Sonntag, 25. September, 6.30 Uhr

Noch zwei, drei Stündchen Ruhe, dann rauschen sie wieder am Fenster vorbei. Mountainbiker aus ganz Deutschland hetzen über Stock und Stein und über all die Strecken, die ich täglich mit dem Rad fahre. In “meinem” Revier sind sie unterwegs, zwischen Vetzberg und Dünsberg und Königsberg und den Lindenhöfen, in den Ausläufern des Lahn-Dill-Berglandes, das sich als Ferienregion präsentiert und aus meiner Sicht eine der schönsten Naturgegenden Deutschlands ist. Nicht nur aus meiner Sicht, denn vor wenigen Tagen schrieb mein ehemaliger Chefredaktionskollege Burkhard Bräuning einen nicht nur dem Umfang nach großen kritischen und , ja, entsetzten Artikel über die Pläne, diese Landschaft wieder mit Windrädern zu bepflastern und zu verschandeln.

Wieder? Ja, denn oberhalb von Königsberg stehen schon sieben gigantische Windräder, und zwischen Erda und Frankenbach, in der schönsten Idylle, wurde das in fünfzig Jahren wild überwucherte und dschungelartige ehemalige NATO-Tanklager in eine gigantische Solarstromanlage verwandelt, indem man den ganzen Wald wegrodete und den Hügel ab- und glattfräste, so dass die Solarmodule schön in Reih und Glied der Sonne entgegengebaut werden konnten. Noch jeden Tag, wenn ich an den Windrädern und der Solaranlage vorbeiradle, schlage ich die Hände über dem Kopf zusammen, auch wenn ich nicht freihändig fahre (kleiner Scherz, auch wenn mir dabei das Lachen vergeht).

Bei guter Rundumsicht sehe  ich von Königsberg aus, oben auf dem Hügel, wo auch die Sonnenwendfeuer abgebrannt werden,  nicht nur den Großen Feldberg, sondern auch die vielen Windräder, die den Vogelsberg wie einen schlecht rasierten alten Zausel aussehen lassen, dem eisgraue Büschel das Gesicht spicken. Dann stelle ich mir immer wieder die nie beantwortete Frage, die auch von den Propagandisten unbeantwortet bleibt (aus Kalkül?): Wieviel nicht erneuerbare Energie wird verbraucht, um wie viel »erneuerbare« Energie zu erzeugen? Da ich  dicht an einigen riesigen neuen Anlagen vorbeikomme, ahne ich, welche Energiebilanz sie haben. Das Material zu fördern, aus dem sie bestehen, es zu verarbeiten, die Riesentrumms durch Europa zu transportieren, gewaltige Betonblöcke in den Boden zu gießen, Anfahrtswege zu stabilisieren undsoweiterundsoweiter … und dann halten die Kolosse nur rund 20 Jahre. Ich fürchte, die von der PR propagierten Werte verhalten sich zu den tatsächlichen wie der Spritverbrauch eines Öko-Autos gegenüber einem Formel-1-Renner.

Wenn ich meine Radrunde etwas ausdehne, fahre ich über Lohra und Gladenbach über die Endbacher Platte zum Aartalsee. Die Endbacher Platte, Familien-Ausflugsziel meiner Kindheit, tief im verwunschenen Wald, ist nun auch mit Windrädern vollgestellt. Von allen Seiten her haben sie Schneisen, ach was, breite Chausseen in den Wald gefräst, um die Windräder dorthin zu transportieren,wo sie jetzt stehen, und wo um jedes einzelne herum eine fußballfeldgroße Fläche plattgemacht worden ist. Ein schrecklicher Anblick, den aber kaum jemand sieht, weil sich hierher, weit ab vom Schuss,  kaum jemand verirrt. Der ganze Wahnsinn hängt, so meine Vermutung, mit  dem Fetisch Wachstum zusammen, den auch die Grünen anbeten, die dabei den Ausbau der scheinbar  erneuerbaren Energien anscheinend als Ablasshandel betrachten (und daher lieber nicht über  die wahre Energiebilanz nachdenken?). Das wird  uns und späteren Generationen noch großen physischen und psychischen Schaden bereiten.

