Ohne weitere Worte
Theo Zwanziger (…) appellierte, nicht immer nur Höchstleistungen zu fordern, sondern auch Schwächen zuzulassen. (…) Das sind gute Vorsätze, aber welche Folgen haben sie? (…) Bisher mussten sich Spieler nach einem missglückten Torschuss das Geschrei ihres Trainers anhören, aber demnächst wird die Partie unterbrochen, ein Psychologe kommt aufs Spielfeld und versucht, den Schützen wieder aufzubauen. Das Publikum skandiert: »War-doch-nicht-so-schlimm« (…) und kein Schiedsrichter wird es mehr wagen, einem Spieler zu sagen, er stehe abseits. (»Zipperts TV-Welt« in Hörzu)
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Was haben die Studierenden der Uni Magdeburg, die Schornsteinfegerinnen aus Darmstadt und die Jungbauern aus Österreich gemeinsam? Sie alle haben sich für einen Kalender 2010 fotografieren lassen. (…) Wer bitte soll sich denn jetzt noch ausziehen? U-Bahn-Kontrolleurinnen? Finanzbeamte? Bäckereifachverkäuferinnen? (…) Spricht es für die Kulturhauptstadt Ruhr 2010, wenn Vizelandrätin Elke Marita Stuckel-Lotz »Starke Frauen in einer Starken Region« vorstellt? Stark dabei vor allem die Doppelnamen: Michaela Schumacher-Kunstleger aus Datteln hat die Kleider genauso von sich geworfen wie Irene Kisselbach-Reinartz aus Oer-Erkenschwick. (Ursula Ott in ihrer chrismon-Kolumne über »Amateur-Aktkalender«)
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»Mein Lebensziel habe ich ja ohnehin nicht erreicht.« – (…) Was wollten Sie denn? – (flüstert) »Jan Ullrich …« – Sie glauben ihm immer noch. – »Seine Leistung war epochal, wobei das Epo schon enthalten ist.« – Aber Sie wollten über Ihr Lebensziel sprechen. – »Einmal mit dem Fahrrad auf den Tourmalet.« (Dieter Hildebrandt, 82, im Zeit-Magazin interviewt von Roger Willemsen)
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Welche ist Ihre liebste unter den vielen Til-Schweiger-Beschimpfungen? – »Einer hat mal geschrieben: Der hat nur drei Gesichtsausdrücke. Da hab ich gesagt: Das sind immer noch zwei mehr als Steve McQueen.« (Til Schweiger im Spiegel-Interview)
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»Mr. Methan« (…) hat es bis ins Halbfinale der Show geschafft, indem er einen Strauss-Walzer intonierte, oder besser imponierte – mit seinen Darmwinden. Man kann nicht gerade behaupten, dass er auf diese Weise frischen Wind ins deutsche Fernsehen gebracht hat. (SZ über einen »Kunstfurzer« in der RTL-Sendung »Das Supertalent«)
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Im 106. bekam Jopie Heesters seinen ersten Trockenrasierer. (BamS-Schlagzeile)
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Er entblößte vor der Kamera seinen Hintern, führte ein Blasrohr in den Allerwertesten ein und pupste mit einem Dartpfeil einen Ballon kaputt. Das war der Beweis: Die Samstagabend-Unterhaltung ist wirklich im Arsch. (SZ) (gw)
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