mähr steckt jedenfalls fast schon idealtypisch, was mit dem »Schmäh« verbunden wird: melancholischer, sarkastischer Humor, gerne auch morbid und boshaft, scheinbar freundlich, oft (arg-)listig und im Inneren zutiefst menschenskeptisch.
Der heute in Dornbier lebende Christian Mähr, Jahrgang 1952, kann als Schriftsteller, Bienenzüchter, Doktor der Chemie und Mitarbeiter der ORF-Redaktion »Wissenschaft und Umwelt« nicht nur eine bunte, sondern auch eine für »Alles Fleisch ist Gras« topqualifizierte Vita vorweisen.
Ein ungewöhnlicher Roman, trotz des nicht ungewöhnlichen Grundmusters des »Psychos«, der manisch mordend die Welt verbessern will. Kleines Manko: Wenn die ersten beiden Opfer recycelt sind, verliert die Geschichte an Fahrt, wird etwas zu gemächlich in die finalen Gänge gebracht, die dann aber die womöglich aufgekommene Langeweile schnell wieder vertreiben. (gw)

Veröffentlicht von gw am 19. Februar 2010 .
Abgelegt unter: gw-Beiträge Kultur | Kein Kommentar vorhanden »

Reinhard Stöckel: Der Lavagänger

Fabulös fabuliert
Alte Schuhe und ein großes Familiengeheimnis

»Als der Vater die Schuhe erkannte, erblassten seine eben noch glühenden Bäckchen. Selbst die goldenen Knöpfe seiner Eisenbahneruniform zogen, so schien es, ihr Glänzen zurück. (…) Helder stellte die alten Schuhe auf die Sitzfläche des Stuhls, und die Gesellschaft verstummte. Stille. Nicht einmal eine Stecknadel wagte zu Boden zu fallen.«
Das Nachspiel, mit dem »Der Lavagänger« beginnt, verrät dem Leser schon zu Beginn des Romans, wie er enden wird (der Roman, nicht der Leser). Aber nichts verrät es vom prallen Fabulieren Stöckels, dem ein echtes Schelmenstück gelungen ist, geprägt von der Lust des Autors, Geschichten über Geschichten zu erzählen, eine witziger, aberwitziger oder tragikomischer als die andere.
Henri Helder, Spross einer Eisenbahnerdyastie, erbt ein altes, an den Sohlen verschmortes Paar Schuhe, die seinem Großvater gehörten, dem schwarzen Schaf der Familie, verschollen auf den Lavafeldern einer Südseeinsel. Verdampft sei er dort, heißt es, der verdammte Kerl, ein Nichtsnutz sondergleichen.
Helder folgt den Spuren der Schuhe von der Lausitz bis nach Polynesien und zurück, begegnet einem Pferdekopfgeige spielenden Derwisch, einer schönen Seidenraupenzüchterin, einem einbeinigen Navigator und anderen pittoresken Figuren, bevor er zurückkommt und im Gasthof »Alt-Brandt«, wo der Chor der dreiköpfigen Stellwerksbesatzung von Krahnsdorf-Brandt gerade »Ännchen von Tharau« gesungen hat, die alten, versengten Treter präsentiert.
Reinhard Stöckel, Jahrgang 1956, verheiratet, drei Kinder, in Maust bei Cottbus lebend und gelernter Bibliothekar, hat einen wunderbaren-wundersamen Roman geschrieben, prall, manchmal zu prall und es allzu bunt (über-)treibend, aber immer farbig, fesselnd und den bestens unterhaltenen Leser zum Mitfabulieren anregend. (gw)

Veröffentlicht von gw am 19. Februar 2010 .
Abgelegt unter: gw-Beiträge Kultur | Kein Kommentar vorhanden »

Elliot Perlman: Drei Dollar

Das nachgelieferte Debüt

Breitbeinig betrat Elliot Perlman 1998 die literarische Weltbühne, ein australischer Cowboy, der wusste, was er konnte, und auch so schrieb, dass alle wissen sollten, was er konnte. Mit seinem kraftstrotzenden Debütroman »Drei Dollar«, der erst jetzt in seiner deutschen Übersetzung vorliegt, erntete er so viel Ruhm und Geld, dass er als junger Anwalt den Beruf wechseln und Vollzeit-Schriftsteller werden konnte.
Mit seinem zweiten Roman, »Sieben Seiten der Wahrheit« (bereits 2008 bei DVA erschienen), übertraf er den Debüt-Erfolg noch und gilt seitdem als einer der Großen der australischen Gegenwartsliteratur.
Dass »Drei Dollar« schon zwölf Jahre auf dem Buchrücken hat, merkt man dem Erstling auch thematisch nicht an, denn es klingt nicht so ganz inaktuell, wenn Perlmans Protagonist Eddie, eine Art Hans im Glück, der an das Gute in der Welt glaubt, seinen Job verliert. dessen Familienleben zu implodieren droht, Zwangsversteigerung ansteht, er nur noch drei Dollar in der Tasche hat – und wir Eddie schon auf der ersten von 409 Seiten in dieser dramatischen Notlage kennenlernen.
Eddies »Ich« erzählt dem Leser seine Geschichte, dramaturgisch zusammengehalten von Amanda, seiner Kindheitsfreundin, die abschiedslos aus Eddies Leben verschwindet, als er neun Jahre alt ist, und der er danach alle neuneinhalb Jahre wieder begegnet, an Wendepunkten seines Lebens, als periodisch auftauchender Standhaftigkeitstest. Auch als Drei-Dollar-Eddie am Ende scheint, taucht sie wieder auf …
Wie es mit ihr, Eddie und seiner Frau Tanya endet, wird hier selbstverständlich nicht verraten. Aber wie Eddie seine Tanya kennenlernt, die depressive Intellektuelle, soll dem potenziellen Leser nicht vorenthalten werden, denn es verrät viel von Perlmans Ambitionen, seinem Witz und seiner Ironie: »Bei unserer ersten Begegnung bevorzugten wir noch lange Kameraeinstellungen à la Bergman, die zeigten, wie sich ein Tropfen skandinavischen Wassers widerwillig von seiner Metapher löste.«
Ein schöner Satz, ein gelungener Roman, und ein guter Grund, um gleich weiter zu lesen – in den »Sieben Seiten der Wahrheit«. (gw)