Es gibt nur eine Lösung, aber die will niemand, nicht die Ökonomen, nicht die Ökologen, die in ihrer Anbetung des Wachstums gemeinsam ums goldene Kalb tanzen. Eine Lösung, die wir Zeitungsmacher schon seit Jahren notgedrungen vormachen: Wenn kein Wachstum (Anzeigen, Leser) mehr möglich ist, aber Schrumpfung unumgänglich, dann muss man mit den gegebenen Verhältnissen kreativ und restriktiv zugleich umgehen, damit die Zeitungslandschaft erhalten bleiben kann. So lebt die Zeitung weiter, nicht mehr so groß, so einflussreich wie früher, aber längst nicht so tot, wie seit Jahren vorausgesagt. Aber immer noch wichtig, vielleicht sogar lebenswichtig, denn ohne gewichtende, ein- und zuordnende Zeitungen würden wir das Feld dieser Twitterei der unsozialen Medien überlassen, diesen Wasserhäuschen unserer Zeit, vor denen jeder Hanswurst seine promillegetränkten »Wahrheiten« in die Welt hinaus krakeelt.

Nachtrag zum Nato-Tanklager, das zur Fotovoltaikanlage wurde (Schwerter zu Pflugscharen?): In den 80er-Jahren gab’s dort einen RAF-Anschlag. Nur Sachschaden. In den 90er-Jahren wäre aus dem Gelände beinahe ein Großspielplatz für Hobby-Soldaten geworden. Wehrsportgruppe Mittelhessen? Jetzt steht es als Menetekel in der Natur.

Die Wirtschaft braucht die Energie zum Wachstum, heißt es. Alle, nein, fast alle haben sich darauf verständigt, obwohl sie wissen müssten, dass sie einem Schneeballsystem verfallen sind.

Die Wirtschaft braucht keine inflationären Windräder und Solaranlagen, um ihren Fetisch Wachstum zu füttern, sie braucht intelligente (und schmerzhafte) Ideen, um mit dem unweigerlichen Ende des Wachstums sinnvoll umzugehen. Zu den Perversionen des Wachstumsfetischismus gehört ja auch die Gewinnwarnung, die börsennotierte Unternehmen herausgeben müssen, selbst wenn sie Gewinne machen, die geringer sind als die Gewinne im Quartal zuvor. Eine Gewinnwarnung lässt den Kurs crashen. Er müsste aber in die Höhe schießen, wenn das Unternehmen trotz Umsatzeinbußen keine Verluste macht, sondern umsichtig haushält, eine leistungswillige Belegschaft hat und mit seinen Produkten am Markt immer noch einigermaßen erfolgreich bleibt. Wie die Zeitung.

Die Energie, die wir brauchen, wird nicht von immer mehr Wundrädern produziert (ha, den Druckfehler lasse ich stehen, ist ja ein exemplarisch Freudscher), sondern müsste aus immer mehr kritischen und kreativen Köpfen kommen.

So. Da habe ich wohl im Sonntagfrühmorgensblog eine Art Sonntagspredigt gehalten. Amen. Jetzt Business as usual. KKKK. Kaffee, Kuchen, Knicks und Kuss, und dann ran an die Montagsthemen, wieder einmal mit Beckenbauer-in-Bad-Nauheim-Reminiszenzen. Auf geht’s. Bis dann.

 

Geschrieben von gw am 25. September 2016. Abgelegt unter Blog – Sport, Gott und die Welt.

Sonntag, 18. September, 11.11 Uhr

Nein, so schnell geht’s doch nicht, 11.11 Uhr (siehe oben) ist nur ein Zufall, Fasching beginnt erst in zwei Monaten. Ich aber bin für heute schon fertig, Montagsthemen sind geflutscht und haben Spaß gemacht (beides subjektiv, was leider kein Qualitäts-Indiz ist). Während des Schreibens muss Ralf Protzels Cosmos vs. Buhneplicker-Mail gekommen sein (siehe “Mailbox”). Zu spät für die eh schon langen “Montagsthemen”. Aber vielleicht demnächst mit anderen Mails in einer Kolumne.

