Archiv für den 14. Dezember 2009

Ohne weitere Worte

Gottlob ist die medizinische Versorgung nun geregelt, wie es der Pferdenatur entspricht: Springpferde sind high und Galopper auf Speed. (…) Nicht umsonst behauptet der Volksmund, er habe schon Pferde vor der Apotheke kotzen sehen. (»Mielke murrt« in der Welt am Sonntag über die Medikationsregel der Internationalen Reiterlichen Vereinigung)
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Die Einheit zwischen Reiter und Pferd ist im Reitsport sehr wichtig, allerdings eher im Wettkampf denn bei der Medikation: Sonst reitet Ludger Beerbaum demnächst immer wieder in ein und dasselbe Hindernis, lallend: »Die Mauer muss weg!« (Mielke/WamS)
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Sie sind jetzt 63. Stehen Sie manchmal morgens auf und denken: Ich bin heute keine Mensch-Maschine, sondern Ralf Hütter, der Rückenschmerzen hat? – »Ich täusche nichts vor. Wenn ich nicht Rad fahren würde und nicht wüsste, wie eine Bergetappe aussieht, hätte ich ein Album wie ›Tour de France‹ nicht gemacht. Wenn ich austrainiert bin, geht mein Ruhepuls immer noch Richtung 50. Nach oben ist die Spanne bei 180, 185. Meine Leistungskurve haben wir im Booklet des Albums abgedruckt.« (Ralf Hütter, Mitbegründer der Band Kraftwerk, im Spiegel-Interview)
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Würden Sie einen wie Franz in der Mannschaft haben wollen? – »Ein klares Nein. Obwohl ja immer wieder behauptet wird, im eigenen Team möchte man einen Typen wie Franz haben und im gegnerischen lieber nicht. Es gibt Spieler, bei denen das zutrifft, die extreme Aggressivität ausstrahlen, wie beispielsweise ein Gattuso. Aber in dem speziellen Fall werden Verhaltensregeln für den Umgang mit dem Gegner mit Füßen getreten.« (Mainz-Trainer Thomas Tuchel im FAS-Interview)
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Broder: Du bist vollkommen ironiefrei. Das ist das Schreckliche! – Biller: »Ironiefrei« klingt ein bisschen wie »judenrein«. Ist das witzig? Bist du witzig? – Broder: Und du bist ironiefrei. Dich haben die Deutschen wirklich vollkommen germanisiert. (…) Du bist 49 und sprichst wie einer, der 79 ist. – Biller: Das unterscheidet die weisen Menschen von den Clowns. – Broder: Nein, das unterscheidet die altklugen von den klugen. (Dialog der beiden Juden Henryk M. Broder und Maxim Biller im SZ-Magazin)
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Auf die Bundesregierung rollt eine riesige Klagewelle zu. Die Vereinigung der Schweinegrippewellenhysterieopfer fordert 200 Millionen Euro für entgangene Leistungen. (…) Arglistig getäuscht sieht sich auch ein Angestellter, der eine zehnwöchige USA-Rundreise gebucht hatte. Er wollte seinen Jahresurlaub mit der fest eingeplanten Schweinegrippeerkrankung zusammenlegen. (»Zippert zappt« in der Welt)
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Wenn er nicht einen Sponsorentermin hat, ein Turnier gewinnt oder fremdgeht, sieht sein Arbeitstag so aus: (es folgt Tiger Woods’ mit Golf-Training ausgefüllter Tagesablauf) (Süddeutsche Zeitung)
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Alle Welt ist entsetzt, dass Sie hinter dem Rücken Ihrer wundervollen Familie (…) alles vögelten, was nicht schnell genug vom Golfplatz war. (…) Dabei tun wir täglich dasselbe, wenn wir die Bluse einer Sekretärin anstarren (…) Sind wir Männer nicht alle ein bisschen Tiger Woods? (…) Man ist hilflos als Mann. (»Post von Wagner« in Bild)
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»Was genau tun Sie beruflich?« (Queen Elizabeth II., als ihr Lady Gaga vorgestellt wird) (gw)

Veröffentlicht von gw am 14. Dezember 2009 .
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