Veröffentlicht von gw am 19. Februar 2010 .
Abgelegt unter: gw-Beiträge Kultur | Kein Kommentar vorhanden »

Maarten ‘t Hart: Der Schneeflockenbaum

Berührende Geschichte einer lebenslangen Freundschaft
Tiefe Verletzungen und ein fatales Missverständnis – Liebe, Neid, Eifersucht, Selbstzweifel und die Sinnfrage

»Wir essen tapfer unser Tränenbrot« und »Mehr Herzenspein als Mondenschein«. Wenn die Mutter nicht solche Sätze von sich gibt, summt sie Psalmen vor sich hin oder schweigt. Oder tunkt die Hände ihres Sohnes in Petroleum, damit er nicht in der Nase bohrt oder sich am Hintern kratzt.
Sicher, man leidet mit dem Jungen, der im Kindergarten keine Lust hat, zu basteln, malen und zu kleben, sondern lieber Wassertierchen suchen und erforschen will. Der seine Verdauung nicht steuern lernt und unkontrolliert Darmwinde fahren lässt, was die Kindergartentante erzürnt und alle anderen Kinder in die Flucht schlägt. Nein, einfach macht Maarten ‘t Hart uns den Einstieg nicht, denn weder unappetitliche Darmprobleme inklusive ausführlicher Beschreibung, was gegen Aftermaden zu tun ist, noch die bizarre Welt pietistischer Sektierer, die in niederländischen Dörfern Generationen von Kindern im Namen des Herrn verstören, sind eine erbauliche Lektüre. Doch wir vertrauen dem Autor und halten durch.
Und richtig. Kaum hat der Erzähler das Abitur bestanden und ist nach Leiden gezogen, um dort zu studieren, atmen wir auf und dürfen nun eintauchen in eine tief berührende Geschichte. Es ist die Geschichte einer lebenslangen Freundschaft, die im Kindergarten geschlossen wird und trotz tiefer Verletzungen überdauert – und der ein fatales Missverständnis zugrunde liegt, das erst aufgeklärt wird, als beide Männer schon ergraut sind. Die Freundschaft beginnt im Sandkasten, und dort spielt sich auch zum ersten Mal ab, was sich im Laufe der Jahrzehnte stets aufs Neue wiederholt: Unser Protagonist verliebt sich. Sobald sein bester Freund Jouri das erkennt, erobert dieser scheinbar mühelos das Herz der Angebeteten. Er ist der vermeintlich schönere, klügere, wortgewandtere, charmantere.
So geht es mit Ria, mit Wilma, mit Hebe. Der immer wieder Verratene ist verletzt, doch beendet er die Freundschaft nicht. Vielmehr hält er den Freund von seinen weiteren Frauenbekanntschaften fern.
Und auch sonst entfernen sich die Freunde voneinander. Aus den Kindern von einst, die Libellen bestimmen und Wasserskorpione fangen, werden Wissenschaftler. Unser Erzähler ist leidenschaftlicher Parasitologe, Jouri anerkannter Mathematiker mit glänzender Universitätskarriere. Jouri heiratet die Frau, die auch unser Held liebt und die ihn einst unter dem Schneeflockenbaum im Garten das Küssen lehrte.
Sind sie noch seelenverwandt oder waren sie es jemals? Man zweifelt unterwegs daran, nicht zuletzt, weil Jouri die Liebe seines Freundes zu klassischer Musik nicht nur nicht teilt, sondern sie fast zu verachten scheint. Ach, die Musik. Sie berührt unseren Protagonisten zutiefst, was ihn mit Katja verbindet, einer dürren Querflötenspielerin in Gesundheitsschuhen, deren Reize sich erst nach und nach erschließen. Er versteckt sie bis nach der Hochzeit vor Jouri, um dann festzustellen, dass dieser die barsche kleine Frau kaum wahrzunehmen scheint – was den Helden nicht erleichtert, sondern auch wieder schmerzt.
Dank herrlicher Figuren wie die von Tina, die verzagt einer Art religiöser Prostitution, dem »Flirty Fishing« nachgeht, oder Toon, einem albinoähnlichen, hochintelligenten Kommilitonen, der mithilfe grässlicher griechischer Nattern die Standfestigkeit seiner Freunde testet, ist das Buch voller komischer Szenen.
Liebe, Neid, Eifersucht, Selbstzweifel und natürlich nicht zuletzt die Frage nach dem Sinn allen irdischen Seins – all das finden wir in Maarten ‘t Harts Geschichte, und weil er diese wie in fast allen seinen Romanen mit wunderbarem Humor beschreibt, ist man schnell versöhnt mit den garstigen Würmern und Fürzen, mit denen er uns anfangs quält.
Christine Steines

Veröffentlicht von gw am 19. Februar 2010 .
Abgelegt unter: gw-Beiträge Kultur | Kein Kommentar vorhanden »

Baumhausbeichte - Novelle