Problem: Soll ich mich aufs Rad schwingen und 38 km (76 hin und zurück) fahren, um KKKK und Hund wenigstens beim Warten auf die Siegerehrung zu unterstützen? Oder gerate ich in Dauerregen und hole mir wieder den Bibs, den ich gerade erst überwunden habe? Und wo liegt eigentlich Appelborn?

Mein Ziel für beide: Bestnote “vorzüglich”.  Meine  Athleten selbst sind bescheidener. Sie hatten Bammel vor der Konkurrenz. Landjunkerhafte Promis der Spezialszene. Macht sie fertig! Mut zeigt auch der Mameluck!

Geschrieben von gw am 18. September 2016. Abgelegt unter Blog – Sport, Gott und die Welt.

Sonntag, 18. September, 7.00 Uhr

Vom Hochsommer direkt in den Herbst. Heute geht eben alles schneller. Schönes Geräusch gestern abend nach wochenlanger Trockenheit: das Praddeln  des Dauerregens auf dem Wintergartendach. Die vertrocknete Wiese atmet auf, der Teich saugt die Tropfen von oben und die Ströme aus der Regenrinne auf. Oh, klingt fast lyrisch. Nicht mein Stil. Unüberlesbar.

Mein Stil: Als alter Sack alleine ins große Mediageschäft gehen. Grund: Smartphone kaputt, neues muss her. Instruktion von KKKK und dem Bub: nicht kaufen, nur kucken. Auch Order gekriegt, wonach  ich kucken soll. Samsungsoundso. Natürlich vergessen, das Hörgerat mitzunehmen. Türkischartiger Mensch spricht schneller, als ich hören kann. Verstehen schon mal gar nicht. Er ist genervt von so viel senilem Fehlen des Handy-Grundwissens. Jetzt hab ich ein neues Smartphone, ein anderes und teureres als Samsungsoundso, und sitze davor wie der Ochs vorm Berg. Auch stilistisch sei das Ding völlig daneben, heißt es, denn es ist mattgolden. Aber auf eine andere Farbe hätte ich drei Tage warten müssen.

Die Szene aus meinem realen progressiven Alttag kommt auf die Warteliste für meine nächste Kolumne im Gießener Seniorenjournal. Steht aber schon einiges mehr darauf. Zum Beispiel eine unfassbar jungarrogantdumme taz-Kolumne. Und die Kraniche. Jetzt fliegen sie wieder. Auch die alten? Oder bleiben sie zu Hause und sterben? Oder stürzen sie einfach ab, auf Nimmerwiedersehen und zur Freude des Fuchses?  Das und mehr demnächst im Seniorenjournal.

Für die Montagsthemen auf dem Zettel: Eintracht, Darmstadt und die Wundertüte Fußball / Letzte Worte zu den Paralympics, mit Zahlenspielen / ARD und ZDF = AZF? / französischer Humor / und noch mal Beckenbauer, Utphe (mit Erinnerung von Ralf, dem heutigen Sportchef, an etwas, das ich vergessen hatte). So, spät dran, KKKK-Dame  zu sportlichem Frühtermin mit Junghund weg, unser alter Rekordhund muss raus (Berner Sennenhund, der bald 13 wird – wer bietet mehr?). Und dann auch noch selbst Kaffee kochen! Wenigstens dieses Maschinchen kann ich bedienen. Kapsel rein und auf Knopf drücken. Auf geht’s.

Geschrieben von gw am 18. September 2016. Abgelegt unter Blog – Sport, Gott und die Welt.

