Ohne weitere Worte
Ist es nicht merkwürdig, wenn der Gegner Ihnen zujubelt (…)? – »Ich bin vielleicht der beliebteste Trainer der Liga, weil die Fans wissen: Heute gibt es drei Punkte, viele Tore – und der Scholl ist auch noch da.« (Bayern-II-Trainer Mehmet Scholl im BamS-Interview / sein Team ist Vorletzter mit 28 Gegentoren in elf Spielen)
Sie sind wichtiger Anteilseigner von Port Vale geworden, dem Fußballklub Ihrer Heimatstadt Stoke-On-Trent. Was sind Ihre Pläne als echter Fußballmanager für die Saison? – »Ich würde gern Messi kaufen (…). Aber ich befürchte, ich kann ihn mir erst leisten, wenn er 40 ist.« (Robbie Williams im Stern-Interview)
Was denken Sie, wenn Sie Robben und Ribery zaubern sehen? Wären Sie gerne noch mit dabei? – »Das ginge gar nicht.« – Warum nicht? – »Dann hätten wir drei, die nichts nach hinten machen.« (Scholl/BamS)
Dass die Formel 1 noch immer ihre Runden dreht, eine nach der anderen, bis einem vor dem Fernseher erst der Gasfuß und dann der Rest einschläft, ist eine Vergeudung von Sendezeit und Sprit. (Frankf. Allg. Sonntagszeitung)
»Vitali«, fragt im Weggehen ein US-Reporter den Zweimetermann, »ist deine Länge der große Vorteil?« Klitschko wiegt unentschlossen den Kopf hin und her, ehe er antwortet: »Es gibt Frauenzeitschriften, die behaupten, die Länge sei nicht entscheidend.« Der US-Reporter entkommt ob dieser Schlagfertigkeit nur knapp einem Schreikrampf (Die Welt)
»Was empfand der Bauchnabel von Monica Ivancan, als Harald Schmidt ihn schleckte?« (BamS-Schlagzeile)
Bis heute verbindet Michael Frege und seinen Bruder neben großer Herzlichkeit ein lebenslanger Wettbewerb. Wann immer sich die Brüder treffen, beginnen sie sofort eine Partie Tischtennis, Tipp-Kick, Schach oder sonst was. Der Gewinner wird seit 40 Jahren in kleinen, roten Büchern notiert, die Campino in Düsseldorf aufbewahrt. (Der Spiegel über den Lehman-Brothers-Insolvenzverwalter und seinen Bruder Andreas alias Tote-Hosen-Sänger Campino)
So sehr sich die beiden Geschwister in ihren Gesichtszügen gleichen (…), Campino verkörpert natürlich genau jenes Chaos und jene Irrationalität, gegen die Michael Frege sein Leben lang ankämpft. Man könnte sagen, Campino ist für ihn wie Lehman. (Spiegel)
Sie waren ein paar Monate lang krank. Wie geht es Ihnen jetzt? – »Jedenfalls nicht besser als im Durchschnitt anderen Leuten, die 90 Jahre alt sind.« – Das birgt auch ein bisschen Hoffnung. – »Hoffnung ist eigentlich nicht mein Fall.« (Helmut Schmidt im Zeit-Magazin-Interview)
»Wiesnstart 2009: Gemütlichkeit wie lange nicht mehr« (Schlagzeile der Münchner AZ zum Oktoberfest-Start)
»Wiesn brutal wie nie« (Schlagzeile der tz zum Oktoberfest-Start)
Nur wer die Wiesn nicht kennt, kann darin einen Widerspruch entdecken. (SZ-»Streiflicht« zu AZ und tz) (gw)
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