Sonntag, 11. September, 6.30 Uhr Uhr

Beim Schreiben des Datums tauchen im schlaftrunkenen Kopf Bilder von Kreta auf und die Worte des Alten: ”Pyrgos, Pyrgos.” Wir war das noch mal? Ich habe irgendwann darüber geschrieben. Ich klicke ins Archiv und mich 15 Jahre zurück …

Am Tag bevor ich in Knossos die Stierspringer suchen will, mache ich mich auf den Weg zum Strand von Makrigialos. Am Mini-Supermarkt zieht Michalis’ Vater mich am T-Shirt in den Laden meiner mir lieben, aber auch sehr teuren Gastfamilie. Der alte Mann deutet auf einen kleinen Fernseher über der Kasse, auf dem Bilder und griechische Schriftzeichen flimmern. »Pyrgos, pyrgos«, sagt er, deutet auf den Bildschirm und schüttelt bedächtig den Kopf. Ich sehe viel Rauch, höre Schreie, als ein wahrer Turm (= pyrgos) von Wolkenkratzer zusammenbricht. Es ist der 11. September 2001, Nachmittag griechischer Zeit, Vormittag in New York. Ich sehe einen Turm des World Trade Centers zusammenbrechen – und empfinde nichts, ahne nicht, dass ich gerade via TV Zeuge des Terroranschlags bin, der die Welt verändern wird. Ich denke gar nichts, murmele »ah, pyrgos, kala« (= gut) – und gehe zum Strand.  Erst durch den abendlichen Anruf zu Hause erfahre ich von dem Schrecklichen. Es klingt nach Science-Fiction-Schocker, unwirklich, nicht in Worte zu fassen. Es treibt mich hinaus, die zwecks Serien-Stoffsammlung selbst gewählte Isolation zu durchbrechen, hin zur Tavernen-Zeile am Hafen von Makrigialos. Ich erwarte aufgeregte, fassungslose Einheimische und Touristen, zusammengeballt vor den in jeder Kneipe ununterbrochen laufenden Fernsehern. So ist es auch. Aber was schauen sie sich an? Fußball, Champions League, Panathinaikos Athen gegen Schalke 04. Am nächsten Tag werden griechische Zeitungen das im Triumph verzerrte Gesicht eines jubelnden Torschützen in Großaufnahme zeigen.  Für die Kreter nimmt das Leben seinen gewohnten Gang, und die Touristen lassen sich den Urlaub nicht verderben. Hier, am kargen, heißen Südostzipfel Kretas, werden andere Prioritäten gesetzt. Warum habe ich vor dem Fernseher nicht sofort erfasst, was geschah? Weil mein Gehirn es nicht als Wahrheit, sondern Fiction einordnete, als griechischen Fernsehfilm, für mich so irrelevant, dass die Bilder im Kopf nur am Rande registriert, aber nicht bewertet wurden? Entsprach meine Nicht-Reaktion jenem Experiment mit Eingeborenen im Dschungel, die erstmals einen Fernseher sahen – aber nicht den Film, der ihnen gezeigt wurde? Sie sahen nur das Ding an sich, das wahr war, aber nicht das, was es zeigte, weil das nicht wahr sein konnte.

So weit der Text aus der Serie “Von Olympia nach Athen” vom 12. Dezember 2001. Aber jetzt muss ich die Erinnerung abschütteln und an die Montagsthemen denken. Ob ich über das heikle Thema schreiben soll, das mir wieder mal im Kopf herumspukt? Paralympics und Frauensport, die kaum zu überschauenden Schadensklassen, Lisa Mayer und Caster Semenya, und wenn ich noch das Stichwort “Schadensklasse 100 Prozent = Vollfrau” notiere, weiß ich: Nein, ich will mich nicht um Kopf und Kragen schreiben. Falls ich das Thema aufnehme, dann gaaanz vorsichtig und ohne die letzte Konsequenz. Alter Feigling.

Frauen: Deutschland ist fest in Frauenhand, was mich als Anhänger des Matriarchats nicht stört. Ich bin es ja selbst und fühle mich wohl dabei. Aber merkwürdig, dass noch niemand thematisiert hat, warum die Bundeskanzlerin noch Bundeskanzlerin ist. Wäre “Bild”, das Organ der schweigenden und der schreienden Mehrheit, nicht von Beginn an auf Merkels Flüchtlingskurs, hätte sie es nicht so lange durchhalten können. Und warum ist “Bild” …? Deutschland fest in Frauenhand. Warum auch nicht? Männer schließen Anden-Pakte, und nur einer kommt durch und hält durch, als weichgespülter Ex-harter Knochen. Frauen schließen Pakte, von denen Männer gar nichts merken.

Echte Montagsthemen: Olympische Medaillen, Zählung an US-Unis und was ich gut daran finde / die Gemeinsamkeit von Ancelotti und Ferguson / Utphe und RB Leipzig / Leipzig-Stichworte: Und es stimmt, Red Bull verleiht Übel; Dortmund hat die Dose voll (aus 11Freunde-Liveticker); Miniaturkopie der Arbeitswelt; Dortmund  an der Börse, München Prestigeobjekt von Großkonzernen, Bayer ist Bayer, Wolfsburg ist VW; logische Entwicklung/End-Wicklung der Fußballwelt / vielleicht noch: Willensfreiheit.

Alles noch wirr auf Zettel und im Kopf. Nach KKKK wird sich das Wirre ordnen. Hoffentlich. Bis dann.

Geschrieben von gw am 11. September 2016. Abgelegt unter Blog – Sport, Gott und die Welt.

Sonntag, 4. September, 8.15 Uhr

Alles ganz anders! Die Schlagzeile, mit der Bild am Jüngsten Tag die Gläubigen und die Ungläubigen gleichermaßen schocken wird, gilt heute auch für den Sonntagfrühmorgensblog, der spät kommt, aber nicht gewaltig, sondern sehr männlich. Also schnell, kurz und wehleidig. Nichts ist’s heute mit KKKK, denn die beiden letzten K sind für ein paar Tage entfleucht. Umzugshilfe bei Mama. Ich werde nicht benötigt, da wg. Arthrose im Daumensattelgelenk nicht griffbereit, außerdem muss ja ein Babysitter für vier zu Sittende zu Hause bleiben, außerdem bin ich malad. Andere wären auf der Intensivstation, aber ich kämpfe das durch. Trotz Erkältung und fast über 37 Grad. Mannhaftigkeit, dein Name ist gw.

Wäre ich beim ISTAF in Berlin gestartet, hätte Deutschland einen neuen Dopingskandal: Wick-MediNait, Erkältungssirup für die Nacht. Steht auf der Dopingliste. Wirkt ja auch. Wegen Wick habe ich verschlafen.

Nicht gerade förderlich zur Genesung war der Rad-Trip an und in der Main-Schleife. Drei Tage mit zwei alten Klassenkameraden. Auch mit kulturellen Etappenzielen, zum Beispiel die Madonna im Rosenkranz von Tilman Riemenschneider bei Volkach. Als sie auf dem Programm stand, unterhielten wir uns morgens vor der Abfahrt über, na was denn sonst bei alten Knackern, über Bekannte, die Probleme  mit der Prostata haben bzw. operiert wurden. Ich beendete das Thema und sagte: Jetzt aber auf zum Riemenschneider. Angeblich ein toller Gag, die beiden lachten sich schippelig. Ich reiner Tor Parsifal frage Sie: Warum?

So. Da bin  ich im Fieberwahn doch noch etwas gewaltiger gekommen.  Gewal-Tiger! So las ich das Wort in manchen Hölderlin-Versen und dachte an irgendein symbolisches Tiger-Bild. Na ja, bevor ich vollends abdrifte, mache ich mal einen Punkt, widme mich den beiden restlichen KK und bossele danach an den Montagsthemen. Ob sie ein Gewal-Tiger werden?

Geschrieben von gw am 4. September 2016. Abgelegt unter Blog – Sport, Gott und die Welt.